VonEden Sophie Rimbachschließen
Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Meißner feiert am Samstag, 25. Mai, eine Jubiläumsfeier. Dabei stehen gleich fünf Jubiläen an.
Abterode – Einblicke in die Arbeit von Freiwilligen Feuerwehren und die Teilnahme an Wettkämpfen, aber auch eine bunte Mischung an Ausflügen zu Museen oder Freizeitparks oder Aktivitäten wie Kegelabende und Schneewanderungen sorgen dafür, dass es in der Kinder- und Jugendfeuerwehr Meißner nie langweilig wird.
Abwechslung verspricht auch die Jubiläumsfeier am Samstag, 25. Mai. Denn für den Feuerwehrnachwuchs der Gemeinde Meißner stehen gleich fünf Jubiläen in einem an.
Die Geschichte der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Meißner
Mit der Gründung der Jugendfeuerwehr Germerode im Juni 1968 hat die Jugendarbeit der Wehren in Meißner einst begonnen. Nach und nach kamen Angebote in Abterode (1973), Weidenhausen (1974) und Wellingerode (1987) hinzu.
Um den Mitgliederschwund aufzufangen, haben sich die vier Wehren mit Jugendlichen aus Alberode, Vockerode und Wolfterode 2003 zu einer gemeinsamen Jugendfeuerwehr Meißner zusammengeschlossen. Für die Gemeindejugendfeuerwehrwartin Karoline Felmeden steht fest: „Nur gemeinsam sind wir stark.“ Die Kinderfeuerwehr besteht seit 2018.
Jugendfeuerwehr der Gemeinde Meißner bietet zahlreiche Aktivitäten
Während die Ausbildung der Kinder und der Jugendlichen getrennt stattfindet, besuchen die Sechs- bis 17-Jährigen aus allen sieben Ortsteilen zusammen den Barfußpfad oder stärken ihren Zusammenhalt bei gemeinsamen Grillabenden.
Die Jubiläumsfeier
Um ein Jahr hat sich die Feier zum 20. Jubiläum des Zusammenschlusses verschoben. Für die Jugendfeuerwehren Weidenhausen, Abterode und Germerode wird das 50. Jubiläum zum Teil mit etwas Verspätung gefeiert.
Die Jugendfeuerwehr Wellingerode ist vor zwei Jahren 35 Jahre alt geworden. Gefeiert wird am Samstag, 25. Mai, rund um das Feuerwehrgerätehaus Abterode.
Aufgaben und Fragen aus dem Bereich der Feuerwehr, aber auch Geschicklichkeitsspiele und mehr erwarten Jugendfeuerwehrmitglieder mit der eigenen Olympiade von 9.30 bis 13 Uhr. Nach dem Festkommers um 14 Uhr beginnt ab 15 Uhr ein bunter Nachmittag für die ganze Familie.
Die Einsatzabteilungen werden laut Karoline Felmeden feuerwehrtechnische Aktionen einbringen. Zudem erwarten die Besucher eine Hüpfburg, eine Malecke, Kaffee und Kuchen und ab etwa 16 Uhr der Eiswagen.
Wenn die älteren Mitglieder der Kinderfeuerwehr dann zu den Jugendlichen wechseln, kennen sie ihre neuen Feuerwehrkameraden schon.
Zusammenarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Meißner ist erfolgreich
Diese Zusammenarbeit und die Mischung aus feuerwehrtechnischen und Freizeitaktivitäten zeigt Erfolg: Seit dem Zusammenschluss sind rund 40 Jugendliche nach ihrem Dienst dort in die Einsatzabteilungen und allein in diesem Jahr fünf Mitglieder aus der Kinder- in die Jugendfeuerwehr gewechselt, so Karoline Felmeden.
Einige von ihnen engagieren sich inzwischen in der Wehrführung, insgesamt zehn ehemalige Mitglieder der Jugendfeuerwehr haben kürzlich erfolgreich am Kreisentscheid für die hessische Feuerwehrleistungsübung in Waldkappel teilgenommen.
Vier von ihnen – Jan und Martin Eberhardt sowie Jannik Schindewolf und Moritz Engelhardt – haben als Teil des Teams Meißner I gesiegt und sich damit die Teilnahme am Bezirksentscheid in Hünfeld-Michelsromach gesichert.
„Einfach spitzenmäßig, wenn man sieht, wie sie weitermachen“, sagt Karoline Felmeden mit Blick auf den Einsatz derer, die einst als Kinder oder Jugendliche bei ihr die ersten Schritte im Bereich Feuerwehr gewagt haben. Selbst hat sie die Jugendfeuerwehr in Albungen besucht.
Nach dem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr Wolfterode kam Karoline Felmeden 2003 durch ihre Tochter zur Jugendfeuerwehr, blieb als Betreuerin und ist seit 2010 Gemeindejugendfeuerwehrwartin.
Starkes Team der Freiwilligen Feuerwehr Meißner kümmert sich um Jugendarbeit
Für eine erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit in der Feuerwehr sei es wichtig, die Begeisterung weiterzugeben.
Die Freude der Betreuer übertrage sich auf die Mitglieder: „Man muss als Jugendwart oder Betreuer einfach vorangehen und die Begeisterung zeigen.“ Um die vielfältigen Angebote vom Besuch in der Leitstelle über das jährliche Einsammeln der Weihnachtsbäume bis hin zum Lasertagspielen zu organisieren, brauche es ein starkes Team. „Und das habe ich“, sagt Karoline Felmeden stolz.
14 Betreuer stehen für die 21 Kinder und 23 Jugendlichen bereit. Für einige von ihnen liegt die Zeit als Mitglied der Jugendfeuerwehr noch nicht lange zurück und es stand fest, dass sie sich direkt selbst als Betreuer engagieren möchten.
Früh übernehmen die Betreuer laut Karoline Felmeden Verantwortung und eigene Aufgaben. Ihre Stellvertreterin Alisa Hollstein kümmere sich beispielsweise sehr gut um die Öffentlichkeitsarbeit.
