264 Ladepunkte

Das ist der größte Ladepark für E-Autos in Niedersachsen

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In Norddeich wurde der größte Ladepark Niedersachsens eröffnet. Urlauber haben hier die Möglichkeit, ihre E-Autos zu parken und aufgeladen wieder abzuholen.

Norddeich – Zwar steht im baden-württembergischen Merklingen der größte Ladepark der Welt, doch auch Ostfriesland hat nun in Sachen Superlativen etwas zu bieten: Der bislang größte Ladepark für Elektroautos in Niedersachsen ist hier ans Netz gegangen. Mit 264 Ladepunkten bietet der Parkplatz eine beeindruckende Infrastruktur für E-Auto-Fahrer.  Die Stellplätze, die mit Solarpanels überdacht sind, liefern klimafreundlichen Strom im Sinne eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts.

In Norddeich hat die Reederei Norden-Frisia den größten Ladepark Niedersachsens mit 264 Ladepunkten für E-Autos in Betrieb genommen.

Niedersachsens größter Ladepark für E-Autos setzt auf Ökostrom

Es ist eine gute Nachricht, denn die Zahl der E-Autos ist im zweitgrößten Bundesland Deutschlands im vergangenen Jahr deutlich gestiegen – in Niedersachsen gab es darum öfter mal Gedrängel an der Zapfsäule.

An der Nordseeküste in Ostfriesland erwartet Elektroautobesitzer nun ein bequemer Service: Während sie ihren Inselurlaub genießen, lädt ihr Fahrzeug sicher und umweltfreundlich am Festland auf. Die Reederei Norden-Frisia, die Fährverbindungen zu den beliebten Urlaubs-Inseln Juist und Norderney betreibt, eröffnete zum Frühjahr den großen Ladepark für E-Fahrzeuge nahe dem Fähranleger in Norddeich im Landkreis Aurich.

Komfortabler Ladeservice für Inselbesucher: E-Auto lädt am Festland während des Urlaubes

Der Ladepark ist in einem Carport-Bereich mit 600 Stellplätzen integriert, der flächendeckend mit Photovoltaikmodulen ausgestattet ist. Diese erzeugen den benötigten Strom direkt vor Ort. Der Parkplatz mit den Ladepunkten richtet sich hauptsächlich an Urlauber, die von Norddeich aus nach Norderney oder Juist reisen. Gäste, die mit einem Elektroauto anreisen, haben also die Möglichkeit, die Beladung ihres Fahrzeugakkus vorab online zu buchen. Nach ihrer Rückkehr von der Insel steht das Auto dann voll geladen für die Heimreise bereit.

Komfortabler Ladeservice für Inselbesucher mit E-Auto

Betreiber der Mega-Ladestation ist die Reederei Norden-Frisia. „Der neue Ladepark in Verbindung mit der Photovoltaiküberdachung der Parkplätze ist Teil unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie“, so Reederei-Vorstand Carl-Ulfert Stegmann bei der offiziellen Eröffnung des Ladeparks. Reederei-Vorstand Stegmann betont: „Der neue Ladepark in Verbindung mit der Photovoltaiküberdachung der Parkplätze ist Teil unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie.“

Diese beinhaltet weitere Solar-Anlagen auf allen geeigneten Gebäuden der Reederei auf dem Festland und den Inseln. Zusätzlich gibt es Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auf anderen Parkplätzen der Reederei, wie beispielsweise auf Norderney oder in Neßmersiel.

Top 10 Neuzulassungen: Die beliebtesten Elektroautos der Deutschen im Jahr 2023

Fahraufnahme eines Mini SE
Platz 10 – Mini Cooper E/SE: 13.953 Neuzulassungen im Jahr 2023 reichten Mini für den Einzug in die Stromer-Top-10. Der Cooper E/SE sicherte sich im Jahres-Ranking den zehnten Platz. © Mini
Ein BMW iX1
Platz 9 – BMW iX1: Die vollelektrische Version des BMW X1 wurde im vergangenen Jahr 14.694-mal neu zugelassen. Damit landet der iX1 auf dem neunten Rang im Jahres-Ranking 2023. © BMW
Ein Tesla Model 3
Platz 8 – Tesla Model 3: Der US-Hersteller Tesla sicherte sich mit seinem Model 3 den achten Platz im Ranking. Laut KBA kam der Stromer 2023 in Deutschland auf 15.865 Neuzulassungen. © Imagebroker/Imago
Fahraufnahme eines Cupra Born
Platz 7 – Cupra Born: Einst ein Seat-Ableger, inzwischen eine eigene Marke: Der vollelektrische Cupra Born wurde im vergangenen Jahr laut KBA 17.464-mal neu zugelassen – und landete damit auf Rang 7. © Cupra
Fahraufnahme eines Audi Q4 e-tron
Platz 6 – Audi Q4 e-tron: Laut KBA kam der Audi Q4 e-tron im Jahr 2023 auf 18.061 Neuzulassungen. Damit erreichte der Ingolstädter den sechsten Platz im Ranking. © Audi
Ein VW ID.3
Platz 5 – VW ID.3: Noch vor den zum Konzern gehörenden Marken konnte sich ein „eigenes“ VW-Produkt platzieren: Mit 22.270 Neuzulassungen im Jahr 2023 sicherte sich der VW ID.3 den fünften Rang. © VW
Fahraufnahme eines Fiat 500e
Platz 4 – Fiat 500e: Laut KBA wurde der Elektroflitzer Fiat 500e im Jahr 2023 in Deutschland 22.608-mal neu zugelassen – das reicht für den vierten Platz. © Fiat
Ein Skoda Enyaq
Platz 3 – Škoda Enyaq: Auch auf dem dritten Platz findet sich eine Marke aus dem VW-Reich: 23.498-mal wurde das E-SUV Škoda Enyaq im vergangenen Jahr neu zugelassen. © Škoda
Ein VW ID.4
Platz 2 – VW ID.4/ID.5: Für die erfolgsverwöhnten Wolfsburger reichte es nur für den Vize-Titel des Jahres 2023. 36.353 Neuzulassungen der E-Modelle ID.4 (Foto) und ID.5 zählte das KBA im vergangenen Jahr. © VW
Ein Tesla Model Y auf einer Messe
Platz 1 – Tesla Model Y: Eine Titelverteidigung ist nie einfach – doch Tesla hat es geschafft. Wie schon im Jahr 2022 konnte sich das Model Y auch im Jahr 2023 den Spitzenplatz bei den Neuzulassungen (45.818) in Deutschland sichern.  © Pond5 Images/Imago

Deutschlands erstes E-Seeschiff ab Sommer im Einsatz: E-Katamaran zwischen Norddeich und Norderney

Auf Norderney, der Insel, die ein Sterne-Restaurant ihr Eigen nennen darf, bietet die Reederei auch Shuttledienste mit elektrisch angetriebenen Vans an. „Unser Ziel ist ein geschlossenes System aus Energieerzeugung, -speicherung und -nutzung in der Inselversorgung“, erklärte Stegmann. Das Konzept wird durch den Einsatz des Elektro-Katamarans ab Sommer für Fahrten zwischen Norddeich und Norderney weiter vorangetrieben. Der E-Katamaran wird das erste rein elektrisch betriebene deutsche Seeschiff sein.

Rubriklistenbild: © Norden-Frisia

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