Glätte und Schnee haben Niedersachsen im Griff – doch dann folgt schon die nächste Wetter-Wende
VonMarvin Köhnken
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Bibber-Wetter am Wochenende bringt in Niedersachsen Glätte-Gefahr und Frost. Weit bis in den Samstag hinein gelten Warnungen. Doch dann wird es deutlich milder.
Hannover – Kurz vor dem dritten Advent sind die Temperaturen langsam, aber stetig unter den Gefrierpunkt gefallen. Bereits zum Ende der Woche wurde es richtig kalt im Norden, Frost machte sich breit. Für Samstag, 14. Dezember, warnen Wetter-Experten vor Glätte und Frost. Wer bis zum Mittag auf den Straßen und Wegen in Niedersachsen unterwegs ist, muss besonders vorsichtig sein,
Verantwortlich für den durch und durch ungemütlichen Samstag ist ein Hoch über der Ukraine, das laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) einen Keil bis nach Nordostdeutschland treibt. Schwache südliche Winde führten laut der Experten in der Nacht zwar trocken-kalte Luft heran, diese kann allerdings die zuvor von der See eingeflossene feuchte Luft nicht gänzlich ausräumen. Als Folge war Nebel mit stark eingeschränkter Sicht möglich. Seit den frühen Morgenstunden prägte wiederum ein neuer Tiefdruckeinfluss das Wetter in Niedersachsen.
Niedersachsen-Wetter wechselt von Bibber-Frost zu Schmuddel-Herbst
Nach Frost-Temperaturen zwischen minus einem und minus vier Grad, sowie in der zweiten Nachthälfte gebietsweise Schnee-Griesel, Sprühregen und streckenweise Glätte durch Glatteis, meldete der DWD auch für den gesamten Vormittag vielerorts noch Gefahr durch Glätte und Frost. Ab Samstagnachmittag muss zudem im Weser-Leine-Bergland und Harz mit Schneeglätte gerechnet werden. Denn: Oberhalb von 40 Metern setzt ab Samstagnachmittag leichter Schneefall ein, bis Sonntagmorgen sollen laut Vorhersage ein bis fünf Zentimeter Neuschnee fallen.
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Bereits am Sonntag wird das Wetter spürbar wärmer, bevor zum Wochenbeginn die Temperaturen in Niedersachsen und Bremen in den zweistelligen Bereich klettern. Am Montag, 16. Dezember, werden laut DWD-Experten elf Grad erreicht. Die Kehrseite dabei: Es regnet in diesen Tagen stetig – teilweise in Schauern, teilweise in Form von Niesel- oder Sprühregen. Am Sonntag droht zudem Sturm. Echt unbeständiges Herbst-Wetter kurz vor Weihnachten, wie es im Buche der unschönen Wetter-Ereignisse steht.
Temperaturen in Niedersachsen bleiben in der Woche hoch – und das Wetter nass
Die Temperaturen bleiben dabei bis zum Ende der Woche vielerorts im zweistelligen Bereich – Folge eines dann vermutlich herrschenden Hochs über dem Norden Deutschlands. Dann droht das Niedersachsen-Wetter sogar noch nasser zu werden. Schmuddel-Wetter anstelle von Weihnachtsgefühlen, vertraut man mit Blick auf das vierte Adventswochenende den Vorhersagen der DWD-Experten. Und auch für Weihnachten selbst gibt es beim Wetter kaum Anlass für winterliche Gefühle.