Wetter-Vorhersage

Schnee-Rückkehr in Niedersachsen? Prognose kündigt Wetter-Sturz an

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Ein Wetterumschwung könnte die hohen Temperaturen aus Niedersachsen vertreiben. Eine aktuelle Prognose spricht bereits von Schnee und Glättegefahr.

Hannover/Bremen – Das Wetter in Niedersachsen spielt für Ende Januar verrückt: Zuerst sorgte ein „Bomben-Zyklon“ für windige Verhältnisse im Norden, anschließend stiegen die Temperaturen auf bis zu 13 Grad. Auf die warmen Verhältnisse folgt nun der Wetter- und Temperatursturz. Darauf deutet eine Vorhersage von Experten jetzt hin.

Wetterumschwung in Niedersachsen erwartet: Temperaturen fallen, Schnee-Chance steigt

Die ungewöhnlichen Wetter-Ereignisse in Niedersachsen scheinen nicht abzureißen. Wie eine Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nun erklärt, könnte sich nun jedoch die Aussichten zumindest etwas normalisieren. Es wird deutlich kühler – und somit der Jahreszeit auch deutlich angemessener – auch der Schnee könnte ein Comeback feiern.

Extremes Wetter in Niedersachsen: Die beeindruckendsten Bilder

Sturm Norderney
Trifft viel Wind auf die niedersächsische Küste, kann es zu hohen Wellen kommen. © Imago
Sturmtief Nadia an der deutschen Nordseeküste
Dann kann es insbesondere auf den Nordseeinseln unruhig und ungemütlich werden. © Imago
Sturm Nordsee
Nimmt der Wind jedoch weiter Fahrt auf, drückt er das Meer ins Landesinnere. Es kommt zu einer Sturmflut. © Christine Höfelmeyer/Imago
Norderney Sturm Spaziergänger
Dann tritt das Wasser über die Befestigungen an den Stränden. Jeder Spaziergang könnte gefährlich werden. © Imago
Fähre Nordsee
Wenn die Fähren noch fahren, ist das Wetter jedoch noch nicht kritisch. © Imago
Schneesturm fegt mit 130 Km/h über Berg
Anders sieht da Sturm auf Niedersachsens Bergen aus. Da kann man schon einmal die Haltung verlieren. © Martin Dziadek/Imago
Schwere Gweitter Niedersachsen
Aber auch Gewitter mit seinen extremen Begleitphänomenen trifft Niedersachsen regelmäßig hart. © Roland Bock/Imago
Blitz Gewitter
Auf keinen Fall sollte man sich jetzt im Freien aufhalten © Roland Bock/Imago
Blitze Gewitter Niedersachsen
Blitzeinschläge können zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen. © Roland Bock/Imago
Niedersachsen, Hannover, Gewitter
Aber sie sind schön anzusehen. © Florian Petrow/Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter im südlichen Niedersachsen
Während eines Gewitters kann es zu viel Hagel kommen. Das kann zu Glätte führen.  © Bernd Mrz/Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter Niedersachsen
Plötzlicher Starkregen kann die Straße noch gefährlicher machen. © Bernd Mrz/Imago
Unwetter in Niedersachsen.
Und Sturmböen können dann auch geparkte Autos beschädigen. © Imago
Rotenburg an der Wümme
Fällt zu viel Regen in kurzer Zeit, kann es zu Hochwasser kommen © Silke Heyer/Imago
Nach sintflutartigen Regenfällen: Teich im Ortskern drohte überzulaufen
Dann sind auch die Kanalisationen überlastet. © Roland Bock/Imago
Einsatzkräfte des THW Ortsverband Friedrichsthal aus Saarbrücken im Hochwasser
In manchen Fällen helfen nur Sandsäcke gegen die Wassermassen. © Rainer Droese/Imago
Niedersachsen, Hannover, umgestürzter Baum auf überflutteter Straße
Wo keine sind, werden auch mal Straßen überflutet. © Imago
Der Fluss Ems tritt übers Ufer
So können ganze Landstriche Unterwasser gesetzt werden. © Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter
Dann ist die Feuerwehr im Dauereinsatz © Imago
Überflutung Niedersachen
Manchmal kommt man nur noch mit schwerem Gerät durch die Straßen. © Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter NDS
Denn es droht die Gefahr, einfach mit dem Auto in den Fluten stehen zu bleiben. © imago
Regenbogen ueber offenem Land
Doch das Wetter in Niedersachsen ist wechselhaft. Der Regen kann sich auch schnell wieder legen. © Martin Wagner/Imago
Traumhafter Sonnenaufgang in Niedersachsen
Dann kommt auch mal die Sonne raus. © Imago
Sonne über NDS
Zu viel Sonnenschein ist jedoch nicht gut für die Ernte. Es kommt zu trockenen Böden. © Imago
Malerischer Sonnenaufgang
Dann drohen Pflanzen einzugehen. Landwirte stehen dann vor Problemen. © Imago
Dürre NDS
Besonders in heißen Sommermonaten sind dann viele Felder von Dürre betroffen. © Martin Wagner/Imago
Landwirtschaft-Auf einem Acker
Die Ernte fällt schlechter aus, die Trockenheit ist schlecht für die Böden. © Martin Wagner/Imago

Die mildere Luft, die aufgrund des Sturmes nach Norden geblasen wurde, wird jetzt nach und nach durch kältere Meeresluft ersetzt, berichtet der DWD. Ab Mittwoch, 29. Januar, werde es deshalb stark wechselhaft. Die Temperaturen in Niedersachsen fallen. So werden tagsüber immer wieder Regen, jedoch auch einige Auflockerungen bei bis zu 7 bis 9 Grad erwartet.

Schneefallgrenze sinkt in Niedersachsen auf 300 Meter: Regional droht Glättegefahr

Am Donnerstag breitet sich leichter bis mäßiger Regen rasch vom Süden auf den Norden und Bremen aus. Die Temperaturen liegen bei 6 bis 8 Grad, im Oberharz bei maximal 5 Grad. In der Nacht zum Freitag ziehen die Regenwolken nach Südosten ab, und es klart auf. Die Schneefallgrenze sinkt auf 300 Meter in Niedersachsen, im Oberharz besteht bei Temperaturen zwischen -2 und 0 Grad Glättegefahr. Ansonsten werden 0 bis 4 Grad erwartet.

Die Chance auf Schnee in Niedersachsen steigt wieder. Eine Wetterprognose sagt voraus, dass es deutlich kälter werden soll.

Am Freitag zeigt sich das Niedersachsen-Wetter teils heiter, besonders im Südosten ist es häufiger wolkig, mit vereinzelten kurzen Schauern, die im Bergland als Schnee fallen können. Die Höchsttemperaturen erreichen etwa 6 Grad, im Oberharz bis zu 3 Grad. In der Nacht zum Samstag ist es oft nur gering bewölkt, zeitweise auch klar. Später zieht vor allem in der Nordwesthälfte dichte, hochnebelartige Bewölkung auf. Im Oberharz sinken die Temperaturen auf etwa -5 Grad, sonst liegen sie von Südost nach Nordwest zwischen -3 und plus 1 Grad, auf den Inseln bei 3 Grad.

DWD-Prognose: Höchste Schneechance am Samstag für Hannover und Bremen

Die Trendprognose des DWD zeigt, dass am Samstag die Chance für Schnee in der Region Hannover sowie Bremen für diese Woche am höchsten ist. Wirklich viel der weißen Pracht sollten die Bewohner der Städte jedoch nicht erwarten. Denn ab kommenden Sonntag könnten die Temperaturen laut Expertenmeinung wieder bis zu 10 Grad betragen. Lediglich in der Nacht könnten konstant Minusgrade erwartet werden. Zu etwas mehr Schnee könnte es laut Prognose dann auch am Dienstag, 4. Februar, kommen.

Rubriklistenbild: © Imago

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