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Starke Unwetter kommen aktuell auf Niedersachsen zu. Experten warnen vor dem Wetter-Ereignis. Extreme Gewitter und Starkregen werden im Norden erwartet.
Update von Donnerstag, 27. Juni, 23:00 Uhr: Nachdem das Unwetter in Niedersachsen viel Regen gebracht hat, gibt der DWD am Donnerstagabend Entwarnung. Die Wetterkarte zeigt grünes Licht und keine weiteren Warnungen.
Update von Donnerstag, 27. Juni, 21:25 Uhr: Der Starkregen führte nicht nur zu hunderten Feuerwehreinsätzen in Hamburg, sondern auch zu starken Einschränkungen im Bahnverkehr.
Bahnverbindung zwischen Hamburg und Bremen wegen Starkregens gesperrt – Fernzüge und Regionalbahn betroffen
Die Bahnverbindung zwischen Hamburg und Bremen ist bis auf Weiteres gesperrt. Fernzüge wurden am Donnerstagabend laut Angaben der Bahn ohne Halt über Hannover umgeleitet. Die Regionalzüge von Metronom fallen aus. Wie lange die Strecke gesperrt bleibt, ist derzeit unklar.
Update von Donnerstag, 27. Juni, 18:01 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine offizielle Warnung vor starkem Gewitter für mehrere Regionen in Norddeutschland herausgegeben. Betroffen sind der Kreis und die Stadt Oldenburg, die Hansestadt Bremen, der Kreis Verden, der Kreis Nienburg (Weser), der Kreis Diepholz und der Kreis Rotenburg (Wümme).
Die Warnung gilt für schwere Gewitter, die mit starkem Regen, Sturmböen und Hagel einhergehen können. Bewohner dieser Gebiete sollten Vorsichtsmaßnahmen treffen und sich auf mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen sowie Schäden durch umstürzende Bäume und Überflutungen vorbereiten. Der DWD rät, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden und sich über aktuelle Wetterentwicklungen informiert zu halten. In Hamburg wurden bereits durch den massiven Regenfall mehrere Straßen überflutet.
Update von Donnerstag, 27. Juni, 17:22 Uhr: Auch in Hamburg sorgt der Regen für überflutete Straßen. Die Feuerwehr hat inzwischen den Ausnahmezustand ausgerufen. Mehrere Einheiten sind derzeit im Unwettereinsatz. Der starke Niederschlag konzentriert sich hauptsächlich auf den Hamburger Osten.
Unwetter im Norden: Gewitter front zwischen Hamburg und Niedersachsen – erheblicher Niederschlag
Update von Donnerstag, 27. Juni, 16:20 Uhr: Die Wetterlage bleibt weiterhin heikel. Wetterwarnungen werden immer wieder zeitlich verlängert oder auf neue Gebiete ausgeweitet. Aktuell gilt auch für den Kreis Rotenburg (Wümme) eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter, herausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Donnerstag, 27.06.2024 um 16:15 Uhr. Die Warnung ist voraussichtlich bis 17:30 Uhr gültig. Es besteht die Gefahr schwerer Gewitter (Stufe 3 von 4), die eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben darstellen können.
In Soltau musste die Feuerwehr bereits mehrfach ausrücken, um Keller und Grundstücke von Wasser zu befreien. Weitere Details sind bisher nicht bekannt.
Update von Donnerstag, 27. Juni, 14:55 Uhr: Am schlimmsten wird das Wetter voraussichtlich den Norden Niedersachsens treffen. Der Deutsche Wetterdienst warnt in seiner höchsten Stufe vor Unwettern, schwerem Gewitter und extrem heftigen Starkregen mit Hagel im Landkreis Osterholz, Cuxhaven sowie der Stadt Bremerhaven. Die Warnung gilt voraussichtlich bis 15:45 Uhr.
Es kommt zu Unwettern, bei denen besonders intensiver Starkregen mit einer Niederschlagsmenge von bis zu 60 l/m² pro Stunde auftritt, berichtet der DWD. Zusätzlich sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten von etwa 80 km/h zu erwarten und Hagel mit einer Korngröße von ungefähr 2 Zentimeter.
Update von Donnerstag, 27. Juni, 14:14 Uhr: Die Unwetter erreichen die Hansestadt Bremen. Nach Angaben des DWD sind dort bis 15 Uhr schwere Gewitter möglich.
Update von Donnerstag, 27. Juni, 13:48 Uhr: Die Unwetterfront über Niedersachsen zieht weiter in Richtung Norden. Nach der amtlichen Unwetterwarnung für den Landkreis Diepholz, warnen die Wetter-Experten vom DWD jetzt auch für den Landkreis und die Stadt Oldenburg vor schwerem Gewitter.
Unwetter-Warnung in Niedersachsen: DWD warnt im Landkreis Diepholz vor schwerem Gewitter
Update von Donnerstag, 27. Juni, 13:14 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt im Landkreis Diepholz vor einem schweren Gewitter. Es ist eine der ersten amtlichen Unwetterwarnungen in Niedersachsen. Die Wetterexperten weisen auf die Lebensgefahr durch Blitzeinschlag und das Umstürzen von Bäumen hin. Auch Keller könnten überflutet werden.
Update von Donnerstag, 27. Juni, 12:33 Uhr: Die Gewitter und Unwetter nähern sich Niedersachsen immer weiter. Von Süden zieht derzeit eine Gewitterfront heran, vor der die Experten des Deutschen Wetterdienstes warnen. So besteht zurzeit im Landkreis Nienburg und im Landkreis Diepholz die Gefahr vor einem starken Gewitter bis voraussichtlich 13:30 Uhr, erklären die Meteorologen in einem aktuellen Lagebericht. Auch die Stadt und der Landkreis Oldenburg sind betroffen.
Unwetterfront trifft auf Niedersachsen: Extreme Gewitter und Starkregen erwartet
Erstmeldung von Donnerstag, 27. Juni, 08:57 Uhr: Bremen/Hannover – Eine Unwetterfront kommt auf Niedersachsen zu. Nachdem die Experten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) zuletzt vor hohen UV-Werten und Sonnenbrandgefahr in Niedersachsen gewarnt hatten, kommt es jetzt zu extremen Gewittern mit enormen Starkregen. Ab Donnerstagmittag werden die Unwetter im Norden erwartet. Die Wetter-Vorhersage.
Am Donnerstag wird das Wetter in Niedersachsen und Bremen durch Tiefdruckeinfluss und sehr schwüle Luft bestimmt. In feuchter, warmer und instabiler Luft bilden sich ab den Mittagsstunden des heutigen Donnerstags teils heftige Gewitter, die sich nur langsam verlagern, berichtet der DWD. Dabei können Regenmengen zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde oder 60 bis 80 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden fallen. Regional begrenzt kann es zu Überschwemmungen sowie überfluteten Kellern und Unterführungen kommen.
Zudem besteht vereinzelt die Gefahr von Sturmböen (um 80 km/h, Windstärke 9) sowie Hagel und Hagelansammlungen. Bei Höchstwerten zwischen 29 und 32 Grad ist es sehr schwül, auf den Inseln um 26 Grad. Insbesondere im Osten Niedersachsens sind laut Informationen von wetter.net enorme Regenmengen zu erwarten. So könnten durchschnittlich bis zum Freitagmorgen im Hamburger Umland bis zu 44 Liter pro Quadratmeter fallen.
Schwere Unwetter in Niedersachsen erwartet: Diese Landkreise sind betroffen
Der DWD informiert vorab über die potenziellen Unwetter-Entwicklungen in Niedersachsen. Die schweren Gewitter sollen demnach bis Donnerstag, 22 Uhr, eintreffen können. Für folgende Landkreise in der Region gilt diese Wetter-Information:
- Landkreis Diepholz
- Landkreis Verden
- Landkreis Rotenburg
- Landkreis Nienburg (Weser)
- Landkreis und Stadt Oldenburg
- Hansestadt Bremen
Die Wetter-Vorhersage für Niedersachsen: Das Wochenende bleibt sommerlich
Am Freitag wechseln sich Wolken und Schauer ab, in der zweiten Tageshälfte wird es von Westen her zunehmend trocken mit Aufheiterungen. Mit 21 bis 26 Grad ist es deutlich kühler als an den Vortagen. Tagsüber weht ein mäßiger bis frischer Wind, an der See auch starker Wind, anfangs aus Südwest, sonst West.
Der Samstag gestaltet sich freundlich und größtenteils trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 23 und 28 Grad, wobei die höheren Werte im Süden zu erwarten sind. Der südliche Wind ist schwach bis mäßig und lässt weiter nach.
In der Trendprognose der DWD, in der mehrere Wettervorhersagen für Niedersachsen und Bremen zusammengefasst werden, wird deutlich, dass die Temperaturen nach und nach erst einmal wieder leicht sinken sollen. So wird im Bremer Umland am Sonntag noch einmal starker Regen bei etwa 23 Grad erwartet. Die Tage darauf pendelt sich die Temperatur dort bei bis zu 20 Grad ein.
Rubriklistenbild: © Jan Eifert/Imago/wetter.net



