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Kälteste Nacht des Winters: Rekord in Nordhessen – Richtig ungemütlich wird es aber erst

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Der Winter hat Hessen weiter fest im Griff. Die bislang kälteste Nacht des Jahres liegt hinter uns. Doch nun trifft wohl bald Niederschlag auf Minusgrade.

Kassel – Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch (10. Januar) war die bisher kälteste in Hessen in diesem Winter. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Demnach gingen die Temperaturen bis in den zweistelligen Gradbereich unter dem Nullpunkt. Und das weit verbreitet: Laut DWD war es in ganz Hessen „knackig kalt“ mit Dauerfrost.

Besonders frostig wurde es jedoch in Nord- und Osthessen. Nach Angaben der Experten in Offenbach wurde der kälteste Wert der Nacht sowohl in Bad Hersfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) als auch in Twistetal-Mühlhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) gemessen. Hier sanken die Thermometer auf minus 11,4 Grad. Nach Angaben des Hessischen Rundfunks gab es jedoch noch eine frostigere Stadt in Hessen: Die Wetterredaktion des HR machte einen Wert von minus 11,6 Grad in Kassel aus.

Kälteste Orte in Hessen: Bad Hersfeld, Twistetal-Mühlhaus – und Kassel offenbar vorneweg

So oder so: Allzeit-Kälterekorde wurden nicht annähernd gebrochen: Im Februar 1956 waren in Bad Hersfeld knackige minus 25,3 Grad gemessen worden.

Doch es ist noch nicht vorbei mit der eisigen Kälte: Für die Nacht auf Donnerstag (11. Januar) erwartet der DWD erneut Dauerfrost und ähnliche Temperaturen. Es gelten aktuell (Stand: 10. Januar, 14.29 Uhr) amtliche Warnungen für Kassel und ganz Nordhessen vor „strengem Frost“. Die Warnungen der Stufe 2 von 4 wurden bis Donnerstagmorgen um 10 Uhr ausgerufen. Für den Rest Hessens gelten bis zum selben Zeitpunkt Frost-Warnungen der Stufe 1 von 4.

Der Winter hat nicht nur Kassel und Nordhessen fest im Griff: Im ganzen Bundesland zeigen die Thermometer Minusgrade an. (Symbolbild)

Glatte Straßen insbesondere in Nordhessen erwartet

Wie aber geht es weiter mit dem Wetter in Hessen? Insbesondere im Norden des Landes rund um Kassel könnte es ungemütlich werden. Denn zwar wird es etwas milder, doch bleiben die Temperaturen meist unter dem Gefrierpunkt, während Sprühregen und leichter Schneefall dazukommen. Bedeutet: Es könnte glatt werden auf den Straßen. Bis inklusive Samstag warnt der DWD vor überfrierendem Regen und Schneegriesel.

Insbesondere im Süden Hessens könnten die Temperaturen aber mit den Tagen auch zeitweise vermehrt leicht in positive Werte umschlagen. Allgemein wird es wolkig und etwas weniger kalt in Hessen.

Rubriklistenbild: © Boris Roessler/dpa/Symbolbild

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