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Sebastian Richter
Florian Dörr
Christoph Sahler
Anna Kirschner
Die A7 ist wieder freigegeben. Mehrere Staus verlangen Lkw- und Autofahrern viel Geduld ab. Helfer kämpfen sich teilweise zu Fuß durch die Schneemassen. Der News-Ticker.
- Extremer Wintereinbruch: In Hessen wird es sehr glatt, hohe Sturzgefahr.
- Die A4 und A7 sind teilweise komplett dicht
- Über 20 Stunden stehen manche Lkw-Fahrer im Stau
Update von Freitag, 19. Januar, 15.48 Uhr: Der Verkehr auf den hessischen Autobahnen läuft wieder. Das Schneechaos dieser Woche hatte zu zahlreichen Sperrungen, Staus und einigen Unfällen geführt. Insbesondere in Nord- und Osthessen ging zeitweise auf den Autobahnen A7, A5, A4 und A66 betroffen, wie die Polizei am Nachmittag mitteilt.
43 Stunden waren die Einsatzkräfte demnach beschäftigt, auf der A5 staute es sich auf bis zu 40 Kilometern, der Stau der A7 erreichte sogar eine Länge von 55 Kilometern. Manche Fahrzeuge steckten bis zu 20 Stunden fest, sie wurden mit heißen Getränken, Lunchpaketen und Decken versorgt.
Manche Lkw-Fahrer sorgten bei der Polizei allerdings für Ärger: „Das Verhalten zahlreicher Lkw-Fahrer hat dies jedoch besonders erschwert, da durch diese teilweise alle Fahrbahnen zugestellt waren“, heißt es von den Beamten. Zudem gab es teilweise keine Rettungsgassen, was die Durchfahrt von Streu- und Räumfahrzeugen verzögerte.
Die A7 wurde gegen Mitternacht freigegeben. Bis die Autobahn allerdings tatsächlich wieder frei war, dauerte es noch bis zum Mittag: Die Polizei musste zahlreiche chlafende Lkw-Fahrer auf rund 30 Kilometern nach und nach wecken.
Schneechaos in Nordhessen: A7 weiter dicht – Sperrung bleibt in der Nacht bestehen
+++ 21.32 Uhr: So langsam scheint Bewegung zu kommen an manchen Stellen der festgefahrenen Stausituation in Nord- und Mittelhessen. Auf der A4 von Erfurt Richtung Bad Hersfeld kommend wird der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt. Auf der A5 Richtung Kassel meldet der ADAC aktuell nur noch drei Kilometer Stau zwischen Reiskirchener Dreieck und Alsfeld-West; dennoch dauert die Fahrt hier eine gute Stunde länger.
Sorgen bereitet weiterhin die Lage auf der A7. In Richtung Kassel meldet der ADAC 17 Kilometer Stau zwischen Fulda-Mitte und Hattenbacher Dreieck. In südliche Richtung, also von Kassel Richtung Fulda, brauchen Auto- und Lkw-Fahrer ebenfalls weiter Geduld. Zwischen Kassel-Süd und Bad Hersfeld-West ist die Rede von immer noch 18 Kilometern Stau. Zwischen Malsfeld und Homberg (Efze) bleibt die Fahrbahn in Richtung Süden weiter gesperrt. Die Polizei meldet, dass die Sperrung bis zum Freitag andauert; bis wann genau das so ist, ist noch unklar.
Autobahnen weiter dicht – Polizei warnt auch vor Ausweichstrecken
+++ 17.54 Uhr: Während sich der Verkehr auf der A3 langsam wieder in Bewegung setzt, ist die Lage auf den Autobahnen A5 und A7 weiter schlecht. Auf der A5 Richtung Kassel stehen zwischen Homberg (Ohm) und dem Hattenbacher Dreieck Auto- und Lkwfahrer weiterhin auf 27 Kilometern im Stau, da festgefahrene Lastwagen die Fahrbahn blockieren. Dort bittet die Polizei darum, die Autobahn nicht zu verlassen. „Alle Ausweichstrecken sind durch Lkw überlastet bzw. blockiert“, heißt es in den Verkehrsmeldungen der Polizei.
Auf der A7 von Kassel bis südlich von Fulda stehen Menschen in Staus, die sich über mehrere Kilometer in beide Richtungen erstrecken. Etliche Fahrzeuge sind liegengeblieben. Zwischen Homberg (Efze) und Bad Hersfeld-West sollten Autofahrer die Autobahn nicht verlassen. Die Umleitungsstrecke wird auch hier wegen liegengebliebener Lkw in beide Richtungen gesperrt. Zwischen Kreuz Kassel-Mitte und Reiskirchener Dreieck sollte man nicht die ausgeschilderte Bedarfsumleitung nutzen, sondern den Bereich weiträumig über die A49 oder B3 umfahren. Wer zu früh wieder auf die A5 oder A7 fährt, steckt wieder im Stau fest, warnt die Polizei.
Zu beachten ist außerdem: Die Helfer der Rettungsdienste und vom THW kommen häufig auch entgegen der Fahrtrichtung durch die Rettungsgassen.
Auf der A7 und A5 geht nichts mehr: Teils seit Mittwochabend stehen Fahrer im Stau
+++ 14.29 Uhr: Noch immer geht auf der A7 bei Homberg nichts. Teils seit Mittwochabend stehen dort die Fahrer auf der Autobahn. Die Polizei versorgt die Menschen mit heißen Getränken und Decken. Auch ein Auslieferer der Hersfelder Zeitung kommt seit 23 Uhr nicht weiter.
+++ 14.10 Uhr: Nach den Verkehrsproblemen durch massiven Schneefall und Glätte sind zumindest die Perspektiven gut: Das Wetter soll sich in den nächsten Tagen in Hessen zumindest etwas entspannen. Noch am Donnerstagnachmittag soll es leicht bis mäßig schneien, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Eine Glättenacht sei noch bei frostigen Temperaturen zu überstehen.
Am Freitag geht es dann allerdings bergauf – auch bei den Temperaturen. Die bewegen sich am Ende der Arbeitswoche zumindest rund um den Gefrierpunkt. Da die Niederschläge allerdings weniger werden, soll die Glätte nach und nach zurückgehen. Am Wochenende soll es trocken bleiben.
+++ 12.55 Uhr: Die Polizei bittet Autofahrer, die Autobahnen in Hessen zu meiden. Insbesondere in Osthessen kommt der Verkehr zum Erliegen. Der Aufruf der Polizei im Wortlaut:
- Aufgrund der erheblichen Verkehrsbehinderungen und der Stausituation auf den Autobahnen 4, 5, 7 und 66 (Richtung Fulda) bitte momentan nicht mehr auf die Autobahnen auffahren.
- Auf den Autobahnen unbedingt Rettungsgassen bilden.
- Im Stau stehende Verkehrsteilnehmende werden von Helferinnen und Helfern des THW und Feuerwehrkräften so gut wie aktuell möglich versorgt und betreut.
Aufgrund der aktuellen Situation sollten Autofahrer ihre Fahrweise anpassen. Auf unnötige Fahrten soll verzichtet werden.
Schneechaos auf Autobahnen in Nordhessen: A4 und A7 und komplett dicht
+++ 11.52 Uhr: Die Verkehrssituation auf den Autobahnen in Nordhessen bleibt schwierig, Besserung ist zunächst nicht in Sicht. Einsatz- und Rettungskräfte sind auf der A7 und der A4 zahlreich unterwegs – soweit möglich. Denn der anhaltende Schneefall bereitet weiterhin Probleme. Auch die Stausituation wird sich laut Polizei zunächst nicht entspannen. Sobald Fahrzeuge vorne weiterfahren können, folgen am Ende der Staus neue Autos.
+++ 10.55 Uhr: Die A4 ist zwischen Friedewald und dem Kirchheimer Dreieck wegen Straßenglätte in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet.
+++ 9.55 Uhr: Auf A5 und A7 geht rund um die Knotenpunkte Hattenbacher Dreieck und Kirchheimer Dreieck nichts mehr. Der Verkehr ist derzeit größtenteils zum Erliegen gekommen. Teils resultieren die kilometerlangen Staus noch aus den Vorfällen aus der Nacht, teils stehen erneut Lkw quer und blockieren die Fahrbahnen.
Schnee, Glätte und Eis haben die Region seit Mittwochnachmittag komplett im Griff. Das zeigt auch eine erste Zwischenbilanz der Polizei. Auf den Autobahnen 4, 5 und 7 bildeten sich ab circa 18.30 Uhr am Mittwoch teils kilometerlange Staus, die meist durch liegengebliebene Lkw oder technische Defekte an Lastwagen hervorgerufen wurden.
Verkehrschaos: Schwangere durch die Rettungsgasse begleitet
Das THW zog im Laufe der Nacht etliche liegengebliebene Lkw wieder an, das DRK und Feuerwehrkräfte versorgte die in den Staus feststeckenden Menschen mit Heißgetränken. Die Helferinnen und Helfer waren teilweise zu Fuß im Stau unterwegs, wie die Polizei berichtet. Einige Lkw-Fahrer mussten aufgeweckt werden, als sich die Staus auflösten.
Für viele Lkws war die Situation im weiteren Verlauf der Nacht äußerst herausfordernd. Insbesondere am Hattenbacher Dreieck hielt eine Eisschicht auf der Fahrbahn die schweren Fahrzeuge an Ort und Stelle. Der Rückstau hatte zwischenzeitlich eine Länge von 30 Kilometern, teilte die Polizei mit. In diesem Stau befanden sich unter anderem zwei Schwangere, die durch Einsatzkräfte durch die Rettungsgasse begleitet wurden.
Schneechaos auf A4, A7 und A5: THW im Einsatz – Polizei: Lage „sehr problematisch“
Update vom Donnerstag, 18. Januar, 8.02 Uhr: Weil Lkw auf der schneebedeckten Fahrbahn stecken geblieben sind, geht auf den Autobahnen A4, A5 und A7 in Osthessen nichts mehr. Es bildeten sich am Mittwoch (17. Januar) kilometerlange Staus, viele Autofahrer saßen in der Nacht auf Donnerstag (18. Januar) fest. Und am Morgen sieht die Lage vor Ort nicht viel besser aus. Immer wieder stehen Lkw quer, Autos sind liegengeblieben, teilweise ist kein Vorankommen: Schneechaos auf den Autobahnen in der Region.
Zusätzlich zu Räumfahrzeugen der Straßenmeisterei seien Betreuungsfahrzeuge des Roten Kreuzes im Einsatz, um die Autofahrer in der Kälte mit Decken und heißen Getränken zu versorgen, teilte ein Polizeisprecher in der Nacht mit.
Vor allem Lkw blockieren die Fahrstreifen, weil sie aufgrund der winterlichen Verhältnisse entweder keine Steigungen mehr hoch fahren konnten oder teilweise quer über die Fahrbahn gerutscht sind. Das macht es umso schwerer, die Blockaden aufzulösen. Breite Streufahrzeuge kommen teils nicht mehr an den Lastwagen vorbei. Hinter den Lkw bildeten sich kilometerlange Staus, hieß es bei der Polizei.
Auch Kräfte des Technischen Hilfswerks und von Abschleppdiensten wurden angefordert, um die Lkw anzuschieben oder abzuschleppen. Auch für diese ist es aber schwer, überhaupt zu den betreffenden Stellen zu gelangen, da sich durch den Schnee nur schwer Rettungsgassen bilden ließen. Bei der Polizei heißt es: Die Lage ist am Donnerstagmorgen „sehr problematisch“.
Schneewalze rollt auf Kassel und Nordhessen zu – DWD aktualisiert Vorhersage
+++ 15.01 Uhr: Inzwischen kommt es auch auf den Straßen in Nordhessen zu Einschränkungen, die auf den zunehmenden Schneefall zurückzuführen sind. So stecken auf der B83 in Richtung Kassel vor Melsungen mehrere Lkw fest: Sie kommen einen Berg nicht hoch. Die B253 ist zwischen dem Abzweig nach Battenberg und Biedenkopf-Ludwigshütte in beide Richtungen für Lkw gar komplett gesperrt. Auch hier ist Schneeglätte der Grund.
Unklar ist derweil noch, ob auch ein Unfall an der Verbindung von A4 und A7, bei dem ein Lkw und mehrere Autos beteiligt waren, auf Schneeglätte zurückzuführen ist.
DWD aktualisiert Wetterwarnung für Nordhessen
+++ 13.22 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Vorhersage für die kommenden Stunden und Tage in Hessen aktualisiert. Während die Wetter- und Unwetterwarnungen für Kassel und Nordhessen bestehen bleiben, fragen sich viele: Wird es wirklich so heftig? Immerhin ist es bislang weitgehend ruhig in der Region.
Beim DWD heißt es dennoch am Mittag: „Südlich des Mains allmählich einsetzender Schneefall. Im Tagesverlauf nordwärts ausgreifend, in der Mitte und im Norden auch länger anhaltend.“ Dabei seien von Mittwochmorgen (17. Januar) bis Donnerstagmorgen (18. Januar) in Mittel- und Nordhessen „markante bis unwetterartige Schneemengen“ zu erwarten. Innerhalb von zwölf Stunden könnten hier bis zu 25 Zentimeter Schnee fallen. Innerhalb von 24 Stunden sogar 35 Zentimeter.
Bedeutet: Auch wenn die Lage momentan entspannt ist, sollten sich Menschen in Kassel und Nordhessen laut DWD auf größere Schneefälle und damit einhergehende Einschränkungen einstellen.
Schneewalze rückt näher auf Kassel und Nordhessen zu – Unwetterwarnung und „Alarmstufe rot“
+++ 11.47 Uhr: Die Schneewalze rollt weiter auf Kassel und Nordhessen zu. Inzwischen schneit es in Mittelhessen, weiter südlich fällt Eisregen. In Nordhessen erwartet der Deutsche Wetterdienst in Staulagen weiterhin bis zu 40 Zentimeter Schnee, der bis Donnerstagmorgen fallen soll.
Update vom Mittwoch, 17. Januar, 9.47 Uhr: Während am Mittwoch (17. Januar) im Rhein-Main-Gebiet „extremes Glatteis“ erwartet wird, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für weite Teile Nordhessens aktuell vor starkem Schneefall. Betroffen von der amtlichen Unwetterwarnung „rot“ der Stufe 3 von 4 ist die komplette Region südlich von Kassel. Bedeutet:
- Kreis Waldeck-Frankenberg
- Schwalm-Eder-Kreis
- Werra-Meißer-Kreis
- Kreis Hersfeld-Rotenburg
- Kreis Marburg-Biedenkopf
- Südlicher Kreis Kassel
Auch in Kassel und nördlich davon warnen die Wetterexperten vor Schneefall, hier allerdings nur auf Stufe 2 von 4. Alle genannten DWD-Warnungen gelten bis Donnerstagmorgen.
Extremer Wintereinbruch in Nordhessen: „Wenn möglich zu Hause bleiben!“ – Experte appelliert eindringlich
+++ 12.17 Uhr: Auf die Vorabwarnungen des Deutschen Wetterdienstes folgen nun amtliche Unwetterwarnungen. Daraus geht hervor, dass der DWD mit starkem Schneefall ab Mittwochmorgen rechnet. In Nordhessen soll es ab 6 Uhr losgehen. Die Warnung besteht zunächst bis Donnerstagvormittag.
Die offizielle DWD-Warnung besteht für die folgenden Landkreise und Städte in Nordhessen:
- Stadt und Kreis Kassel
- Werra-Meißner-Kreis
- Kreis Hersfeld-Rotenburg
- Schwalm-Eder-Kreis
- Kreis Waldeck-Frankenberg
- Kreis Marburg-Biedenkopf
Laut Experten müssen wir aufgrund der gefährlichen Wetterlage mit Folgendem konkret rechnen:
Update vom Dienstag, 16. Januar, 10.40 Uhr: Wo wie viel Schnee herunterkommt, können die Meteorologen natürlich nicht exakt vorhersagen. Doch sie sind sich einig: Am Mittwoch steht ganz Hessen sowie Teilen Südniedersachsens ein ungemütlicher Tag bevor. Vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach gibt es dazu bislang nur sogenannte Vorabwarnungen vor Glätte und teils starken Schneefall.
Deutlicher wird da schon Wetterexperte Alban Burster, der Hessen sehr genau kennt. Gebürtig stammt er aus Büdingen (Wetteraukreis) und moderiert unter anderem für wetter.com den Deutschlandtrend. In einer aktuellen Wettervorhersage warnt Burster mit Worten: „Alarmstufe Rot!“.
„Alarmstufe Rot“ für Nordhessen: Experte appelliert an Bevölkerung – Verkehrschaos droht
So stehe eine kritische Wetterlage bevor. „Wir bekommen die Wetterkapriolen des Winterwetters in dieser Woche extrem zu spüren. Denn viel Schnee und gefrierender Regen werden zum Problem. Ein Verkehrschaos ist vorprogrammiert. Stellenweise kann der Verkehr sogar komplett zum Erliegen kommen. Auch Stromausfälle sind möglich“, warnt Burster und appelliert an die Menschen in Kassel und Umgebung: „Das Auto sollte man dann unbedingt stehen lassen. Wenn möglich bitte zu Hause bleiben und im Homeoffice arbeiten.“
„Bitte zu Hause bleiben“: Wetterexperte warnt eindringlich – Warnung vor Schnee und Blitzeis
Über ganz Hessen müsse am Mittwoch also mit kräftigen Schneefällen gerechnet werden. Die Wettermodelle prognostizieren im Südwesten bis zu 30 Zentimeter Neuschnee, in Staulagen auch mehr. Da die Unwetterwalze von Nordrhein-Westfalen Richtung Ostdeutschland zieht, sind auch explizit Kassel und Nordhessen sowie Göttingen und Südniedersachsen betroffene Regionen.
„Da es bei gefrierendem Regen schlagartig spiegelglatt werden kann, wird umgangssprachlich auch vom sogenannten Blitzeis oder Glatteisregen gesprochen“, erklärt der Meteorologe.
Unwetterwalze rollt auf Hessen zu: So heftig wird es am Mittwoch
Erstmeldung vom Montag, 15. Januar, 12.02 Uhr: Kassel/Offenbach – Zur Mitte dieser Woche könnte das Wetter in Nordhessen und Südniedersachsen heftig werden. Für das Gebiet rund um Kassel warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) aktuell gleich vor mehreren Wetterphänomenen. Los geht es schon am Montag mit Glätte, leichtem Schneefall und Frost. Bis zum frühen Abend kann es auf den Straßen und Gehwegen rutschig sein, es können Schneeverwehungen entstehen. Am Montag fällt im Kreis Waldeck-Frankenberg bereits verhältnismäßig viel Schnee.
Starker Schneefall am Mittwoch erwartet – Unwetterwarnung folgt
Richtig dicke könnte es aber am Mittwoch (17. Januar) ab 7 Uhr morgens kommen. Hier informiert der DWD aktuell vorab. Wahrscheinlich wird eine amtliche Wetterwarnung der Stufe drei ausgerufen. Durch eine „nach Norden wandernde Warmfront“ soll es stark schneien. „Dabei gibt es 10-15 cm Neuschnee in 6 Stunden bzw. 10-20 cm in 12 Stunden oder 25 bis 40 cm in 24 Stunden. Gebietsweise geht der Schnee vorübergehend auch in Regen über, wobei dieser am Boden gefriert und Glatteis verursacht“, warnt der DWD.
Das Unwetter dürfte bis Donnerstagmorgen anhalten, vorerst warnt der DWD für alle Landkreise in Nordhessen und den Landkreis Göttingen. Im Laufe des Tages will der DWD seine Meldung aber aktualisieren und dann Genaueres zu den betroffenen Kreisen prognostizieren. (anki)
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