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Für Autofahrer in Niedersachsen ist auch am Nikolaustag Vorsicht geboten: Kühle Temperaturen machen die Autofahrt wohl mancherorts zur Rutschpartie.
Hannover – In Niedersachsen müssen Autofahrer auch am 06. Dezember besonders vorsichtig sein, denn der Winter macht sich auf den Straßen im Bundesland von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bemerkbar: Am Dienstag besteht mancherorts Glättegefahr. Bereits am vergangenen Wochenende hatten die Witterungsverhältnisse in Niedersachsen für Auffahrunfälle gesorgt.
Autofahrer aufgepasst: Leichter Schneefall und Glättegefahr in Niedersachsen an Nikolaus
Auch in Niedersachsen heißt es für Autofahrer Vorsicht – wer an Nikolaus nicht „ins Schlittern geraten“ will, sollte besonders aufpassen: Am 06. Dezember 2022 kommt es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) vormittags zu Sprühregen oder leichtem Schneefall. Aufgrund niedriger Temperaturen besteht Glättegefahr. Besonders im Süden von Niedersachsen und im Harz ist bis zum Mittwochmorgen mit Schnee und Glätte zu rechnen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird im Bergland mit bis zu drei Zentimeter hohem Neuschnee kalkuliert, tagsüber werden es hier maximal plus zwei Grad. In der Nacht fallen die Temperaturen dann auf bis zu zwei Grad unter null. Im restlichen Teil von Niedersachsen wird das Wetter laut Deutschem Wetterdienst milder: Im Landesinneren kommt schwacher Wind aus Richtung Westen, auf den Inseln können es tagsüber plus sieben Grad werden. Nachts ist dann mit starkem Wind, teils Sturmböen, zu rechnen, hinzu kommt Regen.
An einigen Orten in Niedersachsen war bereits am Wochenende Schnee gefallen – vermehrt Unfälle
An einigen Orten in Niedersachsen war bereits am vergangenen Wochenende Schnee gefallen, unter anderem in Goslar oder rund um Göttingen herum. In Südniedersachsen wurden dabei bis zu drei Zentimeter Neuschnee gemessen, in Braunlage waren es sieben.
Im Oberharz hatten die Witterungsverhältnisse mit Schnee und glatten Straßen am Wochenende vermehrt zu Auffahrunfällen geführt, verletzt wurde dabei niemand. Zudem waren mehrere Lastkraftwagen auf ihrem Weg über die B4 in Richtung Torfhaus liegen geblieben. Torfhaus, das auf einer Höhe von etwa 800 Metern gelegen ist, ist die höchstgelegene Siedlung des Bundeslandes. Derzeit gibt es vermehrt Berichte, Kältehoch „Erik“ könnte auch in Deutschland im Winterlauf weitere Schneefälle bringen.
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