VonFabian Raddatzschließen
Niedersachsen und Bremen stehen vor einem Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor heftigem Starkregen und Sturmböen bis zu 75 km/h.
Update vom 20. Juli, 17 Uhr: Die vorausgesagten schweren Unwetter bringen auch einen krassen Temperatursturz mit sich. Bereits ab kommender Woche fällt das Thermometer um 10 Grad, auf gerade einmal 20 Grad am Mittwoch, 24. Juli. Die Durchschnittstemperatur pendelt sich dann auch bei der 20-Grad-Marke ein, heißt es in einer Prognose von kachelmannwetter.com.
Erst zu Beginn der Woche zum 29. Juli, sollen die Temperaturen dann langsam wieder steigen. Dann wird sich aller Voraussicht nach auch die Sonne wieder vermehrt blicken lassen.
DWD warnt nach Hitze vor Unwettern und Starkregen in Niedersachsen
Update vom 20. Juli, 17 Uhr: Noch ist es heiß in Niedersachsen und Bremen. Besonders ältere Menschen könne die Hitze zu schaffen machen, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Doch mit Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen dürfte es am Sonntag, 21. Juli, wieder vorbei sein.
Der DWD erwartet ab dem Vormittag von Südwesten aufziehende „gewittrige Regenfälle“. Dabei kann es Starkregen geben, bei dem innerhalb kurzer Zeit 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter fallen können. Punktuell sind bei Unwettern sogar 40 Liter pro Quadratmeter möglich.
Laut DWD breitet sich die Gewittertätigkeit nordwärts aus. Dabei bleibt es mit Temperaturen bis zu 31 Grad sommerlich warm. Das soll sich erst in der Nacht zu Montag ändern, wenn die Temperaturen schließlich zwischen 15 und 19 Grad liegen. In diesem Zeitraum bestehe weiter Gefahr durch Unwetter, warnt der DWD. Erst am Montag soll sich die Lage beruhigen.
DWD rechnet mit Wetterumschwung: Gewitter mit Starkregen in Niedersachsen möglich
Hannover/Cuxhaven – Sommerspaß wieder vorbei? Nach einem vorausgesagten sonnigen Wochenende mit Temperaturen um die 30 Grad, rollt das nächste schwere Unwetter heran. Bereits am Sonntag, 21. Juli, warnt der Deutsche Wetterdienst DWD, dass Niedersachsen und Bremen von schweren Gewittern heimgesucht werden können.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor intensivem Starkregen, der in einigen Gebieten mehrere Stunden andauern könnte. Die Gewitter, die aus dem Westen heranziehen, sollen ab den Morgenstunden die Bundesländer überqueren. Es gilt akute Unwetter-Gefahr, so der DWD.
Dabei könnte es auch zu schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Kilometer pro Stunde und Hagel kommen.
Sommer in Niedersachsen wieder vorbei: Schweres Unwetter im Anmarsch – auch Deichbrand wohl betroffen
Vom Unwetter betroffen wären auch die Besucher des Deichbrand-Festivals in Nordholz bei Cuxhaven, welches noch bis Sonntag stattfindet. Im Vorfeld war von Gewitter und Sonnenschein beim Deichbrand 2024 die Rede. Bis jetzt hatten die Festivalgänger Glück und blieben trocken. Die Gewitter sollen erst in der Nacht zum Montag langsam nach Osten abziehen.
Bevor die Gewitter einsetzen, wird es am Samstag heiß, mit Temperaturen bis zu 34 Grad im südlichen Niedersachsen, so der DWD in seinem Wetterbericht. Selbst auf den Inseln und im Oberharz sollen 30 Grad erreicht werden.
Nach dem erwarteten schweren Gewitter am Sonntag soll es am Montag, 22. Juli, im Osten Niedersachsens die letzten Schauer geben. „Sonst wechselnd bewölkt und kaum noch Niederschläge“, so der DWD. Die Temperaturen sind mit 22 bis 27 Grad nicht mehr ganz so warm wie zuvor.
Sommerdurchbruch lässt noch auf sich warten
Die Sommerrückkehr in Niedersachsen am Wochenende war dabei wohl nur eine Phase: „Nächste Woche geht es wieder etwas wechselhafter und kühler weiter“, sagt auch Dominik Jung, Diplom-Meteorologe von wetter.net. Schauer und Gewitter würden wieder häufiger werden und die Tageswerte etwas zurückgehen. Bis Monatsende bleibe es dann meist wechselhaft, aber recht warm.
Der große Sommerdurchbruch in Deutschland und in Niedersachsen, er lässt noch auf sich warten.
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