Gemeinsam mit Bischof Michael Gerber sind 70 junge Menschen von Hünfeld nach Fulda gepilgert, um für den Frieden zu beten.
Fulda/Hünfeld - Erst vor wenigen Wochen aufgestellt, wurde die Stele des Jerusalemweges mit der Friedenstaube an der Michaelskirche in Fulda nun aus aktuellem Anlass ein Ort des Gebetes um den Frieden: Gut 70 junge Menschen aus dem Bistum Fulda versammelten sich dort nach einem Pilgerweg von Hünfeld nach Fulda, um gemeinsam mit Bischof Dr. Michael Gerber für den Frieden im Heiligen Land zu beten, heißt es in einer Pressemitteilung des Bistums.
70 Menschen pilgern von Hünfeld nach Fulda und beten für Frieden
„Wir weigern uns, Feinde zu sein“ – dieses Leitwort eines Palästinensers aus dem Westjordanland stellte Bischof Gerber in den Mittelpunkt seiner kurzen Ansprache. Gerade angesichts der aktuellen Situation sei es Auftrag der verschiedenen Religionen, ihren Beitrag zum Frieden zu leisten, betonte er.
Wenige Wochen zuvor hatten viele der Jugendlichen und jungen Erwachsenen noch am Weltjugendtag in Lissabon teilgenommen. Nun zeigten sie sich tief besorgt vom Kriegsgeschehen in Israel. Besonders bewegend waren für sie die Berichte zweier junger Menschen aus dem Fuldaer Land, die seit August als Freiwillige einen Friedensdienst Israel leisteten und vor wenigen Tagen ausgeflogen werden mussten. (ah)