Sturm Zoltan

Wetter-Chaos rund um Frankfurt: ICE-Züge fallen aus - Sturmböen toben weiter

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  • Florian Dörr
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  • Lisa Mariella Löw

Sturm Zoltan fegt über Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet. Die Lage in der Region spitzt sich zu. Der News-Ticker.

Update von Freitag, 22. Dezember, 9.40 Uhr: Vor stürmische Böen und Dauerregen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch am Freitag (22. Dezember) in ganz Hessen. Während vormittags in den Städten Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde erwartet werden, können sie im Hochland 70 Kilometer pro Stunde erreichen. Nachmittags nimmt der Sturm zu: In städtischen Gebieten kommt es zu Böen mit 60 bis 75 Kilometern pro Stunde, vereinzelt auch 85 Kilometer pro Stunde. In den hessischen Hochlagen gilt erhöhte Vorsicht bei schweren Sturmböen- zwischen 75 und 95 Kilometern pro Stunde.

Auch der Dauerregen hält in Hessen an. Zu den bereits gefallenen 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter kommen laut DWD vor allem im Nordwesten bis Samstagfrüh nochmal 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter dazu. Bis Sonntag (Heiligabend) fallen insgesamt noch 25 bis 40 Liter pro Quadratmeter, im Rothaargebirge teils über 50 Liter pro Quadratmeter.

Außerdem kühlen die Temperaturen herunter und es kann zu Frost kommen. In den Hochlagen der Mittelgebirge wird nach Angaben des DWD leichter Frost bis -1 Grad erwartet. Deswegen kann Glätte durch Schneematsch oder etwas Neuschnee mit ein bis drei Zentimetern auftreten.

Wetter-Chaos rund um Frankfurt: DB-Fernverkehr stark beeinträchtigt – welche ICE-Züge ausfallen

Update von Freitag, 22. Dezember, 7.35 Uhr: Noch beeinträchtigen die Auswirkungen des Sturms Zoltan in Hessen den Verkehr. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, entfallen die ICE-Züge der Strecke zwischen Hamburg, Kassel, Frankfurt und Basel. Auch auf der Strecke Hamburg/Hannover über Kassel, Würzburg und München entfallen Züge, heißt es von der Bahn. Darüber hinaus werden Züge zwischen Erfurt und Frankfurt umgeleitet und verspäten sich um etwa eine Stunde.

Update von 21.54 Uhr: Auch am Freitag wird Sturm Zoltan das Rhein-Main-Gebiet in seinen Bann ziehen. Laut der Vorhersage des DWD im Laufe der Nacht bleibt es bei starken bis stürmischen Böen, im Bergland sind auch schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h, teils auch noch bis 100 km/h möglich. Die Warnkarte des DWD bleibt für die Region nach wie vor rot,

Umgestürzte Bäume, lahmgelegter Bahnverkehr: Sturm Zoltan hat Hessen fest im Griff. (Symbolfoto)

Sturm Zoltan: Baum stürzt auf A661

Update von 20.49 Uhr: Der Bahnverkehr zwischen Frankfurt und Fulda ist eingestellt. Das teilte die Deutsche Bahn am Donnerstagabend mit. Dort sollen mehrere Bäume auf die Oberleitungen gefallen sein. Gleiches gilt für die Strecke zwischen Fulda und Kassel. Insgesamt liegt der Fernverkehr in Deutschland aufgrund von Sturm Zoltan lahm.

Update von 20.19 Uhr: Auf der A661 ist zwischen Offenbach-Taunusring und Offenbacher Kreuz ein Baum umgestürzt, wie der ADAC meldet. Autofahrer sollen zwischen den Anschlussstellen besonders vorsichtig fahren.

Weitere Wetter-Warnung: DWD warnt vor „Lebensgefahr“

Update von 19.50 Uhr: Für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet warnt der DWD aktuell vor starken Gewittern im Zeitraum bis mindestens 21 Uhr. „Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände“, warnen die Wetter-Experten.

Auch auf den Autobahnen in der Region macht sich das Wetter-Chaos bemerkbar. Zwischen Butzbach und dem Gambacher Kreuz auf der A5 gab es einen Unfall. Mehrere Leitbaken liegen auf dem linken Fahrstreifen, der derzeit gesperrt ist. Auf dem mittleren Fahrstreifen sind mehrere Signaltafeln umgefallen und ragen auf die linke Fahrspur, teilt der ADAC mit.

Der DWD warnt vor heftigen Sturmböen über Frankfurt. (Symbolbild)

Amtliche DWD-Wetterwarnung für Frankfurt und Region: Tornados möglich

Update vom Donnerstag, 21. Dezember, 9.30 Uhr: Der Orkan „Zoltan“ trifft Deutschland heute heftig. In Nordhessen kann es am Donnerstag (21. Dezember) vereinzelt sogar zu Tornados kommen. Das kann der Deutsche Wetterdienst (DWD) zumindest nicht ausschließen.

Wegen einsetzendem Regen warnt der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag (21. Dezember) vor heftigen Sturmböen in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. In Taunusstein erreichen die Windböen am Abend bis zu 91 Stundenkilometer. Erhöhte Vorsicht ist laut dem DWD den gesamten Tag in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet vor herabfallenden Ästen und lockeren Gegenständen geboten.

Amtliche DWD-Wetterwarnung für Frankfurt und Region noch einmal ausgeweitet

Update vom Donnerstag, 21. Dezember, 7.16 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnungen für die Region noch einmal ausgeweitet. Mit Sturmböen muss demnach in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet nun bis in den späten Donnerstagabend (21. Dezember) um 23 Uhr gerechnet werden. Für die komplette Region gilt eine amtliche Warnung der Stufe 2.

In exponierten Lagen in Frankfurt und der Region muss demnach im Laufe des Tages sogar mit Sturmböen von bis zu 100 km/h gerechnet werden.

Amtliche Wetterwarnung für Frankfurt und Region ausgeweitet: DWD warnt vor Sturmböen

+++ Update von 19.34 Uhr: Der DWD hat am Mittwochabend seine Wetterwarnung für Mittelhessen erweitert. Laut den Meteorologen kann es in Teilen der Region um Frankfurt zu Sturmböen kommen. „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf“, teilte der DWD mit.

Betroffen sind:

  • Stadt Frankfurt
  • Main-Taunus-Kreis
  • Hochtaunuskreis
  • Wetteraukreis

Amtliche Wetterwarnung für Frankfurt und Rhein-Main kurz vor Weihnachten

Erstmeldung vom Mittwoch, 20. Dezember, 11.39 Uhr: Von einem besinnlichen und ruhigen Wetter zur Weihnachtszeit ist der hessische Himmel dieses Jahr einige heftige Sturmböen weit entfernt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt aktuell Warnungen für Windböen für fast alle Landkreise aus. Das Christkind wird wohl mit zerzausten Haaren in Frankfurt ankommen.

Zwar sinken die Gradzahlen nicht unter den Gefrierpunkt. Die Temperaturen steigen am Mittwoch auf sechs Grad in Frankfurt bei einem leichtem Dauerregen. In der Nacht zum Donnerstag bleibt es in ganz Hessen frostfrei. Doch Wind und Regen sorgen dennoch dafür, dass der Gang vor die Haustür ungemütlich wird.

Warnung vor Windböen: 44 Stundenkilometer in Frankfurt möglich

In Frankfurt können die Windböen Geschwindigkeiten zwischen 34 und 44 Kilometern pro Stunde erreichen. Die stärksten Sturmböen werden allerdings erst am Donnerstag (21. Dezember) und Freitag (22. Dezember) erwartet.

Doch bereits für den Mittwoch hat der DWD eine Warnung vor Windböen der Stufe 1 von 4 in Hessen herausgegeben: Von Mittwoch (20. Dezember) bis Donnerstag (21. Dezember), um 6 Uhr, ist in folgenden Landkreisen erhöhte Vorsicht gefragt:

  • Main-Taunus
  • Marburg-Biedenkopf
  • Hochtaunus
  • Hersfeld-Rotenburg
  • Limburg-Weilburg
  • Lahn-Dill
  • Kreis Gießen
  • Kreis Fulda
  • Wetterau
  • Werra-Meißner
  • Odenwaldkreis
  • Vogelsbergkreis
  • Kreis Darmstadt-Dieburg
  • Stadt Darmstadt
  • Kreis Kassel
  • Stadt Kassel
  • Waldeck-Frankenberg
  • Main-Kinzig
  • Schwalm-Eder
  • Kreis Bergstraße

Heftige Windböen über Frankfurt: Höhepunkt erst am Donnerstag erwartet

Am Donnerstag (21. Dezember) wird es draußen noch ungemütlicher. Der Wind legt noch eine Schippe obendrauf, sodass es in Frankfurt zu Sturmböen bis zu 67 Kilometer pro Stunde kommen kann. Dabei besteht eine große Gefahr von Astbruch. Auch ganze Bäume können umstürzen. Außerdem bleibt der Regen den gesamten Tag bei sieben bis neun Grad.

Am Freitag (22. Dezember) bleibt es stürmisch und vor allem regnerisch in Frankfurt bei sieben bis acht Grad. Allerdings schwächen die Windböen leicht ab und erreichen nur noch 56 Stundenkilometer. Dennoch ist weiterhin erhöhte Vorsicht vor herabfallenden Ästen geboten. (Lisa Mariella Löw)

Verantwortlich für den heftigen Sturm über Frankfurt ist der Jetstream Jasper.

Rubriklistenbild: © Uwe Möller/Imago

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