Razzia

Schlag gegen Drogenring im Rhein-Main-Gebiet: Zoll stellt kiloweise Drogen und Waffen sicher

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Der Frankfurter Zoll zerschlägt einen mutmaßlichen Drogenring im Rhein-Main-Gebiet. Bei Razzien in 16 Gebäuden sichern unter anderem drei Schusswaffen.

Frankfurt – In einer koordinierten Aktion haben Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Donnerstag, 7. September, einen Schlag gegen eine mutmaßliche Drogenhändlergruppierung im Rhein-Main-Gebiet ausgeführt. Dabei wurden ein 44-jähriger Hauptbeschuldigter und ein mutmaßlicher 43-jähriger Mittäter aufgrund von Haftbefehlen festgenommen. Ein weiterer 40-jähriger Tatverdächtiger kam vorläufig in Gewahrsam. Zudem konnten die Beamten Vermögen in Höhe von 1,2 Millionen Euro sicherstellen.

Die Frankfurter Drogenfahnder durchsuchten insgesamt 16 Standorte in Bingen, Wiesbaden, Offenbach und Oberursel. Dabei gelang es den Zollfahndern, eine beträchtliche Menge von Vermögenswerten sicherzustellen, die den mutmaßlichen Tätern zugeordnet werden. Diese Gruppe steht im Verdacht, illegal mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Die Vermögensarreste haben einen Wert von etwa 1,2 Millionen Euro.

Frankfurter Ermittler zerschlagen mutmaßlichen Drogenring und finden drei Schusswaffen

Zusätzlich stellten die Ermittler auch über drei Kilogramm Betäubungsmittel sicher, darunter Amphetamin, Marihuana und Haschisch. Zudem wurden drei illegale Schusswaffen, rund 20.000 Euro Bargeld und 10.000 unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt.

Ermittler des Zollfahndungsamts Frankfurt nehmen einen Tatverdächtigen des mutmaßlichen Drogenrings fest.

Die Ermittlung gegen die Täter hatten bereits im Jahr 2021 unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden begonnen. Den Verdächtigen wird unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in erheblicher Menge vorgeworfen. Insbesondere sollen mehr als 200 Kilogramm Marihuana und 80 Kilogramm Haschisch aus Spanien illegal eingeführt und vertrieben worden sein. Die mutmaßlichen Täter nutzten Krypto-Chats für ihre Kommunikation.

Über 90 Polizisten und Zöllner bei Drogenrazzia in der Rhein-Main-Region im Einsatz

Sebastian Fuhr, Sprecher des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main, erklärte: „Durch die umfangreichen Ermittlungen im Vorfeld zu dem gestrigen Einsatz konnte das kriminelle Netzwerk der Tätergruppierung aufgedeckt und durch die Frankfurter Zollfahndung zerschlagen werden.“

Über 90 Einsatzkräfte, darunter Mitglieder des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main, des Hauptzollamtes Frankfurt am Main, der Bundespolizeidirektionen Flughafen Frankfurt und Koblenz sowie des Polizeipräsidiums Westhessen, waren an den Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahmen beteiligt. Die Ermittlungen des Zollfahndungsamts Frankfurt dauern weiterhin an.

Bei einer weiteren Drogenrazzia in Hessen stellte die Polizei zudem Schmuck sicher. Vier Verdächtige kamen in Haft.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung bearbeitet und vor der Veröffentlichung von Redakteur Max Schäfer sorgfältig geprüft.

Rubriklistenbild: © Zollfahndungsamt Frankfurt

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