Römerberg

Nächste Demo in Frankfurt: Am Montag ist auch der ÖPNV betroffen

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Eine Großdemo in Frankfurt hat Auswirkungen auf den Nahverkehr. Die U-Bahn-Station Dom/Römer wird gesperrt, Straßenbahnen werden umgeleitet.

Frankfurt – Am Montag (5. Februar) findet in Frankfurt eine Großdemonstration auf dem Römerberg statt. Die Stadt Frankfurt hat bereits Maßnahmen angekündigt, die Auswirkungen auf den Nahverkehr haben werden. Die U-Bahn-Station Dom/Römer der Linie U4 wird ab etwa 16 Uhr gesperrt. Die sonst dort verkehrenden U-Bahnen der Linie U4 fahren ohne Halt weiter zum Willy-Brandt-Platz und zur Konstablerwache. Außerdem werden die Straßenbahnlinien 11, 12 und 14 zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Stresemannallee/Gartenstraße sowie Allerheiligentor großräumig über Sachsenhausen umgeleitet.

Die Umleitung dauert voraussichtlich bis etwa 19 Uhr. Aufgrund der kurzfristigen Planung können die Umleitungen nicht in die Fahrplanauskunft und die RMVgo-App integriert werden. Fahrgäste, die von den Umleitungen betroffen sind, sollten sich auf längere Fahrzeiten einstellen. Als Alternative wird der Umstieg auf S- und U-Bahnen empfohlen.

Am 20. Januar versammelten sich tausende Demonstranten auf dem Frankfurter Römerberg, um gegen Rechts zu protestieren.

„Frankfurt steht auf für Demokratie“: Zahlreiche Organisationen rufen zur Großdemo auf

Die Großdemonstration wird unter anderem vom Römerbergbündnis organisiert und steht unter dem Motto „Frankfurt steht auf für Demokratie“. Die Demonstration sei eine Reaktion auf die aktuellen Herausforderungen für Demokratie und Grundgesetz in Deutschland. Die Veranstalter betonen die Bedeutung der Demokratie und rufen dazu auf, ein Zeichen für die Werte einer freien, gerechten, offenen und sozialen Gesellschaft zu setzen.

Kundgebung auf dem Römerberg in Frankfurt

Montag, 5. Februar, ab 17 Uhr

Die Kundgebung beginnt um 17 Uhr auf dem Römerberg und soll Ausdruck des Engagements für Demokratie und Menschenrechte sein. Die Frankfurter SPD schreibt, sie möchte gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Grundprinzipien des Grundgesetzes verteidigen und ein starkes Zeichen gegen demokratiefeindliche Parteien und Gruppierungen setzen. (cas)

Rubriklistenbild: © Müller-Stauffenberg/Imago

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