Naherholungsgebiet

Keine Badeaufsicht: Neue Park- und Badeordnung am Pfordter See

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Baden am Pfordter See erfolgt nun auf eigene Gefahr. Es gibt keine Badeaufsicht mehr.

Am Samstag, 29. Juni, sind am Pfordter See neue Regelungen in Kraft getreten, die den Besuch und die Nutzung des beliebten Naherholungsgebiets betreffen.

Schlitz - „Eine neue Park- und Badeordnung wurde eingeführt, um den Aufenthalt für alle Gäste angenehmer und sicherer zu gestalten. Besucher des Pfordter Sees können ab sofort eine neue Parkfläche nutzen, die Platz für etwa 150 Autos bietet. Das Parken auf diesem neuen Parkplatz ist kostenlos. Campingfahrzeuge dürfen auf dem Parkplatz nur für maximal einen Tag stehen“, erklärt die Stadt Schlitz in einer Pressemitteilung.

Diese neue Park- und Badeordnung gilt ab sofort für den Pfordter See

Damit werde eine bessere Organisation des Verkehrs gewährleistet und der Zugang zum See erleichtert. Im Zuge dieser Maßnahme wird die bisher als Parkfläche genutzte Liegewiese für Autos gesperrt. „Dies dient sowohl der Erhaltung der Grünflächen als auch dem Naturschutz“, so die Stadt.

In den vergangenen Jahren war das Schwimmen im Pfordter See nur erlaubt, wenn die grüne Flagge gehisst und eine Badeaufsicht vor Ort war. Ab diesem Jahr werde keine Badeaufsicht mehr eingesetzt. „Stattdessen ist das Schwimmen nur noch auf eigene Gefahr erlaubt. Zur Sicherheit der Badegäste werden Rettungsringe und eine Notrufsäule am See verfügbar sein. Die Badesaison erstreckt sich vom 29. Juli bis zum 3. September“, heißt es weiter.

Alles Wichtige rund um den Pfordter See ist der Infotafel zu entnehmen.

Zur Gewährleistung der Sicherheit und des Umweltschutzes sind Glasflaschen und offene Feuer am Pfordter See weiterhin verboten. Diese Maßnahmen sollen laut der Stadt Schlitz Verletzungen durch Glasscherben verhindern und das Risiko von Wald- und Wiesenbränden minimieren.

Die Neuerungen haben zur Folge, dass sich das Badegeschehen am See künftig ausschließlich auf die dem Wald zugekehrte Seite konzentrieren wird. „Die Wiese neben der jetzigen DLRG-Station darf aus Naturschutzgründen nicht mehr betreten werden. Diese Maßnahme soll zur Erhaltung der natürlichen Umgebung beitragen und den Lebensraum für Pflanzen und Tiere schützen.“ Die Stadt Schlitz bittet alle Besucher, die neuen Bestimmungen zu beachten.

Die Situation dort ist seit langem alles andere als zufriedenstellend: Lärm durch Partys, vermüllte Landschaft, Personalsorgen bei der Badeaufsicht und am Straßenrand parkende Autos sind nur vier Stichworte für eine komplexe Problematik. 

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