VonMarvin Köhnkenschließen
Das nasse und trübe Wetter in Niedersachsen und an der übrigen Nordsee-Küste droht umzuschlagen: Pünktlich zum Jahreswechsel könnte es sogar gefährlich werden.
Hannover/Sylt – Das Silvester-Wetter in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein wird in diesem Jahr alles andere als angenehm. Vor allem Wind und Regen beeinträchtigen laut aktuellen Vorhersagen vom Wochenende die Freude am Jahreswechsel für alle, die in dieser Zeit an der frischen Luft feiern und anstoßen wollen.
Laut der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kommt es in Niedersachsen in der Nacht auf Sonntag, vereinzelt zu etwas Sprühregen. Die Tiefstwerte im Südosten des Landes liegen dabei zwischen minus sechs und minus zwei Grad. Im übrigen Binnenland Niedersachsens herrschen Temperaturen zwischen minus drei und null Grad. Entsprechend muss in dieser Zeit mit Glätte gerechnet werden. An der Küste bleiben die Temperaturen wiederum im Plus-Bereich.
Niedersachsen-Wetter wird zu Silvester von Tiefausläufern dominiert – und stürmisch
Bis zum 31. Dezember bleibt das Wetter in der Folge nass und trüb. In den Nächten muss weiterhin mit Glätte gerechnet werden. Zudem nimmt der Wind nach und nach zu. Allerdings sinken die Temperaturen ab Montag nicht mehr unter den Gefrierpunkt, Glättegefahr herrscht dennoch – die Null-Grad-Marke soll vielerorts erreicht werden.
Der Silvester-Tag in Niedersachsen zeigt sich den aktuellen DWD-Vorhersagen zufolge stark bewölkt bis bedeckt mit Regen oder Sprühregen. Beim Höchstwerten zwischen fünf und acht Grad wehr ein frischer bis starker, an der Küste teils stürmischer Südwestwind, der in Niedersachsen Geschwindigkeiten von rund 70 Kilometern pro Stunde erreichen kann. Weiter nördlich, beispielsweise auf Sylt, drohen sogar Windgeschwindigkeiten mit mehr als 80 Kilometern pro Stunde.
Schwerer Wintersturm könnte laut DWD-Modellen über Niedersachsen hinwegziehen
Wie stark der Sturm am Neujahrstag werden kann, lässt sich für Niedersachsen noch schwer abschätzen. Die DWD-Experten betonen aber, dass ein schwerer Wintersturm auf den Norden Deutschlands heranzieht. Mehrere Wetter-Modelle zeigen demnach atlantische Tiefausläufer für die Nacht auf den 2. Januar. Allerdings: Für Detailprognosen sei es jedoch noch zu früh (Stand: 28. Dezember), „da sich Zugbahn und Stärke des Sturms derzeit nicht präzise abschätzen lassen“.
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