Adam-von-Trott-Schule Sontra

Sontra: Unternehmen stellen sich an der Adam-von-Trott-Schule vor

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Besonders beliebt in diesem Jahr: Der Stand der AOK, zu dem Nicole Münch (links) ein Kohlenmonoxid-Messgerät mitgebracht hatte. Interessiert probierten es auch Tamino (15) und Fenja (14) Schmidt aus.
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Regionale Betriebe stellten sich bei „Marktplatz Ausbildung“ an der Adam-von-Trott-Schule Sontra vor. Einige Schüler fanden dort vor einem Jahr ihren Ausbildungsplatz.

Sontra – Voll ist die Mensa der Adam-von-Trott-Schule in Sontra: Bei rund 30 Unternehmen informieren sich Jugendliche aus den achten bis zehnten Klassen aller drei Schulzweige über Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten. Zum zweiten Mal fand die Messe „Marktplatz Ausbildung“ am Mittwochnachmittag (6. März) statt. Im Vergleich zur großen Ausbildungsmesse der Schule stehen hier kleinere Betrieben aus der näheren Umgebung im Fokus. Das erklärt Lehrer Karsten Rabe, Schulkoordinator für Berufsorientierung. Mehr als verdoppelt hat sich die Zahl der Betriebe im Vergleich zur Premiere im Vorjahr. Besonders freue es ihn und seine Kollegen, dass auch ehemalige Schüler inzwischen an den Ständen der Betriebe stehen und den Jugendlichen von den Unternehmen berichten. Für die Schüler der achten bis zehnten Klassen aller drei Schulzweige sei dieser Kontakt näher und sie trauen sich eher, Fragen zu stellen.

Anbieter von Berufen im sozialen Bereich haben die Geschwister Fenja und Tamino besonders interessiert. Unter anderem haben sie die Stände der Awo besucht. Während sich der Zehntklässler eher eine Tätigkeit in einem Kindergarten vorstellen könnte, interessiert sich seine Schwester für den Bereich der Pädagogik in beispielsweise Grundschulen. Für die Achtklässlerin war der Besuch von Marktplatz Ausbildung der erste. Beide sind zufrieden mit der Auswahl an Berufen und Betrieben auf der Messe. Tamino: „Ich finde es gut, wie es ist.“ Wie viele andere Jugendliche waren beide auch am Stand der AOK. „Wir hatten guten Zulauf“, so Nicole Münch. Informiert wurde am Stand über den Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten. Über das Thema Rauchen klärte Nicole Münch mit einem Kohlenmonoxid-Messgerät auf. Es misst den Kohlenmonoxidgehalt in der ausgeatmeten Luft einer Person und zeigt so an, ob und wie stark jemand raucht.

Mit drei Ständen stellte die Awo ihr breitgefächertes Angebot vor. Von hohem Zulauf sprach Tim Jeanrond, Verbandsreferent des Awo-Kreisverbandes Werra-Meißner, (rechts).

Die Atmosphäre bei der Messe lobt Tim Jeanrond, Verbandsreferent des Awo-Kreisverbandes Werra-Meißner. In diesem Jahr erlebten die Awo-Stände mehr Zulauf, dafür seien die Gespräche im Vorjahr intensiver gewesen. Laut Jeanrond sei es gut, dass die Lehrer hinter der Messe stehen und zeigen, dass es wichtig sei, sich über Berufe zu informieren. Jörg Rittenbach, stellvertretender Klassenlehrer der 10aR, hat die beiden zehnten Realschulklassen bei der Messe betreut. Die Schüler hatten Patenschaften für Betriebe übernommen und für die Verpflegung gesorgt. Die 16-jährige Lee-Ann erklärt, dass sie das jeweilige Unternehmen am Eingang begrüßt und beim Abbau unterstützt haben sowie für Fragen zur Verfügung standen. Die Rückmeldung von den Betrieben sei gut gewesen, so die 18-jährige Enji.

Rittenbach lobt die Professionalität der Betriebspaten aus den zehnten Klassen. Er sagt, dass einige Schüler bei der Messe 2023 ihren Ausbildungsplatz gefunden haben. Eine Schülerin sei kurz zuvor zu ihm gekommen, weil sie noch keine Idee hatte, wie es für sie nach der Schule weitergehen soll. Nach einem Berufsberatungsgespräch mit ihm und Rabe unterstützten beide sie beide bei der Messe. An einem Stand habe sie dann einen Ausbildungsberuf und einen Betrieb gefunden, die sie interessierten. Zwei Wochen später sei der Ausbildungsplatz sicher gewesen. Rittenbach sagt: „Dafür ist so eine Messe absolut perfekt.“ (Eden Sophie Rimbach)

Termin: Die große Ausbildungsmesse für die achten bis 13. Klassen findet am 29. Mai statt.

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