Gefahr von Glätte

Wetterumschwung in Niedersachsen: Erst Sonne, Regen, höhere Temperaturen und dann Schnee

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Nach Angaben des Wetterdienstes besteht die Gefahr von Straßenglätte mit Blitzeis. Kommende Woche gibt der Schnee sein Comeback.

Update vom 12. Januar: Derzeit befindet sich Deutschland unter dem Einfluss von Hochdruck, was für stabile und ruhige Wetterbedingungen sorgt. Ab Samstag verschiebt sich jedoch langsam der Einflussbereich eines Troges (Gebilde tiefen Luftdrucks am Boden) in Richtung der Nord- und Nordosthälfte des Landes, was zu einem zunehmenden Tiefdruckeinfluss führt. Dies hat zur Folge, dass in dieser Region die Häufigkeit von Regen- und Schneeschauern ansteigt. Dies berichtet Metrologe Johannes Graf von wetter.net.

Der Start in die neue Woche wird von zahlreichen Schneeschauern geprägt sein. Somit steht uns ein winterlicher Wochenstart bevor, begleitet von Schneefall und kühlen Temperaturen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann es zu Blitzeis in Niedersachsen kommen.

Wetter in Niedersachsen: Temperaturen im Plusbereich

Update vom 11. Januar: Die kommenden Tage bleiben meist bedeckt, bei Temperaturen, die leicht im Plusbereich liegen. Doch einige Wettermodelle sagen für die kommende Woche Schnee voraus. Laut wetter.net könnte der Großraum Bremen am Montag betroffen sein. Dann soll es vereinzelt schneien.

Das Wetter wird turbulenter, heißt es auf der Homepage. Und weiter: Weil ein Tiefdruckeinfluss wieder Einzug hält und sogar ein Tief direkt über Deutschland hinwegziehen könnte, so prophezeit es zumindest das europäische Wettermodell ECMWF. Da es sich um ein Wettermodell handelt, ist noch nicht klar, ob und wie viel Schnee in Norddeutschland fallen wird. Im Moment gehen die Meteorologen davon aus, dass es entlang einer Linie von Aachen bis zum Spreewald, zwischen Cottbus und Frankfurt an der Oder, zu den meisten Schneefällen kommt.

Wetterumschwung in Niedersachsen: Erst Sonne, Regen, höhere Temperaturen und dann Schnee

Meldung vom 10. Januar: Hannover – Das Wetter in Niedersachsen ist am heutigen Mittwoch größtenteils sonnig bei leichtem Dauerfrost zwischen 0 und minus 4 Grad. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird es in der Nacht zu Donnerstag noch einmal knackig kalt. Am Rande eines umfangreichen Hochs bei Schottland fließt mit einer nordöstlichen Strömung Polarluft nach Niedersachsen und Bremen. Am Donnerstag setzt sich besonders im Nordwesten etwas mildere Luft durch.

Im Norden bildet sich am Abend Nebel oder Hochnebel. Streckenweise mit einer Sichtweite von unter 150 Metern, schreibt der DWD. Die Tiefstwerte bewegen in der Nordwesthälfte sich zwischen minus 5 und minus 9 Grad, auf den Inseln um minus 1 Grad. Noch kälter wird es laut dem Wetterdienst im Südosten, dort sinkt die Quecksilbersäule im Thermometer auf minus 7 bis zu minus 12 Grad. Im Allgemeinen ist es schwach windig.

Wetterumschwung in Niedersachsen erwartet: Sonne, Regen, höhere Temperaturen

Der Donnerstag kommt dann der Wetterumschwung in Niedersachsen. Der Tag beginnt im Süden Niedersachsens gering bewölkt oder wolkenlos, später wie bereits im Norden trüb oder hochnebelartige Bewölkung, selten einzelne Auflockerungen. Höchstwerte liegen im Südosten um den Gefrierpunkt, sonst zwischen 1 und 5 Grad. Bei den Plus-Temperaturen wird der wenige Schnee schmelzen und es kann weiteres Hochwasser mit möglichen Schäden geben.

Das Wetter macht dieser Tage eine Kehrtwende: Hin und wieder kann sogar die Sonne rausgucken. (Symbolbild)

In der nach zu Freitag ist es meist stark bewölkt bis bedeckt, örtlich gibt es wieder Nebel bei Temperaturen zwischen minus 5 und 0 Grad. Mit einstelligen Plus-Temperaturen zwischen 1 und 5 Grad geht es durch den Freitag. Laut dem DWD kann es örtlich regnen oder auch schneien. Es herrscht also Glättegefahr auf den Straßen.

Ein kleiner Ausblick auf die kommende Woche. Laut dem europäischen Wettermodell soll es am Mittwoch, 17. Januar, in Norddeutschland heftig schneien. Nach den Berechnungen können bis zu 20 Zentimeter Neuschnee fallen. Zur Einordnung: Es ist „nur“ ein Wettermodell und die Metrologen können frühestens am Wochenende die Luftmassengrenze vorhersagen.

Rubriklistenbild: © Matthias Bein

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