Wetter-Vorhersage

Niedersachsen erwartet Unwetter: Gleich mehrere gefährliche Lagen treffen aufeinander

  • schließen

Ein Sturmtief zieht über Niedersachsen und Bremen hinweg und bringt Unwetter mit sich. Neben Sturmflut droht auch Dauerregen, Schnee und Gewitter.

Hannover/Bremen – Das Niedersachsen-Wetter wird wieder turbulenter: Sturm- oder Orkanböen, Hochwasser, reichlich Regen und möglicherweise Schneeschauer drohen in Norddeutschland. An der Küste hat bereits eine Sturmflut eingesetzt, die voraussichtlich weiter anhalten wird.

Neuschnee und Winter in Niedersachsen: Die schönsten Bilder aus der Region

Schneefall in der Ortsmitte von Stuhr-Brinkum.
In Stuhr-Brinkum verwandelte sich die Ortsmitte mit dem ersten Schnee des Jahres in ein Winter-Panorama. © Rainer Jysch
Schnee in Syke
Syke wird jetzt zwar nicht komplett eingeschneit, für eine nahezu durchgehende Schneedecke hat es jedoch gereicht. © Marvin Köhnken
Eine Rose mit Schnee
Schnee fällt auch im Landkreis Rotenburg. Ob diese Rose den Frost wohl übersteht? © Michael Krüger
Ein Auto auf einer eingeschneiten Straße
Viele Autofahrer hatten auf den niedersächsischen Straßen zu kämpfen. © Bernd März/Imago
Eine schneebedeckte Einfahrt
Das Herbstlaub führt zu einer ganz besonderen Farbenpracht im Zusammenspiel mit dem Schnee. © Dennis Bartz
Eine glatte Straße mit Schnee
Der Schnee hinterlässt zeitweise glatte Straßen in der Region. © Michael Krüger
Ein LKW im Schnee
Bei einem solchen Wetter unterwegs zu sein, macht sicherlich keinen Spaß. © Bernd März/Imago
Ein Schneemann
Die ersten Schneemänner sind auch gebaut worden © Holger Heitmann
Ein Blatt eines Baumes im Schnee
Wenn der Herbst sich verabschiedet ist der Winter nicht weit. © Dennis Bartz
Straßenmeisterei an einer Autobahn in Niedersachsen
Die Straßenmeistereien hatten viel zu tun. © Bernd März/Imago
Dach Bremen Schnee
Auf den Dächern in Bremen blieb auch einiges an Schnee liegen. © Marcel Prigge
Bremen Schnee
Wobei der Schnee an anderer Stelle recht schnell wieder schmolz. © Marcel Prigge
Ein Schneemann in Leer
In Leer hatte sogar ein unechter Schneemann mit dem Neuschnee zu kämpfen. © NonstopNews
Schnee in Rotenburg
Aufgrund des Wetters mussten viele Autofahrer auch ihre Geschwindigkeit anpassen. © Holger Heitmann
Eine Autobahn bei Schnee in Niedersachsen
Und auch Auf den Autobahnen in Niedersachsen musste sehr gemächlich gefahren werden. © Bernd März/Imago
Laub und Schnee
Plötzlicher Schnee und Laub auf dem Boden. Die Zeit zwischen den Jahreszeiten bieten manchmal ganz eindrückliche Bilder. © Holger Heitmann
Rotenburger Amtsbrücke
Schnee liegt ebenfalls auf der Rotenburger Amtsbrücke. © Hendrik Denkmann
Rotenburger Amtsbrücke im Schnee
Nur stellenweise bleibt die weiße Pracht jedoch liegen. © Hendrik Denkmann
Schnee, der gerade geräumt wird
Örtlich musste sogar geräumt werden. © Bernd März/Imago
Eine schneebedeckte Landschaft
Schnee so weit das Auge reicht – auch im Landkreis Verden © Dennis Bartz
Zwei Personen gehen im Harz bei Schnee spazieren
Manch einer ist bei dem Wetter zum Wandern in den Harz gegangen. © Bernd März/Imago
Ein Schild von Hannover
Der Schnee bereitete der Region um Hannover und der A7 Probleme. © Bernd März/Imago
Ein Schild an einer Autobahn bei Schnee in Niedersachsen
So bekommen die Autofahrer fast schon Schwierigkeiten die Schilder zu erkennen. © Bernd März/Imago
Schnee in Niedersachsen
So sieht es ja schon fast weihnachtlich aus. © Bernd März/Imago

Wetterchaos in Niedersachsen: Sturmflut, Gewitter und Schneeschauer im Anmarsch

Ein neues Sturmtief, das von den Britischen Inseln nach Norddeutschland zieht, wird am Dienstag Niedersachsen und Bremen erreichen und das wechselhafte Wetter fortsetzen, so die aktuelle Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD). An der Nordsee sind bis zum späten Montagabend Windböen oder stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h (Windstärke 7 bis 8) zu erwarten, bis Mittag können insbesondere in der Nähe von Schauern auch einzelne Sturmböen um 80 km/h (Windstärke 9) auftreten. Ein Wetter-Experte gab bereits eine Sturmwarnung für Deutschland heraus und warnte, dass das Orkantief besonders Niedersachsen hart treffen könnte.

Das Wetter in Niedersachsen wird wechselhaft: Sturmflut, Regen und Schnee sind zu erwarten. Die Experten warnen vor einer Überflutungsgefahr für Strände und Vorländer.

An der niedersächsischen Küste führt dies zu Problemen. Denn laut dem Sturmflutwarndienst wird am Montag eine Abweichung von bis zu einem Meter im Wasserstand an der Küste erwartet. Obwohl das Wasser am Dienstag etwas zurückgehen soll, wird der Pegel am Mittwoch voraussichtlich noch einmal steigen. Es besteht eine Überflutungsgefahr für Strände und Vorländer, warnen die Experten. Zudem können einzelne Gewitter die Küste treffen. Eine Nordseeinsel hatte bereits mit Dauerregen zu kämpfen. Es sind enorme Schäden entstanden.

Ergiebiger Dauerregen und Schnee fegt über den Norden – Experten warnen

Aber das ist noch nicht alles: Auch Dauerregen und Schnee sind in Niedersachsen zu erwarten. In der Nähe der Mündungen von Weser und Elbe können innerhalb von 24 Stunden Niederschlagsmengen von etwa 30 Litern pro Quadratmeter auftreten. Am Dienstagmorgen besteht außerdem in Ostfriesland eine geringe Wahrscheinlichkeit für Glätte durch Schneematsch.

Am Dienstag selbst wird das Wetter bedeckt und unbeständig, heißt es vom DWD. Hinzu kommt teils ergiebiger Dauerregen, der vorübergehend auch mit Schneeflocken vermischt sein kann. Es könnte auch zu stärkeren Schneefall kommen. Die Höchsttemperaturen liegen in der Nordhälfte zwischen 3 und 7 Grad, in der Südhälfte zwischen 7 und 10 Grad.

Schlecht-Wetter bis einschließlich zum Wochenende in Niedersachsen erwartet

Das Wetter in Niedersachsen setzt am Mittwoch noch einen drauf. So werden wiederholt teils gewittrige Regen-, Schnee- und Graupelschauer erwartet. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 3 und 6 Grad, auf den Inseln bei 7 Grad. Am Donnerstag zeigt sich das Wetter sehr wechselhaft, mit ebenfalls teils kräftigen, gewittrigen Regen-, Graupel- und Schneeschauern. Zwischendurch kann sich aber auch etwas Sonne zeigen. Die Temperaturen liegen dann nur noch zwischen 3 und 4 Grad, an Küstenabschnitten mit auflandigem Wind bei etwa 6 Grad.

Die Trendprognose des DWD, die mehrere Wettervorhersagen zusammenfasst, zeigt, dass der Schlechtwettertrend bis zum Wochenende anhalten soll. In und um Bremen werden bis einschließlich Sonntag bei Temperaturen von 0 bis 5 Grad immer wieder Regenfälle und vereinzelt Neuschnee erwartet.

Rubriklistenbild: © Imago

Kommentare