Berittener Naturschutz

In dieser Urlaubsregion in Niedersachsen ist auch die Polizei nur zu Pferd unterwegs

  • schließen

Die Natur zu erhalten, ist in Niedersachsen an vielen Orten wichtig. Vor allem die Heide rund um Lüneburg benötigt viel Aufmerksamkeit – das ruft jedes Jahr die Polizei auf den Plan.

Lüneburg – Mit Beginn der Heideblüte am Donnerstag, 1. August, sind die Polizeireiter der Polizeidirektion Hannover wieder im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide im Einsatz. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Überwachung der Wald-, Moor- und Heideflächen, teilt Tarek Gibbah, Pressesprecher der Einsatzkräfte im Landkreis Heidekreis, mit. Besonders im Blick haben die Beamten demnach dabei die Einhaltung von Verkehrsverboten.

Neben Verkehrsverstößen stehen auch die Einhaltung der Leinenpflicht und das Verhalten von Spaziergängern im Fokus der Reiter. Sie sorgen dafür, dass die Besucher des Naturschutzgebiets, in dem die Heideblüte dieses Jahr sehr früh begonnen hat, nicht von den gekennzeichneten Wegen abweichen. Zusätzlich achten die Polizeireiter auf Raucher und Grillstellen, da diese aufgrund der Waldbrandgefahr im Naturschutzgebiet verboten sind. Auch Kutschen und Pferde werden von den reitenden Einsatzkräften kontrolliert.

Polizeireiter gehören zur Lüneburger Heide unzertrennlich dazu.

Lüneburger Heide bietet Natur-Fans und Freizeitpark-Enthusiasten gleichermaßen Spaß

Die Polizeireiter werden bis Ende September im bei Touristen sehr beliebten Naturschutzgebiet Lüneburger Heide tätig sein. Viele Menschen nutzen die Fahrt in die Lüneburger Heide für den Besuch in der Natur, andere schätzen die Region in Niederdachsen zudem als Freizeitpark-Eldorado und besuchen beispielsweise den nahe gelegenen Weltvogelpark in Walsrode.

Rubriklistenbild: © imago & Philipp Schulze/dpa (Montage)

Kommentare