Platz für vier Personen

„FASSzinierend“: Auf diesem Camping-Platz in Niedersachsen schlafen die Gäste im Weinfass

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Wer es abenteuerlich, kuschelig – und den Geruch von Holz mag, der kann in einem Weinfass übernachten. In Niedersachsen wird diese kuriose Schlafstätte ab sofort angeboten.

Ganderkesee – Ob in einer Boje, in einem Leuchtturm oder im Schlafstrandkorb: In Niedersachsen mangelt es nicht an kuriosen Schlafstätten. Am Falkensteinsee in Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) können Gäste ab sofort in einem Weinfass nächtigen. Der Eigentümer beschreibt dies als ein „FASS-zinierendes Erlebnis“.

In einem Weinfass übernachten: Das geht am Falkensee in Ganderkesee.

Die Schlaf-Fässer seien „wildromantisch, abenteuerlich, kuschelig und es riecht nach Holz – einfach eine runde Sache!“ Das Campingfass habe eine Länge von 4,30 Meter und einen Durchmesser von 2,20 Meter. Das 2 mal 2 Meter große Familienbett, sowie zwei zusätzliche aufbaubare Betten in den Maßen 2,10 Meter mal 70 Zentimeter, böten je nach Größe der Kinder auch Erwachsenen Platz. Zusätzlich gebe es noch einen ausfahrbaren Tisch.

„FASSzinierend“: Auf diesem Camping-Platz in Niedersachsen schlafen die Gäste im Weinfass

Im Preis von 433 Euro in der Hochsaison seien zudem die Endreinigung und die Bettlaken enthalten. Ein Wäscheset könne dazugebucht werden, heißt es. Und: für kalte Tage seien die Fässer mit einer Infrarotheizung ausgestattet. Zudem gebe es auf Wunsch eine Wärmedecke.

Maximal vier Personen würden in so ein Weinfass passen. Auch Hunde seien erlaubt. In der Nähe des Campingfasses würde sich nach Angaben der Betreiber ein Sanitärhaus mit Fußbodenheizung sowie ein Abenteuerspielplatz befinden. Das Restaurant SeeHuus, ein Minimarkt sowie der See-Imbiss würden dafür sorgen, dass keiner hungern muss.

Bei überdachten Sitz- und Kochgelegenheiten könne aber auch selber der Kochlöffel geschwungen werden.

Wer will, kann sich ein Campingfass auch in den Garten stellen

Die Campingfässer der Marke Finkota gibt es bereits seit 2011, heißt es aus der Unternehmens-Website. Die ersten Fässer seien in der Schweiz auf 1300 Meter Höhe aufgestellt worden und dienten im Winter bei Husky-Touren als Unterkunft für die Gäste. Nun hätten sich die Campingfässer in ganz Europa durchgesetzt.

Und: Wer will, der könne sich so ein Schlaffass auch in den Garten stellen.

Rubriklistenbild: © glamping.info

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