VonJan Könemannschließen
Das 41. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Krichdorf ist eröffnet und die Wettbewerbe haben begonnen.
Kirchdorf – Die Grußworte sind gesprochen, die Flaggen sind gehisst, die Wettkämpfe sind gestartet: Das 41. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Kirchdorf hat begonnen. Angeführt von den vier Brandmeistern vom Dienst (BvD) marschierten die Teilnehmer am Samstag zur Eröffnungsfeier auf den Sportplatz. Am Abend und in der Nacht stand dann schon der Nachtorientierungsmarsch auf dem Programm (ausführlicher Bericht folgt). Am Sonntag waren die Kinder und Jugendlichen beim Bundeswettbewerb gefordert.
Warme Worte bei der Eröffnung
Aber zurück zur Eröffnung am Samstag. Dort sprach Kreisjugendfeuerwehrwart Ronald Hoffmann gegen 17.40 Uhr die entscheidenden Worte: „Hiermit erkläre ich das 41. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager für eröffnet. Viel Spaß.“ Hoffmann begrüßte besonders die sechs Gastfeuerwehren, die zum Teil weite Anreisen hinter sich hatten. „Wir haben in diesem Jahr mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr“, freute er sich über die positive Entwicklung.
Julian Plenge, Jugendfeuerwehrwart des Ausrichters Kirchdorf, hieß alle Anwesenden „im wunderschönen Kirchdorf“ herzlich willkommen. Drei Jahre der Vorbereitung seien nun endlich vorbei und das Zeltlager könne beginnen. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und Sponsoren wäre das so nicht möglich gewesen“, sagte Plenge und bedankte sich im Namen des gesamten Orga-Teams. Allen Teilnehmern und Besuchern wünschte er eine unvergessene Zeit.
Zeltlager-Schirmherr und Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher fasste sich kurz: „Schön, dass ihr alle in Kirchdorf seid. Habt eine schöne Zeit.“ Aus den Reihen der Politik waren die Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig (CDU) und Peggy Schierenbeck (SPD) sowie die Landtagsabgeordneten Volker Meyer (CDU) und Dennis True (SPD) gekommen. Sie schlossen sich den Worten ihrer Vorredner an.
Feuerwehrwettbewerbe am Sonntag
Nach einer für die meisten kurzen Nacht – der Nachtorientierungsmarsch lässt grüßen – startete am Sonntag der Bundeswettbewerb. Dieser setzt sich zusammen aus den feuerwehrtechnischen Übungen, dem Löschangriff „DV3“ (A-Teil) und dem Staffellauf (B-Teil). Am Vor- und Nachmittag rollten die Kinder und Jugendlichen fleißig Schläuche aus, kuppelten Strahlrohre an, sprangen über den Wassergraben und legten ihre Knoten an. Für jede Gruppe stand eine Übung auf dem Programm.
Was das ganze Jahr über im Rahmen der Dienste eingeübt und einstudiert wurde, musste nun unter Wettkampfdruck möglichst fehlerfrei durchgeführt werden. Und auch wenn natürlich nicht alle Gruppen fehlerfrei durch die Übung kamen, die angehenden Feuerwehrleute hängten sich voll rein. Bei sommerlichen Temperaturen über 20 Grad ließ sich dabei die ein oder andere Schweißperle unter dem Helm nicht vermeiden. Der zweite Teil des Bundeswettbewerbs folgt am Mittwoch, 26. Juni.
Ehrungen bei der Eröffnung
Den Rahmen der Eröffnungsfeier nutzte Kreisjugendfeuerwehrwart Ronald Hoffmann, um zwei Jugendfeuerwehrbetreuer zu ehren. Mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr wurde Kevin Varnhorn (JF Bassum) ausgezeichnet. Manuel Bolte (JF Schwaförden) erhielt das silberne Ehrenzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr.


