Prognose bis Montag

Gewitter, Superzellen, Starkregen, Hagel - Wetter zum Ferienbeginn in Hessen bleibt mau

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Weiter teils heftige Gewitter, örtlich mit Superzellen, Starkregen, Hagel - das Wetter zum Ferienbeginn in Hessen bleibt nach den Prognosen der Experten mau. Der Sonntag soll in Hessen der Tag mit dem vergleichsweise noch besten Wetter werden.

Fulda - Die Sommerferien 2024 in Hessen beginnen am Montag, 15. Juli. Viele starten nach der Zeugnis-Übergabe direkt in den Urlaub. Damit der stressfreie Beginn der Ferien gelingt, sollten ein paar Dinge beachten werden: Beispielsweise zu vergleichsweise ruhigeren Zeiten die Autofahrt in den Urlaub antreten.

Gewitter, Starkregen, Hagel - Wetter zum Ferienstart in Hessen mau

Schön wäre es für die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern, wenn auch das Wetter zum Ferienbeginn mitspielen würde. In den vergangenen Tagen war das nicht der Fall. Es war warm, aber es gab viele Schauer und Gewitter. In der Region gab es viele Unwetter-Einsätze für die Feuerwehren, vor allem im unteren Kinzigtal.

Leider soll das Gewitter-Wetter in den nächsten Tagen in Hessen aber andauern, sagt Markus Übel von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Nach der Prognose des Wetter-Experten soll der Sonntag der Tag mit dem vergleichsweise noch besten Wetter werden.

„Es bleibt eher unbeständig mit Schauern und Gewittern. Eine längere Hitzewelle und für mehrere Tage sonniges und trockenes Sommerwetter ist aktuell nicht in Sicht“, fasst Markus Übel die Wetter-Prognose für die nächsten Tage zusammen. Zumindest die Temperaturen sollen sommerlich bleiben.

Am Freitag, dem letzten Schultag vor den Sommerferien in Hessen, werden in Folge des durchziehenden Gewittertiefs Frieda teils kräftige Gewitter mit Starkregen erwartet - lokal mit Unwettern, vor denen der Wetterdienst warnt. Auch größerer Hagel ist dabei nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen sollen zwischen 22 und 28 Grad liegen.

„Zu betonen ist, dass es nicht verbreitet zu den Unwetter-Auswirkungen kommen wird. Es wird nur einzelne Orte treffen, wo es dann aber heftig zur Sache gehen kann“, sagt der DWD-Experte zum Wetter am Freitag. Das größte Unwetterpotential besteht am Freitag nicht in Hessen, sondern im Osten und Nordosten von Deutschland. Dennoch werden auch die Besucher des Domplatz-Konzerts in Fulda genau auf die Vorhersagen schauen.

Weiter teils heftige Gewitter mit Superzellen, Starkregen, Hagel - das Wetter zum Ferienstart in Hessen bleibt nach den Prognosen der Experten mau. (Symbolbild)

wetter.com-Meteorologe Georg Haas spricht von einer „gefährlichen Unwetterlage“. Mit Tiefdruck-Annäherung können sich am Freitag und in der Nacht zu Samstag heftige Gewitter entwickeln, örtlich Superzellen mit schwerem Hagel und riesigen Regenmengen in kurzer Zeit. Betroffen soll in Deutschland vor allem der Osten und Norden, aber auch der Süden sein. Heißt auch: Vorsicht auf den Straßen bei der Fahrt in den Urlaub.

In der Nacht zum Samstag soll die Schauer- und Gewitteraktivität in Hessen nachlassen. Die Temperaturen sinken in den Hochlagen auf 9 Grad. Am Samstag bleibt es bewölkt. Es gibt Schauer, gebietsweise Auflockerungen. Der Deutsche Wetterdienst spricht von einem „Mix aus Sonne und Wolken, der durchaus für Freizeitaktivitäten einlädt“ - trotzdem könne es „kurze Duschen von oben“ geben.

Es bleibt eher unbeständig mit gelegentlichen Schauern und Gewittern. Eine längere Hitzewelle und für mehrere Tage sonniges und trockenes Sommerwetter ist aktuell nicht in Sicht.

Markus Übel, Wettervorhersagezentrale Deutscher Wetterdienst

Am Sonntag wird in den meisten Landesteilen Deutschlands freundliches Wetter erwartet. An der Nordsee soll es allerdings stürmisch werden. In Hessen bleibt es nach einem meist sonnigem Start im Laufe des Tages trotz Quellwolken bei Temperaturen von 22 bis 26 Grad trocken, genau wie in der Nacht zum Montag mit Tiefstwerte von 13 bis 8 Grad. 

Für Montag und die Nacht auf Dienstag erwartet der Wetterdienst dann wieder schauerartigen Regen und Gewitter, teils auch mit Starkregen. Montagmorgen soll es zunächst heiter oder sonnig sein. Die Temperaturen können in Hessen auf 30 Grad steigen. Bei den im Tagesverlauf dann aufkommenden Gewittern werden stürmische Böen erwartet.

„Am Montag dreht die Strömung wieder auf südwestliche Richtungen und damit gelangt ein neuer Schwall schwül-heißer Luft nach Deutschland“, sagt Meteorologe Markus Übel.

Rubriklistenbild: © Martin Gerten/dpa

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