Bis zu 28 Grad

Nach Gewitter-Warnung: Turbulentes Wetter in Hessen mit Saharastaub und Sommer-Wärme

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Nach einem gewittrigen Donnerstag - es bestand für Teile von Osthessen eine Gewitter-Warnung - stehen in Hessen schönere Tage ins Haus. Am Wochenende werden Temperaturen von bis zu 28 Grad erwartet.

Update vom 4. April, 16.48 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat Donnerstagnachmittag (4. April) eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter für den Vogelsbergkreis und den Landkreis Hersfeld-Rotenberg, zu dem Teile des Hünfelder Lands gezählt werden können, herausgeben.

Die Warnung ist am Donnerstag gültig von 16.30 bis voraussichtlich 17.30 Uhr. „Es besteht die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern der Stufe 2 von 4“, warnen die DWD-Experten. Gefahren könnten auftreten durch Blitzschlag, vereinzelt umstürzende Bäume und herabstürzende Gegenstände.

Hessen: Aktuell Gewitter-Warnung im Vogelsberg und im Kreis Hersfeld-Rotenburg

Vereinzelte können es auch zu raschen Überflutungen von Straßen und Unterführungen kommen, zudem zu Aquaplaning und Hagelschlag. Der Wetterdienst empfiehlt, Aufenthalte im Freien zu vermeiden und in Gebäuden Schutz zu suchen sowie Gewässer zu meiden.

Zudem sollten Gerüste und freistehende Objekte gesichert werden. Zelte und Abdeckungen sollten beispielsweise befestigt oder - wenn möglich - noch rechtzeitig abgebaut werden. Im Freien sollte auf herabfallende Gegenstände (große Äste, Dachziegel) geachtet werden.

Im Straßenverkehr sollten überflutete und gefährdete Abschnitte (wie Unterführungen) gemieden werden. Bis Donnerstagabend (voraussichtlich bis 20 Uhr) ist zudem eine DWD-Warnung im Kreis Fulda in der Rhön vor Sturmböen gültig. „Es treten oberhalb 600 Metern Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h und 85 km/h aus südwestlicher Richtung auf.“

Erstmeldung vom 4. April, 12.03 Uhr: Fulda - April-Wetter ist bereits zum Monatswechsel in Hessen eingekehrt. Selbst Meteorologen haben es bei der turbulenter Wetterlage dieser Tage nicht einfach, wie die Prognosen für die Osterfeiertage zeigten. Anders als angekündigt war der Sonntag der deutlich schönere Tag zum Angrillen als der Samstag.

Turbulentes Wetter in Hessen: Erst Gewitter, dann Sommer-Wärme

Eine Temperatur-Rallye steht Deutschland jetzt bevor, wie der Diplom-Meteorologe Dominik Jung bereits ankündigte. Am kommenden Samstag seien in Deutschland Spitzenwerte nahe 30 Grad möglich - und das wohl auch in Hessen. Es wird „ungewöhnlich warm bei Höchsttemperaturen zwischen 25 und 28 Grad“, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD). Doch vorher kommen Gewitter.

Der Donnerstag startete in Hessen zunächst stark bewölkt und verbreitet regnerisch. Zum Nachmittag sei von Westen mit einem Übergang zu wechselnder Bewölkung und „gebietsweise kräftigen Schauern und Gewittern“ zu rechnen. Vereinzelt könnte Starkregen und Hagel auftreten. Die Temperaturen liegen bei 13 bis 17 Grad.

In der Nacht zum Freitag sollen die Schauer und Gewitter abklingen. Heiter bis wolkig und niederschlagsfrei soll es am Morgen und Vormittag werden, ehe es am Nachmittag wolkig bis stark bewölkt und mit örtlich einzelnen Regenschauern weitergeht. Die Temperaturen steigen auf 19 bis 23 Grad.

Wetterdienst kündigt Sommer-Wetter am Wochenende in Hessen an

Noch wärmer wird es dann am Wochenende: Neben den angekündigten bis zu 28 Grad in Hessen soll es am Samstag heiter bis sonnig bleiben. Regen sei nicht in Sicht. Wer an Ostern keine Zeit oder ob des Wetters keinen Ausflug unternommen hat, könnte dies nun also nachholen. Erst am Abend könnte der voraussichtlich erste Sommertag des Jahres durch Saharastaub leicht eingetrübt werden, so der DWD.

In Hessen ziehen am Donnerstag von Westen kommend Gewitter auf. (Symbolfoto)

Auch am Sonntag bleibt es den Prognosen zufolge bei maximal 23 bis 26 Grad („ungewöhnlich mild“, so der DWD) zunächst meist heiter und niederschlagsfrei. Nur im Nordwesten Hessens sei es teilweise wolkig und nass. In der Nacht zum Montag sollen aus dieser Richtung wieder Regenwolken über dem Rest des Bundeslandes aufziehen.

Rubriklistenbild: © Tobias Hartl/Vifogra/dpa/Symbolbild

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