VonAnna Kirschnerschließen
Die gemütliche Adventszeit steht bevor: Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt öffnet am Montag seine Türen. Das müssen Besucher wissen.
Frankfurt – Der Baum für den Römer ist schon ausgesucht: Eine 26 Meter hohe Fichte aus Unterfranken wird zur Adventszeit und während des Weihnachtsmarkts in Frankfurt stehen. „Schaut saftig aus“, fand Thomas Feda von der städtischen Tourismus und Congress GmbH (TCF) beim Aussuchen vor Ort. Die TCF ist auch für die Ausrichtung des Weihnachtsmarktes zuständig.
Weihnachtsmarkt in Frankfurt startet am 25. November
Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt beginnt 2024 am Montag, 25. November, und schließt am Sonntag, 22. Dezember. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Samstag 10 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr.
Den Weihnachtsmarkt in Frankfurt erreicht man gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer zum Römer will, wo der zentrale Platz des Marktes ist und der große Weihnachtsbaum steht, nimmt die U-Bahn-Linien U4 und U5 zur Station „Dom/Römer“ oder die Straßenbahnlinien 11, 12 oder 14 zur Station „Römer/Paulskirche“. Zur Hauptwache gelangt man mit allen S-Bahnlinien außer der S7 und den U-Bahnen U1, U2, U3, U6 und U7.
Parken kann man in Frankfurt auch in der Nähe des Weihnachtsmarktes, zum Beispiel in den Parkhäuser „Dom/Römer“ (Domstraße 1, „Hauptwache“ (Kornmarkt 10) und „Konstabler“ (Töngesgasse 8). Auf dem Dach des Parkhauses Konstabler findet übrigens auch ein Weihnachtsmarkt an der City Alm statt.
Stände und Programm beim Frankfurter Weihnachtsmarkt
Die Stände des Weihnachtsmarktes in Frankfurt ziehen sich auch 2024 wieder von Hauptwache und Roßmarkt bis zum Römer. Der Paulsplatz, Mainkai und Friedrich-Stoltze-Platz zwischen Katharinen- und Paulskirche gehören also auch zum Marktbereich. Auf dem Friedrich-Stoltze-Platz findet der „Rosa Weihnachtsmarkt“ statt, der sich speziell an die Gay Community richtet.
An allen Standorten gibt es natürlich Stände mit Essen und Getränken, Kunsthandwerk und Kinderkarussells. Besondere Frankfurter Spezialitäten sind Bethmännchen aus Marzipan. Wer keine Lust auf Glühwein hat, kann heißen Apfelwein versuchen, der an kalten Wintertagen zuverlässig wärmt. Was der Glühwein in diesem Jahr kosten wird, ist noch unklar. 2023 bezahlte man im Schnitt 4 Euro pro Becher plus Pfand.
Es gibt außerdem einiges an Programm. Beliebt sind das Stadtgeläut und das Turmblasen. Beim Frankfurter Stadtgeläut am Samstag, 30. November (16.30 Uhr), und Dienstag, 24. Dezember (17 Uhr), erklingen – harmonisch aufeinander abgestimmt – alle 50 Glocken der zehn Innenstadtkirchen. Beim Turmblasen am Samstag vor dem 1. Advent spielen Bläser vom Turm der Nikolaikirche am Römerberg.
Weitere Weihnachtsmärkte in Frankfurt: City Alm, Sachsenhausen und SkandinavischAu
Auf der Dachterrasse am Parkhaus Konstabler liegt die City Alm (im Sommer der City Beach). Dort findet der City Christmas Market statt, wo man heiße Cocktails und herzhafte Spezialitäten zwischen den rustikalen Almhütten genießen kann – während einen der Blick auf die Skyline zum Schwärmen bringt.
In Sachsenhausen lockt ein Weihnachtsmarkt am Goetheturm Besucher an den Rand des Stadtwaldes. In Preungesheim gibt es einen Schwedischen Weihnachtsmarkt und in Dornbuch einen finnischen – beide am ersten Adventswochenende. Aldi Süd bringt derweil den wahrscheinlich günstigsten Weihnachtsmarkt nach Frankfurt – noch bevor der städtische Markt beginnt. (anki)
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