Hochwasser aktuell

Huntepegel in Wildeshausen steigt wieder: Diese Maßnahmen wurden eingeleitet

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Weil der Pegel der Hunte weiter steigt, wurden in Wildeshausen erneut Straßensperrungen eingerichtet. Zudem gibt es nun eine Hochwasser-Hotline.

Der Krisenstab der Stadt bewertet weiterhin die Lage kontinuierlich und steht in Kontakt mit den entsprechenden Behörden, um im Bedarfsfall schnelle und effektive Maßnahmen koordinieren zu können. Die Prognosen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) haben sich bestätigt: Der Pegel der Hunte ist angestiegen und wird voraussichtlich bis morgen weiter ansteigen. Folgende Maßnahmen wurden aktuell eingeleitet.

Maßnahmen an der Hunte eingeleitet: ansteigender Pegel erwartet

Straßensperrungen: Aufgrund des ansteigenden Pegels sind die Straßen „An der Hunte“ und „Am Hunteufer“ derzeit gesperrt. Die Stadtverwaltung appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, sich strikt an diese Sperrungen zu halten, um Risiken zu vermeiden.

Die Deiche dürfen in Wildeshausen weiterhin nicht betreten werden.

Hochwasser-Hotline: Bislang sind Anrufe und Anfragen zum Hochwasser bei der Stadtverwaltung, dem Bauhof oder der Feuerwehr über verschiedene Telefonnummern eingegangen.

Fotos aus Niedersachsen zeigen Ausmaß der dramatischen Hochwasser-Lage im neuen Jahr

Hochwasser in Niedersachsen - Ems
Blick auf das Hochwassergebiet, nachdem der Fluss Ems über die Ufer getreten ist steht das Wasser auf vielen flachen im Landkreis Emsland. © Lars Penning/dpa
Hochwasser in Niedersachsen - Lilienthal
Sandsäcke liegen auf einem Deich vor evakuierten Wohnhäusern an der Wörpe. In Lilienthal dürfen wegen des Hochwassers auch die Deichanlagen und die deichnahen Bereiche nicht betreten werden. © Sina Schuldt/dpa
Blick auf einen überfluteten Weg.
In Oldenburg werden noch einmal deutlich höhere Pegelstände erwartet – wegen des aktuellen Dauerregens. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Hochwasser-Sicherung: Mehrere Tonnen stehen nebeneinander und bilden ein Deichsystem.
Ein mobiles Deichsystem, bestehend aus zahlreichen mit Wasser gefüllten Behältern, steht in Oldenburg, um ein Wohngebiet vor dem drohenden Hochwasser zu schützen. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Ein Traktor fährt über eine überflutete Straße im Hochwassergebiet. Nachdem der Fluss Ems über die Ufer getreten ist, steht das Wasser auf vielen Flächen unter Wasser.
Ein Traktor fährt über eine überflutete Straße im Hochwassergebiet. Nachdem der Fluss Ems über die Ufer getreten ist, steht das Wasser auf vielen Flächen unter Wasser. © Lars Penning
Ein Hof im Bremer Ortsteil Timmersloh steht unter Wasser (Aufnahme mit einer Drohne).
Ein Hof im Bremer Ortsteil Timmersloh steht unter Wasser (Aufnahme mit einer Drohne).  © Sina Schuldt/dpa
Weite Teile des Deichvorlandes sind überschwemmt. Wasser steht auf den Feldern und zerstört das Saatgut.
Weite Teile des Deichvorlandes sind überschwemmt. Wasser steht auf den Feldern und zerstört das Saatgut. © Bartz
An der Sandkruger Straße wird der mobile Deich aufgebaut.
An der Sandkruger Straße in Oldenburg wird ein mobiler Deich aufgebaut. © Sascha Stüber/Stadt Oldenburg
Mit schwerem Gerät wurden die Deiche gesichert.
Mit schwerem Gerät wurden vielerorts in Niedersachsen die Deiche gesichert.  © dpa/Uwe Arndt
Eine kräftige Pumpe entlastet in Kirchwahlingen das örtliche Schöpfwerk.
Eine kräftige Pumpe entlastet in Kirchwahlingen das örtliche Schöpfwerk. © Meyer
Einige Regionen sind nach wie vor von Überschwemmungen betroffen. Dazu gehört unter anderem der Landkreis Verden.
Einige Regionen sind nach wie vor von Überschwemmungen betroffen. Dazu gehört unter anderem der Landkreis Verden. © Str/dpa
Luftaufnahme: Auf einem Deich bei Haren bilden zahlreiche Menschen eine Sandsand-Kette.
In Haren an der Ems bildeten Hunderte Freiwillige eine Menschenkette und halfen den Einsatzkräften beim Platzieren von Sandsäcken. © dpa/Nord-West-Media TV/Torsten Albrecht
Faeser besucht Hochwassergebiet
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) triff in Sandkrug Einsatzkräfte von Technischem Hilfswerk (THW) und der Bundespolizei.  © Markus Hibbeler
Hochwasser - Niedersachsen
Wasser steht in einer evakuierten Wohnstraße nahe der Wörpe in Lilienthal. © Focke Strangmann/dpa
Hochwasser in Niedersachsen - Achim
Bäume ragen aus dem Hochwasser der Weser in Achim-Baden. © dpa
Hochwasser - Niedersachsen
Sandsäcke und Bigbacks liegen bereit, um mit einem Hubschrauber an die Hunte bei Oldenburg gebracht zu werden. © Jörn Hüneke/xoyo/dpa
Silvester auf dem Deich: Der DLRG ist seit Tagen im Hochwasser-Dauereinsatz.
Silvester auf dem Deich: Der DLRG ist in Niedersachsen seit Tagen im Hochwasser-Dauereinsatz.  © DLRG Landesverband Niedersachsen / Facebook / Screenshot
Blick auf einen unter Wasser stehenden Spielplatz im Butendieker Gehölz.
In Lilienthal im Landkreis Osterholz steht ein Spielplatz im Butendieker Gehölz unter Wasser. © Sina Schuldt/dpa
Der DLRG ist seit Tagen im Hochwasser-Dauereinsatz, hier in Wathlingen, wo mit über 10.000 Sandsäcken ein Deich per Menschenkette gesichert wurde.
Der DLRG ist seit Tagen im Hochwasser-Dauereinsatz, hier in Wathlingen, wo mit über 10.000 Sandsäcken ein Deich per Menschenkette gesichert wurde. © DLRG Landesverband Niedersachsen / Facebook / Screenshot
Hochwasser in Achim: Ein Ortsschild von Baden unter Wasser.
Im Landkreis Verden, hier bei Achim-Baden, ist die Hochwasser-Lage weiterhin kritisch. © dpa

Um den Bürgern eine zentrale Anlaufstelle für Fragen und Informationen bereitzustellen, hat die Stadtverwaltung nun eine Hochwasser-Telefonnummer eingerichtet. Die Nummer 04431/88555 steht von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung, um Anrufe bezüglich des Hochwassers entgegenzunehmen und Hilfestellungen zu geben.

Für dringende Notfälle im Zusammenhang mit dem Hochwasser stehen die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst wie gewohnt unter den Notrufnummern zur Verfügung. Derzeit ist die Lage nach Auskunft der Wildeshauser Feuerwehr relativ ruhig. Mit Einsätzen muss aber wegen des steigenden Huntepegels gerechnet werden. Deshalb sind die Kameraden auch nicht in anderen Hochwassergebieten im Landkreis Oldenburg im Einsatz.

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