VonFlorian Dörrschließen
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern in Teilen Nordhessens. Zahlreiche Landkreise sind betroffen.
Kassel - Es wird ungemütlich in Nordhessen. Das jedenfalls ist aus einer aktuellen Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) herauszulesen. Am Samstag (1. Juni) sind schwere Gewitter in der Region möglich. Im Zweifel könnte es dabei auch zu überschwemmten Straßen oder vollgelaufenen Kellern kommen.
Die Experten aus Offenbach unterteilen Gewitter in vier Kategorien.
| Warnstufe 1 | Gewitter |
| Warnstufe 2 | Starkes Gewitter |
| Warnstufe 3 | Schweres Gewitter |
| Warnstufe 4 | Extremes Gewitter |
„Gewitter“ zeichnen sich - wenig überraschend - aus durch elektrische Entladungen, also Blitz und damit einhergehender Donner. Auch Windböen können auftreten. Bei Warnstufe 2 kommen teils schwere Sturmböen, Starkregen oder Hagel dazu. „Schweres Gewitter“ zeichnet sich darüber hinaus durch orkanartige Böen, gegebenenfalls mit Tornadogefahr, heftigen Starkregen und Hagelgefahr aus. Warnstufe 4 fällt noch einmal extremer aus. Hier können Gewitter mit „extrem heftigem“ Starkregen oder „extremem“ Wind einhergehen.
Für Nordhessen gilt aktuell die Unwetterwarnung der Stufe 2. Mit Blick auf Gewitter im Allgemeinen warnt der DWD: „Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr!“
Schwere Gewitter in Nordhessen: Welche Kreise sind betroffen?
Die aktuelle Unwetterwarnung vor Gewittern in Nordhessen umfasst folgende Kreise:
- Werra-Meißner-Kreis (aktuell bis 20.30 Uhr)
- Schwalm-Eder-Kreis (aktuell bis 20.45 Uhr)
- Kreis Waldeck-Frankenberg (aktuell bis 20.45 Uhr)
- Kreis Hersfeld-Rotenburg (aktuell bis 20.45 Uhr)
- Vogelsbergkreis (aktuell bis 20.45)
Dies kann von den Experten in Offenbach jedoch jederzeit angepasst - im Zweifel auch verlängert - werden.
Der DWD wurde 1952 gegründet und ist der meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland. Unter anderem gehört die meteorologische Sicherung der Luft- und Seeschifffahrt und das Warnen vor meteorologischen Ereignissen, „die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährlich werden können“, zu seinen Aufgaben. So auch im aktuellen Fall in Nordhessen. (fd)
Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

