Erste Rooftop-Bar in Fulda

Neuer Biergarten auf dem Kerber: Karlchen vom Dach ist gestartet

+
„Karlchen vom Dach“ auf dem ehemaligen Kerber-Kaufhaus ist am Mittwochabend eröffnet worden.
  • schließen

Blick auf Uniplatz, Karstadt-Gebäude und Stadtpfarrkirche: Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach. Dort eröffnete am Mittwoch, 26. Juni, ein Bier- und Kulturgarten.

Fulda - Vor drei Jahren hatte die Stadt eine interaktive „Zukunftswerkstatt“ gestartet, um herauszufinden, was Fuldaer Bürgerinnen und Bürgern auf der Seele brennt und wie sie sich die Entwicklung der Innenstadt vorstellen. Nicht wenige derjenigen, die sich begeistert beteiligten, erhofften sich eine Dachterrasse auf dem alten Kerber, wie es sie in vielen anderen Städten bereits gibt. Nun wird der Wunsch Realität. Der Startschuss für „Karlchen vom Dach“ ist gefallen.

Neuer Biergarten auf dem Kerber: Karlchen vom Dach ist gestartet

Paul Pawlowski-Rothenbücher und Felix Wessling, die gemeinsam die Heimat GbR führen und bereits verschiedene Gastronomie-Konzepte umgesetzt haben, betreiben das Gastronomie-Projekt. Ihre Idee eines Bier- und Kulturgartens über den Dächern von Fulda haben sie in Kooperation mit Stadt und Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), der das Kerber-Areal gehört, konzipiert.

350 Sitzplätze verteilen sich nun auf Parkdeck 12. Bänke, Tische, Sonnenschirme, sogar Apfelbäume und bunte Wimpel sorgen für eine Atmosphäre, die entspannte Sommertage verspricht.

„Wir haben hier viel Schweiß reingesteckt. Jetzt ist es wunderschön geworden“, sagte Pawlowski-Rothenbücher bei der Eröffnung vor rund 150 geladenen Gästen. Die Einrichtung der 1300 Quadratmeter großen Rooftop-Terrasse sei eine Herausforderung gewesen: Weil Lkw nicht durch das enge City-Parkhaus passten, hatte ein Kran sämtliche Einrichtungsgegenstände in die Höhe gehievt.

Fotostrecke: Neuer Biergarten auf dem Kerber „Karlchen vom Dach“ ist gestartet

Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.
Wer den Sommer mit Aussicht genießen will, der steigt dem alten Kerber aufs Dach.  © Andreas Ungermann, Sabrina Mehler

Petra Hohmann-Balzer, Geschäftsführerin der SEG, berichtete zudem von zahlreichen Überlegungen und Hürden im Vorhinein – vom Brand- und Lärmschutz über statische Berechnungen bis hin zu einer Videoüberwachung, die installiert wurde.

 „Karlchen vom Dach“ läuft zunächst zwei Jahre lang. „Der Bier- und Kulturgarten gehört zum Stadtlabor, das wir im ehemaligen Kaufhaus aufgebaut haben. Und auch hier geht es zunächst ums Ausprobieren“, erklärte Hohmann-Balzer. Die Terrasse sei allerdings keine „Rooftop-Bar mit Sandstrand, Pool und viel Chi-Chi“ wie anderswo: „Es ist etwas, das zu unserer Region und zu Fulda passen muss.“

Bier- und Kulturgarten wird per Video überwacht

Daher soll beispielsweise das Dach begrünt werden, zahlreiche heimische Apfelbäumchen stehen an den Rändern der Aufenthalts-Fläche. Insektenhotels und Vogelhäuschen sollen tierische Bewohner anlocken und im Einklang mit den Tegut-Saisongärten im hinteren Bereich – einem Urban Gardening-Projekt – zum Einnisten bewegen.

Nachhaltigkeit ist ohnehin ein Schlagwort, das die Betreiber bewegt. Das gilt auch für die Kulinarik an den Selbstbedienungs-Theken: Die Lebensmittel kommen weitgehend aus der Region, Kräuter und Co. werden sogar direkt aus einem der Parkdeck-Beete gepflückt, berichtete Felix Wessling. Fleisch in den Salaten oder auf „Karlis Roggensauerteig-Laibchen“ gibt es kaum, nur zwei der Stullen sind mit Speck beziehungsweise Salami belegt.

„Wir konzentrieren uns auf vegetarische und vegane Gerichte.“ Wie der städtische Pressesprecher Johannes Heller berichtet, sei es aber auch möglich – aufgrund der öffentlichen Förderung des Projektes durch den Bund – sein eigenes Schwartenmagen- oder Käsebrot mitzubringen und zu verzehren.

Fokus auf vegetarische und vegane Gerichte

Im Fokus steht auch die Kultur: Nicht nur zieren die einst grauen Wände jetzt hübsche Graffiti. Künftig sollen hier verschiedene Veranstaltungen stattfinden: Paul Pawlowski-Rothenbücher berichtete beispielsweise von Yoga-Stunden, Kindertheater und Salsa-Partys, die demnächst starten sollen.

Beide Betreiber freuen sich auf die kommenden Sommer-Monate und betonen die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und der Stadtentwicklungsgesellschaft: „Alle sind daran interessiert, dass hier etwas richtig Gutes passiert“, sagte Wessling. Bis Oktober ist der Bier- und Kulturgarten geöffnet. Ob und welches Konzept im Winter umgesetzt wird, ist noch offen. „Ideen gibt es aber schon“, verrät er augenzwinkernd.

Kommentare