- schließen
Sebastian Richter
Erik Scharf
Florian Dörr- Lisa Mariella Löw
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturm-Tief Zoltan in Nordhessen. Die Lage spitzt sich zu. Der News-Ticker.
Update von Freitag, 22. Dezember, 9.40 Uhr: Vor stürmische Böen und Dauerregen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch am Freitag (22. Dezember) in ganz Hessen. Während vormittags in den Städten Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde erwartet werden, können sie im Hochland 70 Kilometer pro Stunde erreichen. Nachmittags nimmt der Sturm zu: In städtischen Gebieten kommt es zu Böen mit 60 bis 75 Kilometern pro Stunde, vereinzelt auch 85 Kilometer pro Stunde. In den hessischen Hochlagen gilt erhöhte Vorsicht bei schweren Sturmböen- zwischen 75 und 95 Kilometern pro Stunde.
Auch der Dauerregen hält in Hessen an. Zu den bereits gefallenen 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter kommen laut DWD vor allem im Nordwesten bis Samstagfrüh nochmal 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter dazu. Bis Sonntag (Heiligabend) fallen insgesamt noch 25 bis 40 Liter pro Quadratmeter, im Rothaargebirge teils über 50 Liter pro Quadratmeter.
Außerdem kühlen die Temperaturen herunter und es kann zu Frost kommen. In den Hochlagen der Mittelgebirge wird nach Angaben des DWD leichter Frost bis -1 Grad erwartet. Deswegen kann Glätte durch Schneematsch oder etwas Neuschnee mit ein bis drei Zentimetern auftreten.
Wetter-Chaos in Nordhessen: Baum stürzt auf A7 – Fernverkehr ab Kassel lahmgelegt
Update von Freitag, 22. Dezember, 7.35 Uhr: Noch beeinträchtigen die Auswirkungen des Sturms Zoltan in Hessen den Verkehr. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, entfallen die ICE-Züge der Strecke zwischen Hamburg, Kassel, Frankfurt und Basel. Auch auf der Strecke Hamburg/Hannover über Kassel, Würzburg und München entfallen Züge, heißt es von der Bahn. Darüber hinaus werden Züge zwischen Erfurt und Frankfurt umgeleitet und verspäten sich um etwa eine Stunde.
Update von 21.42 Uhr: Auch am Freitag wird Sturm Zoltan Nordhessen und Südniedersachsen in seinen Bann ziehen. Laut der Vorhersage des DWD Im Laufe der Nacht bleibt es bei starken bis stürmischen Böen, im Bergland sind auch schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h, teils auch noch bis 100 km/h möglich. Die Warnkarte des DWD bleibt für die Region nach wie vor rot,
Sturm Zoltan: Landstraße im Kreis Kassel gesperrt
Update von 21.18 Uhr: DIe Landstraße zwischen Breuna und Oberlistingen ist derzeit in beiden Richtungen gesperrt. Mehrere Bäume sind umgestürzt, die Aufräumarbeiten sollen sich über die gesamte Nacht ziehen, wie aus Verkehrsmeldungen hervorgeht. Autofahrer sollten das Gebiet weiträumig umfahren.
Update von 20.49 Uhr: Der Bahnverkehr zwischen Kassel und Fulda ist eingestellt. Das teilte die Deutsche Bahn am Donnerstagabend mit. Gleiches gilt für die Strecke zwischen Fulda und Frankfurt. Dort sollen mehrere Bäume auf die Oberleitungen gefallen sein.
Umgestürzte Bäume und große Äste auf der A7
Update von 20.18 Uhr: Auf den Straßen in Nordhessen kommt es derzeit an mehreren Stellen zu Beeinträchtigungen und gesperrten Straßen. Auf der A7 zwischen Bad Hersfeld und Kirchheimer Dreieck ist beispielsweise ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt und blockiert den rechten Fahrstreifen.
Zwischen Friedewald und Bad Hersfeld auf der A4 herrscht ebenfalls erhöhte Gefahr wegen größeren Ästen auf der Fahrbahn, wie der ADAC mitteilt.
Kreis Northeim warnt Bevölkerung vor gesperrten Straßen und Überflutungen
Update von 18.59 Uhr: Der Landkreis Northeim sendet am Donnerstagabend eine eindringliche Warnung vor den Auswirkungen von Sturm Zoltan an die Bevölkerung. In einer Mitteilung schreibt der Kreis von mehreren gesperrten Straßen und Überflutungen.
Auch der Kasseler Weihnachtsmarkt ist aufgrund der Wetterverhältnisse geschlossen worden.
Für Nordhessen und Südniedersachsen warnt der DWD zudem vor starken Gewittern im Zeitraum bis mindestens 20 Uhr. „Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände“, warnen die Wetter-Experten.
Sturm Zoltan: Orkanartige Böen in Nordhessen am Donnerstagabend erwartet
Update vom Donnerstag, 21. Dezember, 12.03 Uhr: Die orkanartigen Stürme werden laut wetter.com an der nordhessischen Wasserkuppe ab 20 Uhr erwartet. Während es in der Nacht auf ein Grad abkühlt, sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 97 Kilometern pro Stunde möglich.
Außerdem warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) von Donnerstag (21. Dezember) bis Sonntag (24. Dezember) vor Dauerregen der Stufe 2 von 4 in folgenden hessischen Landkreisen:
- Kreis Waldeck-Franckenberg
- Kreis Limburg-Weilburg
- Kreis Marburg-Biedenkopf
- Lahn-Dill-Kreis
- Main-Kinzig-Kreis
- Vogelsbergkreis
- Kreis Gießen
- Kreis Fulda
- Odenwaldkreis
- Wetteraukreis
Infolge des Dauerregens kann es laut DWD zu Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie zu Überflutungen von Straßen und Erdrutschen kommen.
Amtliche DWD-Wetterwarnung für Kassel und Nordhessen: Gewitter und Tornados drohen
Update vom Donnerstag, 21. Dezember, 9.30 Uhr: Der Orkan „Zoltan“ trifft Deutschland heute heftig. In Nordhessen kann es am Donnerstag (21. Dezember) vereinzelt sogar zu Tornados kommen. Das kann der Deutsche Wetterdienst (DWD) zumindest nicht ausschließen.
Während es in Kassel tagsüber bei acht bis zehn Grad regnet, sind am Abend auch einzelne Gewitter möglich - und dadurch Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde. Es ist erhöhte Vorsicht vor herabfallenden Ästen geboten.
Im Bergland sowie bei Gewittern könne es schwere Sturmböen geben mit bis zu 100 Stundenkilometern. Für die Rhön und am Vogelsberg schloss der DWD auch noch stärkere orkanartige Böen nicht ganz aus.
Amtliche DWD-Wetterwarnung für Kassel und Nordhessen deutlich ausgeweitet
Update vom Donnerstag, 21. Dezember, 7.16 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnungen für die Region noch einmal ausgeweitet. Mit Sturmböen muss demnach in Kassel und Nordhessen nun bis in den späten Donnerstagabend (21. Dezember) um 23 Uhr gerechnet werden. Für die komplette Region gilt eine amtliche Warnung der Stufe 2.
In exponierten Lagen in Kassel und Nordhessen muss demnach im Laufe des Tages sogar mit Sturmböen von bis zu 100 km/h gerechnet werden.
Amtliche Wetterwarnung für Kassel und Region ausgeweitet: DWD warnt vor Sturmböen
+++ Update von 19.34 Uhr: Der DWD hat am Mittwochabend seine Wetterwarnung für Kassel und Nordhessen erweitert. Laut den Meteorologen kann es in Teilen der Region zu Sturmböen kommen. „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf“, teilte der DWD mit.
Betroffen sind:
- Stadt Kassel
- Kreis Kassel
- Schwalm-Eder-Kreis
- Kreis Waldeck-Frankenberg
- Werra-Meißner-Kreis
- Kreis Waldeck-Frankenberg
- Kreis Hersfeld-Rotenburg
Amtliche Wetterwarnung für Frankfurt und Rhein-Main kurz vor Weihnachten
Erstmeldung vom Mittwoch, 20. Dezember, 11.39 Uhr: Von einem besinnlichen und ruhigen Wetter zur Weihnachtszeit ist der hessische Himmel dieses Jahr einige heftige Sturmböen weit entfernt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt aktuell Warnungen für Windböen für fast alle Landkreise aus. Das Christkind wird wohl mit zerzausten Haaren in Hessen ankommen.
Zwar sinken die Gradzahlen nicht unter den Gefrierpunkt. Die Temperaturen steigen am Mittwoch auf 4 Grad in Korbach und Bad Hersfeld, und in Kassel werden bis zu 6 Grad erwartet. In der Nacht zum Donnerstag bleibt es in ganz Hessen frostfrei. Doch Wind und Regen sorgen dennoch dafür, dass der Gang vor die Haustür ungemütlich wird.
Warnung vor Windböen: Fast alle Landkreise in Nordhessen betroffen
In Kassel erreichen die Windböen Geschwindigkeiten zwischen 50 und 60 Kilometern pro Stunde. Kommt Regen hinzu, sind bis zu 70 Stundenkilometer möglich. Die stärksten Sturmböen werden allerdings erst am Donnerstag (21. Dezember) und Freitag (22. Dezember) erwartet.
Doch bereits für den Mittwoch hat der DWD eine Warnung vor Windböen der Stufe 1 von 4 in Hessen herausgegeben: Von Mittwoch (20. Dezember) bis Donnerstag (21. Dezember), um 6 Uhr, ist in folgenden Landkreisen erhöhte Vorsicht gefragt:
- Main-Taunus
- Marburg-Biedenkopf
- Hochtaunus
- Hersfeld-Rotenburg
- Limburg-Weilburg
- Lahn-Dill
- Kreis Gießen
- Kreis Fulda
- Wetterau
- Werra-Meißner
- Odenwaldkreis
- Vogelsbergkreis
- Kreis Darmstadt-Dieburg
- Stadt Darmstadt
- Kreis Kassel
- Stadt Kassel
- Waldeck-Frankenberg
- Main-Kinzig
- Schwalm-Eder
- Kreis Bergstraße
Heftige Windböen über Nordhessen: Höhepunkt erst am Donnerstag erwartet
Am Donnerstag (21. Dezember) wird es draußen noch ungemütlicher. Der Wind legt noch eine Schippe obendrauf, sodass es in Kassel zu Sturmböen bis zu 85 Kilometer pro Stunde kommen kann. Dabei besteht eine große Gefahr von Astbruch. Auch ganze Bäume können umstürzen. Außerdem bleibt der Regen den gesamten Tag bei sieben bis 11 Grad. Ab dem Abend sind Sturmböen und schwere Sturmböen bis zu 100 Stundenkilometer möglich.
Am Freitag (22. Dezember) bleibt es stürmisch und vor allem regnerisch bei fünf bis sieben Grad. Allerdings schwächen die Windböen leicht ab und erreichen nur noch 68 Stundenkilometer. Dennoch ist weiterhin erhöhte Vorsicht vor herabfallenden Ästen geboten. (Lisa Mariella Löw)
Verantwortlich für den heftigen Sturm über Nordhessen ist der Jetstream Jasper.
Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa





