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Glätte, Frost und Schnee haben Nordhessen im Griff. Auf den Straßen wird es wieder Glatt. Erneut warnt der DWD. Der News-Ticker.
- Der Deutsche Wetter-Dienst warnt in Nordhessen vor starken Schneefällen, Glätte und Frost.
- Der NVV warnt vor Ausfällen und Verspätungen im Nahverkehr.
- Vom Schnee bedeckte Bäume sind eine große Gefahr.
Update vom Donnerstag, 30. November, 7.15 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Donnerstagmorgen (30. November) vor Frost und Glätte in ganz Nordhessen. Die Warnung gilt nach aktuellem Stand bis 12 Uhr mittags.
Derweil muss auch in Nordhessen mit leichtem Schneefall gerechnet werden. Gebietsweise kommt es weiterhin zu Behinderungen im Straßenverkehr durch Glätte wegen überfrierender Nässe.
Wintereinbruch in Nordhessen: DWD erneuert Warnung vor Schnee und Glätte
+++ 16.06 Uhr: In Hessen bleibt es in den kommenden Tagen winterlich. Vielerorts ist mit Glätte und teils mit Schnee zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mitteilte. Die Höchstwerte liegen zwischen ein und vier Grad, in höheren Lagen bleibt es kälter.
In der Nacht zum Donnerstag soll es in Nordhessen vereinzelt schneien, gebietsweise wird es glatt auf den Straßen. Am Donnerstag bleibt es den Meteorologen zufolge meist niederschlagsfrei.
Wintereinbruch in Nordhessen: Einschränkungen bei Bus und Bahn - Schnee und Glätte erwartet
+++ Update vom Mittwoch, 29. November, 10.19 Uhr: Auch am Mittwoch hat sich die Lage in Nordhessen aufgrund des Schneefalls noch nicht wieder gänzlich beruhigt. Die Landstraße nahe der A49-Anschlussstelle zwischen Treysa und Gilsberg ist am Morgen weiterhin gesperrt. Auch im öffentlichen Personennahverkehr kann es im Norden Hessens wegen umgestürzter Bäume und Straßenglätte weiter zu Einschränkungen kommen. Mit Verspätungen bei Bus und Bahn müsse gerechnet werden, teilt der NVV mit und empfiehlt, die gewünschten Fahrten vorher zu überprüfen.
Das Wetter in Hessen bleibt laut DWD derweil winterlich. Vielerorts ist mit Glätte und teils mit Schnee zu rechnen. Am Mittwoch soll es gebietsweise Schneeschauer geben, in tiefen Lagen gehen diese ab dem Vormittag in Schneeregen über. Die Höchstwerte liegen zwischen ein und vier Grad, in höheren Lagen bleibt es kälter. In der Nacht zum Donnerstag soll es vor allem in Nordhessen vereinzelt schneien, gebietsweise wird es glatt auf den Straßen.
Viele Unfälle und blockierte Straßen
+++20.31 Uhr: Bis zum Wochenende dauert es zwar noch etwas, doch angesichts der weißen Pracht stellen sich viele Nordhessen die Frage: Sind die Skilifte in der Umgebung in Betrieb?
Bislang ist es noch still am Hohen Gras und in der Hirschberg-Arena, auch im Habichtswald sind noch keine Loipen gespurt. Doch in Richtung Wochenende gibt es Hoffnung für Skifans in Kassel und Region.
Winterchaos in Nordhessen: Über 80 Unfälle
+++ 18.52 Uhr: Rund 80 Unfälle registrierte die Polizei Nordhessen bis zum Dienstagnachmittag. Im Bereich Fulda waren es rund 40 Unfälle. In den Abendstunden dürfte die Zahl weiter steigen.
Auch am Mittwoch werden die Rettungskräfte vermehrt gefordert sein. Denn laut der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) geht es winterlich weiter. Neuschnee werde es zwar nicht mehr so flächendeckend geben, sondern kleinräumiger in sogenannten Schauerstraßen, deren Lage schwer vorherzusehen sei. „Bemerkenswert“ war dem DWD zufolge am Dienstag, dass verbreitet Schnee auch in Orten fiel, die nur auf 200 bis 400 Höhenmetern liegen.
Schneebruch: Landstraße zwischen Treysa und Gilsberg gesperrt
+++ 16.42 Uhr: Der Verkehr in Nordhessen dürfte auch in den kommenden Tagen stark beeinträchtigt sein. Die neueste Nachricht aus dem Schwalm-Eder-Kreis: Die Landstraße nahe der A49-Anschlussstelle zwischen Treysa und Gilsberg ist vorübergehend gesperrt.
Wegen eines Schneebruchs hat HessenMobil die Straße bis mindestens Mittwochnachmittag für den Verkehr geschlossen.
Gefahr auf der Straße: „Kann jederzeit ein Ast unter der schweren Schneelast herunterkrachen“
+++ 14.33 Uhr: Auch im Schwalm-Eder Kreis hatten Feuerwehren, Polizei und Straßenmeistereien in der Nacht von Montag auf Dienstag alle Hände voll zu tun. Eine besondere Herausforderung sei der nasse und schwere Schnee, berichtet Marco Lingemann, Sprecher von Hessen Mobil. Er sorge dafür, dass Äste und ganze Bäume umknicken. Das war in der Nacht zu Dienstag zwischen Niedenstein und Großenritte der Fall. Deshalb musste die Strecke für den Verkehr gesperrt werden.
„Es kann jederzeit ein Ast unter der schweren Schneelast herunterkrachen“, erklärt Lingemann. Wenn Autofahrer die Sperrung missachten, würden die Kollegen zusätzlich in Gefahr gebracht. Nach HNA-Informationen soll die Straße zwischen Niedenstein und Großenritte Dienstagnachmittag wieder freigegeben werden. Um sich gegen die Schneefälle zu wappnen sind im gesamten Schwalm-Eder-Kreis etwa 30 Winterdienstfahrzeuge im Drei-Schicht-Betrieb seit Montagnachmittag durchgängig im Einsatz.
Waldeck-Frankenberg: Umgestürzte Bäume und viele Unfälle
+++ 14.14 Uhr: Rutschige und schneebedeckte Straßen sorgen am Dienstag auch in Nordhessen für Unfälle und Verkehrsbehinderungen. Im Kreis Waldeck-Frankenberg stürzten an mehreren Orten Bäume um und blockierten Straßen, Feuerwehren mussten ausrücken.
Dirk Richter, Pressesprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, berichtete am Dienstag gegen 10.30 Uhr von einem guten Dutzend Verkehrsunfällen im Landkreis seit Montag 17 Uhr. „Es gab aber keine Verletzten, nur Sachschaden“, sagte er. Autos seien in den Straßengraben oder gegen die Leitplanke gerutscht, oder die Fahrer hätten Ästen und Bäumen auf der Straße nicht ausweichen können. „Anscheinend fahren die Menschen in Waldeck-Frankenberg bei Schnee sehr vorsichtig“, lobte der Polizeisprecher.
Wintereinbruch in Nordhessen: Es schneit weiter in Kassel und Umgebung
Update vom Dienstag, 28. November, 8.51 Uhr: Der Wintereinbruch hat auch Nordhessen nicht verschont. Kassel ist am Dienstagmorgen vom Schnee weiß gefärbt. Im Vergleich zum Rhein-Main-Gebiet, wo der starke Schneefall am Abend für zahlreiche Unfälle, umgestürzte Bäume und Stromausfälle sorgte, ist die Lage in Nordhessen weniger dramatisch. Allerdings: Der NVV warnt am Dienstagmorgen vor möglichen Ausfällen bei Bus und Bahn und empfiehlt, vor Fahrtantritt online zu prüfen, ob die gewünschte Fahrt stattfindet.
Derweil sagt der Deutsche Wetterdienst für die kommenden Tage weiteren Schneefall in Kassel und Umgebung voraus. Noch bis 12 Uhr am Dienstag gilt in weiten teilen Nordhessens aktuell eine amtliche Warnung vor Schneefall und Frost. Die Temperaturen bewegen sich laut DWD weiter um den Gefrierpunkt.
DWD warnt vor „teils heftigem Schneefall“ und Frost in Nordhessen
+++ 13.43 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst weitet seine Warnung aus. Die Menschen in Nordhessen müssen sich am Montag nicht nur vor Schnee in Acht nehmen, sondern auch vor eisigen Temperaturen. Von 17 Uhr bis 13 Uhr am Dienstagmittag warnt der DWD vor Frost in allen nordhessischen Landkreisen. Die Temperaturen können in Stadt und Landkreis Kassel, im Kreis Hersfeld-Rotenburg, im Kreis Waldeck-Frankenberg, im Werra-Meißner-Kreis und im Schwalm-Eder-Kreis in dieser Zeit auf bis zu -2 Grad fallen. Oberhalb von 400 Metern warnt der Wetterdienst sogar vor Temperaturen von bis zu -5 Grad.
Update vom Montag, 27. November, 8.30 Uhr: Zum Start in die neue Woche warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor teils heftigem Schneefall mit Glätte in Nordhessen. Am Vormittag könne es bereits im Bergland bei geringem Schneefall oder überfrierender Nässe auf den Straßen rutschig werden, teilte der DWD am Montag mit. Von Westen her ziehe dann zunehmender Niederschlag ins Land, oberhalb von 300 bis 400 Meter als Schnee. In tieferen Lagen könne teils Schneeregen fallen.
Die Meteorologen rechnen für die Mittelgebirge im Tagesverlauf mit 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee, vom Westerwald bis zum Taunus und am Vogelsberg könnten es auch 20 Zentimeter werden. Auch in tieferen Lagen werde der Regen oder Schneeregen bis zum Montagnachmittag und -abend teils in Schnee übergehen, bis Dienstagvormittag seien dort 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee möglich. Anschließend zögen die Niederschläge südostwärts ab.
Wetter: DWD warnt für Nordhessen vor Schnee und Glätte
Update von Sonntag, 26. November, 19.28 Uhr: Wie angekündigt wird es zum Wochenstart winterlich in Hessen. Allerdings fallen nicht nur ein paar Flocken, sondern gleich die volle Schneeladung: Örtlich sind bis zu 25 Zentimeter Neuschnee möglich, heißt es am Sonntagabend vom DWD.
Damit geht auch eine amtliche Wetterwarnung einher. Fast alle Kreise in Hessen sind betroffen, insbesondere in Nordhessen ist mit jeder Menge Schnee zu rechnen. Die Warnung gilt ab Montagmorgen und ist zunächst bis Dienstagvormittag gültig.
Amtliche Warnung vor Schnee in Hessen: Diese Kreise sind betroffen
- Warnung von Montag (6 Uhr) bis Dienstag (10 Uhr)
- Stadt und Kreis Kassel (Stufe 2 von 4)
- Kreis Waldeck-Frankenberg (Stufe 2 von 4)
- Schwalm-Eder-Kreis (Stufe 2 von 4)
- Kreis Marburg-Biedenkopf (Stufe 2 von 4)
- Main-Taunus-Kreis (Stufe 2 von 4)
- Kreis Limburg-Weilburg (Stufe 2 von 4)
- Lahn-Dill-Kreis (Stufe 2 von 4)
- Hochtaunuskreis (Stufe 2 von 4)
- Kreis Gießen (Stufe 2 von 4)
- Wetteraukreis (Stufe 2 von 4
- Warnung von Montag (10 Uhr) bis Dienstag (12 Uhr)
- Werra-Meißner-Kreis (Stufe 2 von 4)
- Kreis Hersfeld-Rotenburg (Stufe 2 von 4)
- Kreis Fulda (Stufe 2 von 4)
- Vogelsbergkreis (Stufe 1 von 4)
- Stadt und Kreis Offenbach (Stufe 1 von 4)
- Main-Kinzig-Kreis (Stufe 2 von 4)
Erstmeldung von Samstag, 25. November, 14.39 Uhr: Kassel – Der Winter ist endgültig in Hessen angekommen – und hat zunächst Glätte und Frost im Gepäck. Teilweise kann es sogar schneien, jedenfalls besteht am Samstag im Bergland bei einem bis drei Grad Celsius die Chance dazu, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. In den Tieflagen sieht es dagegen eher nach Regen aus. Die Höchsttemperaturen liegen hier bei drei bis sechs Grad.
Wer hat eine Chance auf Schnee in Nordhessen und wie viel schneit es?
Der DWD berichtet von Schneefall oberhalb von 500 bis 600 Metern. Viel kommt allerdings zunächst nicht runter, einer bis vier Zentimeter Neuschnee sind die Regel. Bei „Staulagen“ sind bis zu sechs Zentimeter möglich. „Bei kräftigen Niederschlägen auch in tieferen Lagen kurzzeitig Glätte aufgrund von geringfügigem Schnee oder Schneematsch nicht ausgeschlossen“, heißt es vom DWD weiter.
In der Nacht zu Sonntag sollen die Niederschläge allmählich nachlassen, vereinzelt sind allerdings noch Schneeschauer möglich. Insgesamt können sich die Menschen in Hessen ab Dienstag flächendeckend auf Schnee einstellen.
Winterliches Wetter in Nordhessen: Warnung vor Frost und Glätte
Auch wenn in den tieferen Gebieten zunächst nicht mit direktem Schnee zu rechnen ist, sollten Autofahrer und Fußgänger vorsichtig sein: Der DWD warnt vor Glätte und Frost. So gilt ab Samstag (25. November) um 17 Uhr eine amtliche Warnung vor Glätte, ab 22 Uhr zudem eine Warnung vor Frost.
Beides hält voraussichtlich bis Sonntagmorgen, die Warnungen laufen dann um 10 Uhr aus. Bei beiden Meldungen handelt es sich um die erste Warnstufe.
Schnee in Sicht? So wird das Nordhessen-Wetter zum Start in die Woche
Zum Start der neuen Woche sind in Hessen auch in flacheren Regionen Schneefälle möglich. Hauptsächlich bleibt es allerdings regnerisch: „Am Montag stark bewölkt bis bedeckt und verbreitet Regen oder Schneeregen, teils kräftiger ausfallend“, so der DWD zum Wetter am Wochenstart. Allerdings sind zumindest „vorübergehend“ auch in den tiefen Lagen Schneefälle möglich. Im Bergland gibt es dagegen „durchweg Schnee“.
| Tag | Höchsttemperaturen |
|---|---|
| Sonntag (26. November) | 3 bis 6 Grad Celsius |
| Montag (27. November) | 3 bis 5 Grad Celsius |
| Dienstag (28. November) | 0 bis 3 Grad Celsius |
Die Temperaturen bewegen sich in der Spitze zwischen 3 und 5 Grad, an Berggipfeln bleibt es auch tagsüber bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt. In der Nacht zu Dienstag geht es genauso weiter, verbreitete Regenfälle dominieren bis zum Morgen.
Dann soll es aber endlich so weit sein: Ab dem Dienstagvormittag rechnet der DWD überall in Hessen mit Schnee beziehungsweise Schneeregen. In Nordhessen erreichen die Temperaturen maximal den Gefrierpunkt, in Südhessen drei Grad Celsius. Auch weiter südlich wird es winterlich: In Bayern steht ein Kälteschock bevor. (spr)
Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa/Symbolbild








