30 Jahre Scooter

„Döp, döp, döp“: Scooter lassen in Frankfurt die Synapsen abbrennen

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Die Kultband um H. P. Baxxter sorgt für ordentlich Action in der Festhalle. Auf Instagram verrät er, was ihn besonders mit Frankfurt verbindet.

Frankfurt – Viel Licht, viel Pyro und sehr viel Hardcore: Am Donnerstag (4. März) hat die Kultband Scooter um Frontmann H. P. Baxxter der Festhalle Frankfurt eingeheizt. Als eine der auch international bekanntesten deutschen Bands feiert Scooter in diesem Jahr mit der Tour „Thirty! Rough and Dirty“ 30. Geburtstag. Die legendären wie sinnbefreiten Ausrufe des Frontmanns – darunter „How much is the fish?“ und „Maria, Maria, I like it loud“ – verfangen dabei auch heute noch.

Die ganze Halle ist an diesem Abend „hyper, hyper“. Das zumindest zeigen Videos in den sozialen Medien. Es knallt, es ballert, knapp bekleidete junge Frauen tanzen links und rechts von H. P. Baxxter, während Feuerwerk über der Menge explodiert. Die wasserstoffblonden Haare von Hans Peter leuchten bis in die letzten Reihen, und spätestens bei der eingängigen Melodie, die in Schrift nur als „Döp, döp, döp, dödödöpdöpdöp“ wiedergegeben werden kann, grölt jeder mit. „We love Hardcore“ ist das Motto des Abends, während Licht, Visuals und stumpfe Texte rund 100 Minuten lang die Synapsen aller Anwesenden abbrennen.

Spielt auch ein bisschen mit dem Image des Hardcore-Heilsbringers: H. P. Baxxter machte Frankfurt unsicher.

H. P. Baxxter und Scooter: Legenden der Hardcore-EDM

Und selbst die FAZ hat am Tag nach dem Event anerkennende Worte übrig: „Da hüpft er wie das Duracell-Häschen von einer Seite zur anderen, die Lippen presst er ans Mikro und schreit scheinbar zufällige Wortaneinanderreihungen über die dröhnenden Bässe: Hans Peter ist einfach eine Legende.“ Die 100 Minuten mit Scooter „machen einfach Spaß“, heißt es dort.

Und die Legende H. P. Baxxter erzählt dann ebenfalls am Tag nach der Show in einem Video auf Instagram, weshalb er sich so sehr auf die Show in der Frankfurter Festhalle gefreut hat: „Unser allererstes Album haben wir in Frankfurt aufgenommen. (...) Hier war auch schon sehr früh diese Trance-Musik und alles, Ende der 80er ging das hier schon los. Das war schon auch musikalisch wegweisend.“

Der Rest des Videos steigert die brüllenden Visuals des Konzerts noch – mit extra schnellem und einfallsreichem Schnitt durch die stimmungsvollsten Momente des Abends. Bei den Fans auf Instagram kamen das Video und vor allem das Konzert gut an. „Schon lange nicht mehr so‘n geiles Konzert erlebt. Ich war die ganze Zeit über ein HardcoreFlummi. Und bin immer noch im Baunzmodus. Danke für diesen rough and dirty evening. Hyper Hyper“, schreibt eine Nutzerin.

Eine andere meint: „Das Video ist ja schon mega, aber live war es nochmal ne Latte besser - muss man erleben!“ Ein Fan hofft sogar auf einen Tourfilm. Bevor es dazu kommt, haben Scooter aber noch ein paar Shows zu spielen – unter anderem in Berlin, München, Wien und Zürich, wo sie teils Arenen füllen wollen. (anki)

Für 2024 stehen in Frankfurt noch viele weitere Konzerte mit großen Künstlern an.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Bobo

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