Wetter-Prognose

Sommer-Intermezzo im Norden – Wetterwechsel kündigt sich an

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Entspanntes Sommerwetter prägt das lange Wochenende im Norden. Danach kann es aber umschlagen. Die neue Woche bringt Regen – und Hitze.

Hannover/Bremen – Hitze, Regengüsse, Unwetter. Auch sommerliches Wetter, wie es in den kommenden Tagen in weiten Teilen Deutschlands erwartet wird, birgt so einiges an Gefahrenpotential. Während das erwartete Sommer-Intermezzo vielerorts bereits für Hitze- und Unwetterwarnungen sorgt, kann der Norden dem langen Wochenende deutlich entspannter entgegensehen.

In der nächsten Woche kann sich das Wetter allerdings drastisch ändern: Im Norden ist dann ein Temperatursprung auf hochsommerliche 30 Grad möglich. Vorher wird es voraussichtlich aber nochmal nass: Für die neue Woche ist nochmal Regen angekündigt. Stärkere Gewitter machen um den Norden aber wohl einen Bogen.

Nach Regen und Gewittern: Wetterwechsel im Norden am Wochenende

Viele Menschen haben sich die Tage um Christi Himmelfahrt freigeschaufelt und freuen sich auf Unternehmungen im Freien. Das Wetter spielte zuletzt nicht so richtig mit: Ein Tief mit Regen und auch Gewitter wirbelte in Niedersachsen einiges durcheinander. Doch wer zuletzt beunruhigt in den Himmel geblinzelt hat, der kann jetzt aufatmen. Die Chancen im Norden stehen gut, dass die Grillparty am Feiertag nicht ins Wasser fällt. Und auch in den nächsten Tagen sieht es vielerorts meist gut aus.

Am Donnerstag (29. Mai) zu Tagesbeginn freundlich, im Verlauf zieht sich der Himmel allerdings immer mehr zu. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kann ab mittags an der Ems etwas Regen einsetzen, der zum Abend hin auch das Wendland und den Harz erreicht. Höchstwerte um 19, im Harz und auf den Inseln um 15 Grad. In der Nacht können Regenschauer durchziehen.

Zum langen Wochenende hält der Sommer Einzug im Norden. In der nächsten Woche kann es sogar hochsommerlich werden.

Der Freitag wird bei wechselnder Bewölkung meist deutlich freundlicher – und auch trockener. Nur ganz im Norden von Niedersachsen kann es mancherorts zu Schauern oder Sprühregen kommen. Auch ist dort mit einer dicken Wolkendecke zu rechnen.

Temperaturen im Norden am Wochenende sommerlich-warm

Doch es wird auch deutlich wärmer im Norden: Das Thermometer steigt auf sommerliche 20 bis 24, auf den Inseln auf 18 Grad. Dazu weht ein mäßiger bis frischer und in Böen teils starker Wind aus Südwest bis West, der am Abend aber nachlässt. Auch in der Nacht bleibt es meist trocken.

Auch am Samstag hält das sommerliche Intermezzo im Norden an: Auf den Inseln wird es oftmals sonnig, sonst herrscht ein Wechsel aus Sonne und Wolken vor. Nahe der Mittelgebirge kann es allerdings später umschlagen: Dann kann auch der ein oder andere Schauer oder sogar ein Gewitter drin sein.

Extremes Wetter in Niedersachsen: Die beeindruckendsten Bilder

Sturm Norderney
Trifft viel Wind auf die niedersächsische Küste, kann es zu hohen Wellen kommen. © Imago
Sturmtief Nadia an der deutschen Nordseeküste
Dann kann es insbesondere auf den Nordseeinseln unruhig und ungemütlich werden. © Imago
Sturm Nordsee
Nimmt der Wind jedoch weiter Fahrt auf, drückt er das Meer ins Landesinnere. Es kommt zu einer Sturmflut. © Christine Höfelmeyer/Imago
Norderney Sturm Spaziergänger
Dann tritt das Wasser über die Befestigungen an den Stränden. Jeder Spaziergang könnte gefährlich werden. © Imago
Fähre Nordsee
Wenn die Fähren noch fahren, ist das Wetter jedoch noch nicht kritisch. © Imago
Schneesturm fegt mit 130 Km/h über Berg
Anders sieht da Sturm auf Niedersachsens Bergen aus. Da kann man schon einmal die Haltung verlieren. © Martin Dziadek/Imago
Schwere Gweitter Niedersachsen
Aber auch Gewitter mit seinen extremen Begleitphänomenen trifft Niedersachsen regelmäßig hart. © Roland Bock/Imago
Blitz Gewitter
Auf keinen Fall sollte man sich jetzt im Freien aufhalten © Roland Bock/Imago
Blitze Gewitter Niedersachsen
Blitzeinschläge können zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen. © Roland Bock/Imago
Niedersachsen, Hannover, Gewitter
Aber sie sind schön anzusehen. © Florian Petrow/Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter im südlichen Niedersachsen
Während eines Gewitters kann es zu viel Hagel kommen. Das kann zu Glätte führen.  © Bernd Mrz/Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter Niedersachsen
Plötzlicher Starkregen kann die Straße noch gefährlicher machen. © Bernd Mrz/Imago
Unwetter in Niedersachsen.
Und Sturmböen können dann auch geparkte Autos beschädigen. © Imago
Rotenburg an der Wümme
Fällt zu viel Regen in kurzer Zeit, kann es zu Hochwasser kommen © Silke Heyer/Imago
Nach sintflutartigen Regenfällen: Teich im Ortskern drohte überzulaufen
Dann sind auch die Kanalisationen überlastet. © Roland Bock/Imago
Einsatzkräfte des THW Ortsverband Friedrichsthal aus Saarbrücken im Hochwasser
In manchen Fällen helfen nur Sandsäcke gegen die Wassermassen. © Rainer Droese/Imago
Niedersachsen, Hannover, umgestürzter Baum auf überflutteter Straße
Wo keine sind, werden auch mal Straßen überflutet. © Imago
Der Fluss Ems tritt übers Ufer
So können ganze Landstriche Unterwasser gesetzt werden. © Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter
Dann ist die Feuerwehr im Dauereinsatz © Imago
Überflutung Niedersachen
Manchmal kommt man nur noch mit schwerem Gerät durch die Straßen. © Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter NDS
Denn es droht die Gefahr, einfach mit dem Auto in den Fluten stehen zu bleiben. © imago
Regenbogen ueber offenem Land
Doch das Wetter in Niedersachsen ist wechselhaft. Der Regen kann sich auch schnell wieder legen. © Martin Wagner/Imago
Traumhafter Sonnenaufgang in Niedersachsen
Dann kommt auch mal die Sonne raus. © Imago
Sonne über NDS
Zu viel Sonnenschein ist jedoch nicht gut für die Ernte. Es kommt zu trockenen Böden. © Imago
Malerischer Sonnenaufgang
Dann drohen Pflanzen einzugehen. Landwirte stehen dann vor Problemen. © Imago
Dürre NDS
Besonders in heißen Sommermonaten sind dann viele Felder von Dürre betroffen. © Martin Wagner/Imago
Landwirtschaft-Auf einem Acker
Die Ernte fällt schlechter aus, die Trockenheit ist schlecht für die Böden. © Martin Wagner/Imago

Die Tageshöchstwerte liegen bei sommerlichen 25 Grad, im Oberharz und an der See werden laut DWD um 20 Grad erwartet. Der Wind weht dabei nur schwach. In der Nacht kann es zu stärkeren Schauern oder Gewittern kommen. In Gewitternähe frischt der Wind etwas auf.

Nach dem Wochenende schlägt das Wetter um – nächste Woche kann es heiß werden!

Zum Ende des langen Wochenendes schlägt auch das Wetter wieder um: Am Sonntag sollte man sich im Norden auf einen Wechsel von Sonne und starker Quellbewölkung einstellen, der zeitweise auch Schauer oder Gewitter mit sich bringen kann. Es bleibt aber warm: 22 bis 25 Grad, an der See um die 20 Grad. Dazu wird es allerdings windiger: Laut den DWD-Experten sind ein paar stärkere Windböen möglich.

Was die kommende Woche in Sachen Wetter mit sich bringt, ist aktuell noch nicht klar. Der Langzeittrend zeigt aber: Das Thermometer klettert voraussichtlich weiter nach oben. Zur Wochenmitte könnte die 30-Grad-Marke angekratzt werden, zumindest sieht es auf dem Trend für die Region Hannover so aus. In Bremen wird es wahrscheinlich ein paar Grad kühler.

Doch noch eine andere Entwicklung ist wahrscheinlich: Auch die Niederschlagswahrscheinlichkeit steigt zur Wochenmitte hin wieder. Somit könnten der Dienstag und der Mittwoch im Norden ziemlich nass ausfallen, ehe es dann ab Donnerstag wieder trockener wird – und sommerlich-heiß.

Rubriklistenbild: © Shotshop/IMAGO/DWD (Montage: kreiszeitung.de)

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