VonEmily Spanelschließen
Kreative Basteleien mit moderner Technik: Der Makerspace an den Beruflichen Schulen in Eschwege bietet Schülerinnen und Schülern eine Auswahl an technischen Geräten zum Ausprobieren.
Eschwege – Es war ein aufregender Projekttag an den Beruflichen Schulen Eschwege, den die Klassen G6b, G7b und G8, begleitet von den Lehrern Kerstin Knauft, Oxana Stärke, Ute Rheinhardt und Michael Bär kurz vor Weihnachten im Makerspace des Werra-Meißner-Kreises verbrachten.
Brüder-Grimm-Schüler lernen Makerspace des Werra-Meißner-Kreises kennen
Zusammen mit dem Leiter des Medienzentrums Dirk Rudolph und unterstützt durch Walter Malchereck und Sebastian Lichtblau von den Beruflichen Schulen lernten die Klassen die Geräte des Makerspace kennen, darunter einige 3-D-Drucker der neuesten Generation, mit denen man Figuren aus Schokolade und Marzipan drucken kann.
Ausgiebig nutzten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten des Makerspace, konstruierten und gestalteten verschiedenste Überraschungen und kleine Geschenke für Freunde oder Familie. So entstanden zum Beispiel für den 3-D-Druck eigene Entwürfe wie der Name als Ausstechform für Plätzchen, Lego-Männchen oder ein Fahrrad. Um eigene Fotos auf Holz zu drucken und auszuschneiden, kam der Lasercutter zum Einsatz.
Filigrane Arbeiten im Makerspace in den Beruflichen Schulen in Eschwege
Und wer gerne filigran arbeitet, konnte weihnachtliche Formen und Figuren mit dem Airbrush Farbe verleihen oder mit dem Lötkolben Sterne aus Kupferdraht herstellen, die zum Schluss mit einer Lichterkette umwickelt wurden. Einige freuten sich besonders über die erst kürzlich angeschafften 3-D-Druck-Stifte und zeichneten kurzerhand gleich ein Geburtstagsgeschenk für den Papa.
Auch wenn manches nicht gleich gelungen ist, kommt Henriette (G7b) strahlend zu dem Fazit: „Mit Ruhe schafft man einiges. Übung macht den Meister!“ Und auch die Lehrkräfte sind begeistert: „Klar ist jetzt schon, dass wir wiederkommen möchten! Wer in Zukunft mit dem Fortschritt mithalten will, der muss die neueste Technik schon in der Schule ausprobiert haben“, sagt Oxana Stärke.
