VonFlorian Dörrschließen
Die Hitzewelle in Kassel und Nordhessen könnte bald ein Ende haben. Bevor es soweit ist, wird es jedoch wild.
+++ 16.48 Uhr: In der kommenden Stunde warnt der DWD vor starken Gewittern im Werra-Meißner-Kreis und im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Bis mindestens 17.45 Uhr besteht die Gefahrenlage über den beiden nordhessischen Landkreisen.
+++ 15.12 Uhr: Zu früh gefreut: Auch über Stadt und Kreis Kassel soll es nun gewittern. Der DWD warnt dort bis 16 Uhr vor starkem Gewitter mit Starkregen und Windböen.
+++ 14.35 Uhr: Das Gewitter über Nordhessen zieht nach Osten ab. Eine Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor starkem Gewitter gilt bis 15 Uhr noch im Werra-Meißner-Kreis. In den Kreisen Göttingen und Northeim warnt der DWD bis 15.30 Uhr vor starkem Gewitter mit Starkregen. Die übrigen Warnungen wurden aufgehoben.
Update vom Mittwoch, 4. September, 12.03 Uhr: Inzwischen ist klarer: Es wird ungemütlich in Teilen Nordhessens. So hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den Westen der Landkreise Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf Warnungen vor Starkregen und starkem Gewitter herausgegeben. Sie gelten nach aktuellem Stand bis 14 bzw. 13.30 Uhr.
Konkret werden in den betroffenen Gebieten im Norden Hessens Niederschlagsmengen von bis zu 25 Litern pro Stunde erwartet. Das ist laut DWD mit der Gefahr rascher Überflutungen von Straßen und Unterführungen verbunden. Verkehrsteilnehmer sollten wegen Aquaplaning achtsam sein. Auch Blitzeinschlag und Sturmböen werden lokal begrenzt vorausgesagt.
Wetter-Achterbahn in Kassel und Nordhessen – „Tief Xania hat es in sich“
Erstmeldung vom Mittwoch, 4. September, 9.56 Uhr: Ist das Ende der Hitzewelle in Kassel und Nordhessen erreicht? Nach den hohen Temperaturen der vergangenen Tage, in denen in Hessen regelmäßig die Marke von 30 Grad geknackt wurde, wird es nun zunächst feucht und stellenweise richtig ungemütlich.
So werden am Mittwoch (4. September) vom Deutschen Wetterdienst (DWD) lokal begrenzt Schauer und Gewitter erwartet. Während der Regen in Südhessen und Rhein-Main eher am Vormittag fällt, wird er im Nordosten des Bundeslandes gegen Nachmittag erwartet.
Gewitter und Starkregen in Hessen erwartet – Auch Kassel und Norden betroffen?
Bereits am Mittwochmorgen gibt es Wetterwarnungen des DWD. Betroffen sind insbesondere die Landkreise südlich des Mains und jene in Westhessen. Auch in Frankfurt könnte es ungemütlich werden. Demnach muss hier mit Gewittern der Stufe 2, Starkregen und Sturmböen gerechnet werden. „Tief Xania hat es in sich“, meint auch Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Kassel und Nordhessen sind – anders als zuletzt – noch nicht explizit betroffen. Das jedoch könnte sich im Laufe des Tages ändern. Sommerlich warm bleibt es so oder so: Die Temperaturen steigen wieder auf bis zu 27 Grad, allerdings fallen die Thermometer nachts auf Werte von bis zu 15 Grad.
Auch am Donnerstag (5. September) ist noch vereinzelt mit Schauern oder Gewittern zu rechnen. Insbesondere in Kassel und Nordhessen soll es laut DWD im Tagesverlauf aber bereits wieder auflockern. Dazu werden Höchstwerte zwischen 25 und 31 Grad erreicht. Auch in der Nacht bleibt es bei 13 bis 17 Grad überwiegend trocken. Und Richtung Wochenende wird es zunehmend freundlicher.
Weitere Hitzetage in Kassel und Nordhessen stehen an
Bedeutet: Vorbei ist die Hitzewelle in Hessen nach den bisherigen Prognosen der Experten noch nicht, auch wenn Mittwoch und Donnerstag in einigen Gebieten eher nass werden. Am Samstag (7. September) und Sonntag (8. September) könnte in Hessen erneut die 30-Grad-Marke geknackt werden. Verlässliches Freibadwetter in Kassel und Nordhessen sieht jedoch anders aus, sind doch immer wieder mit Schauern und Gewitter möglich.
Allerdings scheint dann die kommende Woche eine deutliche Kehrtwende zu bringen: „Da wäre sie da, die Abkühlung, die Hitze dürfte verschwinden am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag“, meint Meteorologe Jung. Auch laut DWD werden die Temperaturen in Hessen dann eher zwischen 20 und 25 Grad pendeln und nicht mehr die 30 Grad angreifen.
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