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Aktuelle Warnstreiks in Niedersachsen: Diese Regionen sind betroffen

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Verdi ruft erneut zu Warnstreiks auf. Kitas und Verkehrsbetriebe stehen still. Die Aktionen sollen bis Ende der Woche andauern. Diese Regionen sind betroffen.

Hannover – Erneut ruft Verdi zu Warnstreiks auf, die bis zum Ende der Woche andauern sollen. Betroffen sind unter anderem Kindertagesstätten, Schwimmbäder und Bürgerämter. Auch der öffentliche Nahverkehr mit Bussen und Bahnen ist in einigen Regionen wieder lahmgelegt.

Verdi-Streiks legen Teile Niedersachsen lahm: Kitas, Busse und Müllabfuhr betroffen

Besonders stark trifft es den Süden Niedersachsens, einschließlich der Städte Göttingen und Wolfsburg. Auch Hannover ist erneut betroffen, wo städtische Kitas geschlossen bleiben und die Verwaltung bestreikt wird. In vielen weiteren Landkreisen kommt es nach Informationen des NDR ebenfalls zu Arbeitsniederlegungen.

  • Landkreis Verden
  • Landkreis Nienburg
  • Landkreis Gifhorn
  • Landkreis Helmstedt
  • Landkreis Northeim
  • Grafschaft Bentheim
  • Wolfsburg
  • Göttingen
  • Stadt Hannover
  • Region Hannover

In Wolfsburg sind das Klinikum und das Jobcenter vom Streik betroffen, während in Göttingen unter anderem Kitas und die Abfallwirtschaft bestreikt werden, heißt es von der Deutschen Presseagentur. Weitere Streiks sind in den Landkreisen Gifhorn, Helmstedt, Verden, Northeim, Nienburg und Grafschaft Bentheim geplant. Die Stadt Nordhorn hat bereits vor möglichen Einschränkungen beim Winterdienst gewarnt.

Streiks vor Tarifverhandlungen: Verdi erhöht Druck auf Arbeitgeber

Bereits am Dienstag hatte Verdi in Hannover mit einem Warnstreik den öffentlichen Nahverkehr lahmgelegt und die Müllabfuhr beeinträchtigt. Am Mittwoch war vor allem Braunschweig betroffen.

Warnstreiks treffen Teile Niedersachsens. Besonders der Süden ist betroffen. (Symbolbild)

Mit diesen Aktionen möchte die Gewerkschaft vor der nächsten Tarifrunde im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen. Am Montag treffen sich beide Parteien in Potsdam zur zweiten Verhandlungsrunde.

Rubriklistenbild: © Imago

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