DWD-Warnung

Wetter-Achterbahn in Niedersachsen: Erst kommt Frost, dann werden es 20 Grad

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Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Frost auf Niedersachsens Straßen zum Wochenbeginn. Danach allerdings schnellen die Temperaturen abrupt nach oben.

Hannover – Vorsicht vor glatten Straßen: Der Deutsche Wetterdienst DWD warnt in seiner aktuellen Wetter-Prognose von Montag, 14. Oktober, vor Frost in Niedersachsen. Demnach können die Temperaturen in der Nacht zu Dienstag auf Minus 1 Grad zurückgehen. Nicht ausgeschlossen, dass die Straßen am Dienstagmorgen vielerorts – besonders in den östlichen Teilen Niedersachsens, aber auch anderswo – glatt werden.

Dazu beginnt der Tag mit Nebel, Autofahrer sollten somit besonders achtsam sein. Nachdem sich der Nebel aufgelöst hat, soll es allerdings vielfach heiter und trocken werden, die Temperaturen steigen auf bis zu 14, im Oberharz auf bis zu 10 Grad.

Auch in der Nacht zu Mittwoch kann noch Bodenfrost in Niedersachsen auftreten, warnt der DWD.

Wetter-Achterbahn in Niedersachsen: Erst kommt Frost, dann werden es 20 Grad

Die echte Wetter-Überraschung wartet aber im Tagesverlauf, denn dann soll es einen plötzlichen Temperatursprung in Niedersachsen geben: Im Emsland kann es bereits bis zu 19 Grad warm werden und auch an der Elbe sind milde 14 Grad vorhergesagt. Dazu wechseln sich Sonne und Wolken ab.

Wetter-Achterbahn in Niedersachsen: Erst gibt es Bodenfrost, dann werden es 20 Grad.

Noch wärmer soll es dann am Donnerstag, 17. Oktober, werden. Außer im westlichen Niedersachsen ist es landesweit laut DWD-Prognose locker bewölkt, ab dem Nachmittag sind im Westen einzelne Tropfen möglich. Dennoch werden überall sehr milde 16 bis 20 Grad erwartet. Dazu weht ein schwacher, an der See teils mäßiger Wind aus Südost.

Auch für den Freitag wird eine ähnliche Temperatur erwartet. Der 10-Tages-Trend des Wetterdienstes zeigt danach einen leichten Wärme-Rückgang Richtung 15-Grad-Marke.

20 Grad nach Sturm: Wetter in Niedersachen beruhigt sich wieder

Niedersachsen hat einige stürmische Tage hinter sich. Am Wochenende, 12. und 13. Oktober, fegte ein Tornado über Vechta und deckte das dortige Kreishaus-Dach ab. Auch aus dem Landkreis Diepholz wurden mehrere Sturm-Schäden gemeldet: In Stuhr wurde unter anderem eine 15-Meter-Garage aus dem Boden gerissen und gegen ein Haus geschleudert. Zudem wurden dort mehrere Bäume beschädigt oder umgerissen.

Den Einsatzkräften in Niedersachsen dürften nun mit dem angekündigten milden Wetter – hoffentlich – ruhigere Tage bevorstehen.

Rubriklistenbild: © Silas Stein & Jens Büttner/dpa

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