VonFabian Raddatzschließen
Derzeit genießen viele Menschen im Norden den verspäteten Sommer mit 30 Grad und viel Sonne. Doch damit könnte beim Niedersachsen-Wetter bald Schluss sein.
Bremen/Hannover – Schicken uns Gewitter und Schauer endgültig in den Herbst? Das sieht ganz danach aus. Noch schwitzen die Menschen bei knackig-heißen Temperaturen von über 30 Grad. Der Hochsommer ist nochmal spät nach Niedersachsen und Bremen zurückgekehrt. Eine sogenannte Omega-Wetterlage, ein stabiles Hochdruckgebiet, beschert Deutschland nochmal eine Woche echtes Sommer-Wetter.
Doch damit könnte im Norden bald Schluss sein. Laut neuesten Wetterprognosen droht in der Woche ab dem 11. September ein echtes Donner-Wetter in Niedersachsen und Bremen. Gewitter und Schauer ziehen auf – und drohen, die Temperaturen wegzuspülen. Für einige sicherlich eine willkommene Abkühlung. Bereits kurz nach Wochenstart könnte es so weit sein.
Niedersachsen-Wetter: Spätsommer könnte mit Temperatursturz und Gewitter enden
Zunächst weist alles auf ein finales Sommer- und Sonnen-Wochenende hin. Die Temperaturen bleiben stabil auf 30-Grad-Kurs. Dazu Sonne, Sonne, Sonne. Am Dienstag, 12. September, könnte das alles erst einmal enden. Gewitter bringen voraussichtlich Blitze und Schauer mit sich und kühlen das Wetter in Niedersachsen herunter.
Schon ab Mittwoch, 13. September, sind für das Wetter in Niedersachsen 20 Grad vorausgesagt. Und auch die Tage danach zeigen sich kühl und regnerisch. Damit stehen die Zeichen auf Herbst-Wetter, zumal der Sommer bereits am 1. September meteorologisch endete. Während in anderen Regionen Deutschlands, vor allem im Süden und im Osten, noch einmal 25 Grad erreicht werden können, fallen die Temperaturen im Norden und Nordwesten unter die 20-Grad-Marke.
Trotz Temperatursturz und Gewitter: September-Wetter auf Rekordkurs
Trotz der vorausgesagten Abkühlung in Niedersachsen und Bremen: „Der September ist auf Rekordkurs. Gerade erst wurde vermeldet, dass der Sommer 2023 auf der Nordhalbkugel der wärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war, nun setzt der September 2023 noch einmal eins obendrauf“, sagt Dominik Jung, Diplom-Meteorologe bei wetter.net.
Bis Dienstag, 12. September, sei der neunte Monat des Jahres wahrscheinlich vier bis fünf Grad wärmer als im langjährigen Klimamittel. „Da auch danach kein großer Absturz berechnet wird, dürfte der September auf Rekordkurs bleiben“, so Jung.
Für das kommende Hitze-Wochenende, bei dem in Deutschland auch mal 33 Grad erreicht werden können, rät der Wetter-Experte: „Vergessen Sie nicht, ausreichend Sonnenschutzmittel zu verwenden und viel Wasser zu trinken, um die Hitze zu überstehen.“
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