VonFabian Raddatzschließen
Bis zu 200 Liter Regen und Hochwasser: Der deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Dauerregen und Unwetter. In Niedersachsen drohen auch Orkanböen.
Update von Dienstag, 14. November, 10:30 Uhr: Der Sturm ist in Niedersachsen angekommen. Das berichtet auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) und aktualisiert seine Warnungen am Dienstag abermals. Nach Datenlage der Experten werden ab dem Dienstagmorgen an der Nordseeküste Böen der Stärke 7 bis 9 erwartet. Das entspricht Geschwindigkeiten von 61 bis 88 Kilometern pro Stunde.
Sturmwarnung in Niedersachsen: Schwere Böen und Gewitter an der Küste und im Binnenland erwartet
Aber auch im Binnenland kommt es zu heftigen Böen, so die Meteorologen in einer aktuellen Einschätzung. Aus diesem Grund spricht der DWD eine amtliche Warnung (Stufe 2 von 4) vor Sturmböen für folgende Bereiche aus:
- Landkreis Diepholz
- Landkreis Nienburg (Weser)
- Landkreis Verden
- Hansestadt Bremen
- Landkreis und Stadt Oldenburg
Die Warnung gilt vorerst am Dienstag von 10 Uhr bis 16 Uhr. Die Wetterexperten warnen zudem vor möglichen Gefahren. Es könnten Äste und andere Gegenstände im Freien herabstürzen. Zudem kann es im Tagesverlauf in Niedersachsen immer wieder zu einzelnen Gewittern kommen.
Orkan, Sturm und Gewitter: Experten warnen vor dem Wetter in Niedersachsen
Update vom Montag, 13. November, 18 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnungen vor Sturmböen in Niedersachsen konkretisiert. Während an der Nordsee-Küste Wind der Stärken 9 bis 11 erwartet werden, wird auch das Binnenland am Montagabend, 13. November, und bis weit in den Dienstag hinein kräftig durchgewirbelt. Während am Abend in Niedersachsen nur mit starken Windböen gerechnet werden muss, gelten ab Mitternacht und bis zum Dienstagnachmittag flächendeckend Warnungen vor Sturmböen.
Für Dienstag warnt der Wetterdienst vor Windstärken der Sturm-Warnstufe 2 von 4. Es könnten während der Böen zum Beispiel einzelne Äste von Bäumen herabstürzen. „Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände“, heißt es vonseiten der Experten beim DWD. Vor allem an der Küste ist auch mit Gewittern zu rechnen. Dabei werden aller Voraussicht nach auch Windböen in Orkan-Stärke erreicht.
Wetter in Niedersachsen: „Windig, an der See stürmisch, schwere Sturmböen, einzelne Gewitter“
Erstmeldung vom Montag, 13. November, 12:35 Uhr: Hannover – „Zunehmend windig, an der See stürmisch, in der Nacht zum Dienstag an der Nordsee schwere Sturmböen aus West, einzelne Gewitter.“ Ein ungemütliches Wetterszenario mitsamt einer Unwetterwarnung erwartet Niedersachsen. Das geht aus dem aktuellen Warnlagebericht vom Montag, 13. November, für Niedersachsen und Bremen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor.
Ein Sturmtief über Irland ziehe bis Dienstagfrüh nach Süddänemark. Dabei würden die Fronten auch Niedersachsen und Bremen überqueren. Die mitgeführte erwärmte Meeresluft sorge für starke bis stürmische Windstärken. Gleichzeitig fiel in Niedersachsen auch der erste Schnee.
Orkan und Gewitter im Norden: Unwetterwarnung für Teile Niedersachsens
So müssten Menschen an den Küsten und im Bergland ab Montagmittag mit Sturmböen von bis zu 65 km/h rechnen. Im Binnenland wird es mit Windstärken von bis zu 55 km/h etwas gemäßigter. In der Nacht zu Dienstag soll der Wind dann allerdings zunehmen. Im Nordwesten Niedersachsens können Sturmböen auftreten, an der Nordsee sind auch schwere Böen vorhergesagt, die bis zu 95 Stundenkilometer schnell werden können.
In exponierten Lagen können die Böen auch Orkanstärke von über 100 km/h annehmen, warnt der DWD. Laut dem Lagebericht soll der Wind ab Dienstagnachmittag nachlassen.
Unwetter in Niedersachsen bringt viel Regen mit sich – auch Überschwemmungen möglich
Auch einzelne Gewitter sind am Montagnachmittag und am Abend im nordwestlichen Niedersachsen möglich. Sie bringen teils schwere Sturmböen mit sich. Die derzeitige Westwetterlage bringe immer wieder schwere Herbststürme mit sich.
Vor allem die angekündigten Regenmassen der nächsten Tage birgt Gefahr: „Vor rund einer Woche hatten wir vor bis zu 200 Liter Regen und Hochwasser gewarnt. Genau das hat sich nun bestätigt. Neuer kräftiger Regen hat bereits eingesetzt“, warnt auch Dominik Jung, Diplom-Meteorologe von wetter.net.
„Unter Umständen dauert die Westwetterlage bis Weihnachten an. Das wäre wenig verwunderlich, denn so eine Westwetterlage ist, wenn sie erst einmal da ist, ziemlich beständig. Damit würde bis in den Dezember hinein die Sturm- und Hochwassergefahr sehr hoch bleiben“, so der Wetter-Experte.
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