- VonLena Eberhardtschließen
Drückende Schwüle herrscht derzeit in ganz Osthessen. Am Mittwochabend erwarten die Wetter-Experten nun weitere Gewitter mit Starkregen und Sturmböen.
Region - „Der Sommer ist noch lange nicht fertig“, berichtet Diplom-Meteorologe Dominik Jung. Nach den Gewittern am vergangenen Montagabend mit einem Blitz-Spektakel, bleibt die Luftfeuchtigkeit im Raum Fulda die kommenden Tage weiterhin hoch. „Was für eine drückende Schwüle! Die Luftfeuchtigkeit liegt derzeit bei deutlich mehr als 60 Prozent“, betont Jung.
Wetter in Hessen: Auf Gewitter folgt neue Hitzewelle
In Hessen regnet, blitzt und donnert es die kommenden Tage zunehmend. Gewitter und Schauer häufen sich am Mittwoch im Tagesverlauf, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Es kann regional zu Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. „Da heißt es wachsam sein. Die Luft bleibt dabei drückend schwül“, so auch der Wetter-Experte Jung. Trotz des zu erwartenden Regens sinken die Nachtwerte stellenweise nur auf 20 Grad oder liegen nur wenig darunter.
Am Montagabend war über ganz #Osthessen ein beeindruckendes Naturschauspiel zu bewundern. #Wetter-Experten erklären, wie ein solches Blitz-Spektakel entsteht.https://t.co/25iCaqG5fh pic.twitter.com/WJmOxr20MV
— Fuldaer Zeitung (@fuldaerzeitung) August 15, 2023
Am Donnerstag bleibt es in Hessen zunächst wechselhaft mit Schauern und Gewittern vor allem am Nachmittag und Abend. Laut DWD sind dann Unwetter mit heftigem Starkregen möglich.
Trotz der Gewitter bleibt die hochsommerliche Wärme uns erstmal erhalten. „Immerhin lässt die Schwüle zum Wochenende etwas nach, dafür wird es dann etwas heißer“, berichtet Jung. Laut dem Diplom-Meteorologen deutet sich in der nächsten Woche zeitweise auch große Hitze an. Die Höchstwerte liegen dann um 30 bis 35 Grad, im Südwesten sind sogar bis zu 37 oder 38 Grad möglich.
Vorabinformationen des Deutschen Wetterdienstes vor schweren Gewitter im Landkreis Fulda
Gültig von: Mittwoch (16. August) 18 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag (17. August) 4 Uhr
Von Frankreich greifen schwere Gewitter auf Deutschland über und verlagern sich bis Donnerstag Mittag über die Mitte hinweg nordostwärts. Dabei tritt heftiger, lokal auch extremer Starkregen mit Mengen zwischen 30 und 60, lokal bis 100 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit oder wenigen Stunden auf.
Zudem muss mit Sturmböen oder schweren Sturmböen zwischen 70 und 100 Stundenkilometer gerechnet werden. Gebietsweise tritt auch Hagel um 2 Zentimeter auf.
Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte. „Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit“, berichtet der Deutsche Wetterdienst.
Obwohl der August zunächst recht kühl gestartet ist, könnte er nun tatsächlich doch noch als „zu warm“ enden. „Erste Prognosen deuten übrigens auf einen sehr trockenen und warmen September 2023 hin“ erklärt Jung. (mit dpa-Material)