Wetter-Achterbahn

Heftige Wetter-Wechsel in Niedersachsen: Experten warnen vor gesundheitlichen Problemen

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Nach einem warmen Wochenende droht ein Kälteeinbruch. Die Wetter-Achterbahn in Niedersachsen geht weiter, Experten warnen vor gesundheitlichen Problemen.

Hannover – Kälte und Sturm, dann plötzlich bis zu 24 Grad – danach wieder klirrende Kälte: Die Wetter-Achterbahn in Niedersachsen fährt weiter. Sind in der Kalenderwoche 15 noch Regen und Sturm vorherrschend, kraxeln die Temperaturen zum Wochenende hin wieder auf vorsommerliche Temperaturen: Satte 24 Grad sind am Samstag, 13. April, vorausgesagt. Erneut werden dann viele Motorradfahrer auf den Straßen sein und bei bestem Wetter ausfahren.

In Niedersachsen wechseln sich derzeit kalte und stürmische Tage mit warmen ab. Für manche Menschen kann das zu gesundheitlichen Problemen führen.

Doch bereits ab Sonntag schon fallen die Werte wieder unter die 20-Grad-Marke. Nur im südlichen Niedersachsen erreicht das Thermometer noch 18 Grad. Auf den Inseln hingegen herrschen bereits gar nicht mehr sommerliche zwölf Grad. Das geht aus der aktuellen Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Wetter-Wahnsinn in Niedersachsen.

Wetter-Achterbahn in Niedersachsen geht weiter: Nach Warm-Wochenende kommt Kälte-Einbruch

Die Temperaturen sinken sogar noch weiter, gleichzeitig nimmt die Regen-Wahrscheinlichkeit zu: Nasskalt bei zwölf Grad soll es am Montag werden, tags darauf werden bereits die zehn Grad unterschritten – neun Grad sind für Dienstag, 16. April, und Mittwoch, 17. April, vorhergesagt: ein Unterschied von immerhin 15 Grad innerhalb weniger Tage.

Danach gehen die Temperaturen langsam wieder rauf, wie der aktuelle DWD-Trend vom 11. April zeigt. Gut möglich, dass es auch am darauffolgenden Wochenende wieder wärmer wird.

Wetter-Achterbahn in Niedersachsen: Deutsche Herzstiftung warnt vor Herz- und Kreislaufbeschwerden

Warm, kalt, Sonne, Sturm, Regen – nach Informationen der Deutsche Herzstiftung werden solche Wetter-Umschwünge, wie wir sie gerade in Niedersachsen erleben, noch zunehmen. Während manchen Menschen die Wechsel eher wenig bis gar nicht wahrnehmen, können sie bei anderen Unwohlsein bis hin zu gesundheitlichen Problemen auslösen. Obwohl das Wetter im eigentlichen Sinn nicht krank machen könne, sei es dennoch in der Lage, bestehende Krankheiten und Beschwerden zu verschlimmern.

„Ein gesunder Organismus vollzieht Wetteränderung meist unbemerkt“

Die Reaktion auf das Wetter hänge von den individuellen Voraussetzungen, beispielsweise dem allgemeinen Gesundheitszustand, aber auch sonstigen Belastungen wie Schlafmangel oder Stress ab. Unter anderem würden auch jahres- und tageszeitliche Faktoren eine Rolle spielen. „Ein gesunder Organismus vollzieht notwendige Anpassungen bei Wetteränderung meist unbemerkt“, heißt es auf der Seite der Deutschen Herzstiftung.

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Bei wetterempfindlichen Menschen könne der Organismus dies jedoch nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr. Davon seien meist Menschen betroffen, deren Körper vom Alter oder durch chronische Erkrankungen wie Rheuma, Asthma sowie Herz-Kreislauf-Probleme bereits geschwächt ist.

„Wetterumschwünge können auch Patienten mit zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck zu schaffen machen“, so die Experten.

Rubriklistenbild: © A. Hartl/imago & Christoph Schmidt/dpa

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