Wetteralarm in Nordhessen: DWD mit amtlicher Warnung vor starken Gewittern
VonChristoph Sahler
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Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Unwettern in Nordhessen. In der kommenden Stunde sind laut den Experten starke Gewitter möglich.
Kassel – Das Pfingstwochenende startet ungemütlich in Nordhessen: Das jedenfalls ist aus einer aktuellen Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) herauszulesen. Am Samstag, 7. Juni, sind starke Gewitter in der Region möglich. Im Zweifel könnte es dabei auch zu überschwemmten Straßen oder vollgelaufenen Kellern kommen.
Die Experten aus Offenbach unterteilen Gewitter in vier Kategorien.
Warnstufe 1
Gewitter
Warnstufe 2
Starkes Gewitter
Warnstufe 3
Schweres Gewitter
Warnstufe 4
Extremes Gewitter
„Gewitter“ zeichnen sich - wenig überraschend - aus durch elektrische Entladungen, also Blitz und damit einhergehender Donner. Auch Windböen können auftreten. Bei Warnstufe 2 kommen teils schwere Sturmböen, Starkregen oder Hagel dazu. „Schweres Gewitter“ zeichnet sich darüber hinaus durch orkanartige Böen, gegebenenfalls mit Tornadogefahr, heftigen Starkregen und Hagelgefahr aus. Warnstufe 4 fällt noch einmal extremer aus. Hier können Gewitter mit „extrem heftigem“ Starkregen oder „extremem“ Wind einhergehen.
Für mehrere Regionen in Nordhessen gilt aktuell die Unwetterwarnung der Stufe 2. Mit Blick auf Gewitter im Allgemeinen warnt der DWD: „Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr!“
Gewitter in Nordhessen: Welche Kreise sind betroffen?
Die aktuelle Wetterwarnung vor Gewittern umfasst folgende Regionen und gilt derzeit bis mindestens 12.30 Uhr.
Stadt und Kreis Kassel
Schwalm-Eder-Kreis
Kreis Waldeck-Frankenberg
Werra-Meißner-Kreis
Kreis Hersfeld-Rotenburg
Dies kann von den Experten in Offenbach jedoch jederzeit angepasst - im Zweifel auch verlängert - werden.
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Der DWD wurde 1952 gegründet und ist der meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland. Unter anderem gehört die meteorologische Sicherung der Luft- und Seeschifffahrt und das Warnen vor meteorologischen Ereignissen, „die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährlich werden können“, zu seinen Aufgaben. So auch im aktuellen Fall.