Winter-Comeback?

Meteorologe rechnet mit Wetter-Wechsel zum Jahresende: Gefährliche Wetter-Lage am Wochenende

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Grau in Grau: Das Wetter ist in weiten Teilen Deutschland festgefahren – so auch in Niedersachsen. Laut einem Meteorologen könnte aber bald Bewegung in die Sache kommen.

Hannover – Menschen in Niedersachsen und in anderen Teilen Deutschlands ist es ein gewohntes Bild geworden: grauer Himmel, ab und an etwas Nieselregen – Temperaturen im mittleren, einstelligen Bereich. Das Winter-Wetter in Deutschland ist seit Wochen festgefahren. Nur im Süden ließ sich in den vergangenen Tagen mal die Sonne etwas länger blicken. Weiße Weihnachten fielen ebenfalls aus.

Die Wetter-Lage kann sich bald ändern, der Winter zurückkehren: Dann sind auch wieder klirrend-kalte Temperaturen mit Schnee möglich.

In den nördlichen Regionen des Landes ist auch in den kommenden Tagen kein echter Wetter-Wechsel vorausgesagt. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zeigt sich der Freitag, 27. Dezember, sehr mild – dafür aber oftmals trüb und teils nebelig. Zum Teil kann es etwas Sprühregen geben. Im südlichen Niedersachsen sind hin und wieder Auflockerungen möglich.

DWD warnt vor gefährlicher Wetter-Lage am Wochenende

Verkehrsteilnehmer müssen am Samstagmorgen aufpassen: Der Tag startet frostig, gebietsweise ist Glätte vorhergesagt. Ansonsten ist es überwiegend bedeckt. Ähnlich wie am Freitag etwas Sprühregen, im Süden teils längere Auflockerungen und in den Hochlagen der Mittelgebirge kann das Wetter sogar freundlich werden. Die Tages-Höchstwerte liegen bei 5 Grad.

Auch am Sonntag und am Montag soll es keine echten Überraschungen geben. Neben Sprühregen, Regen und einigen, wenigen Auflockerungen pendeln sich die Temperaturen zwischen 3 Grad im Oberharz und 9 Grad im Emsland ein. An der Küste kann auch frischer, auf den Inseln vereinzelt starker Südwestwind auftreten, so die Experten vom DWD.

An den Weihnachtstagen zeigte sich das Wetter in Niedersachsen ebenfalls ungemütlich, ein Sturm brachte sogar Orkanböen an die Landesgrenze.

Meteorologe rechnet mit Wetter-Wechsel zum Jahresende: „Vielleicht auch Schnee“

Zum Jahreswechsel kann dann allerdings Schwung in der festgefahrenen Wetter-Lage kommen. Eine Kaltfront kann wieder etwas Winter bringen. Laut dem 10-Tages-Trend des Deutschen Wetterdienstes rutschen die Temperaturen ab Jahresbeginn immer weiter in den Keller. Bereits ab Freitag, 3. Januar, kann die 0-Grad-Grenze unterschritten werden.

Auch Dominik Jung, Diplom-Meteorologe bei wetter.net, rechnet mit einem Wetter-Wechsel: „Ab Neujahr dann vielleicht mehr Aktion mit Wind, Sturmböen und Regen, vielleicht auch Schnee an einer markanten Luftmassengrenze. Das muss man mal im Auge behalten. Sicher ist das bislang aber nicht.“

Rubriklistenbild: © Vesa Moilanen/dpa

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