VonMarcel Priggeschließen
Viele Schüler im Landkreis Verden könnten aufgrund des Hochwassers ab sofort zu Hause bleiben. Die Präsenzpflicht an Schulen ist ausgesetzt.
Landkreis Verden – Die Hochwasserlage im Landkreis Verden ist noch immer prekär: Die Aller führt viel zu viel Wasser, die Überschwemmungen dauern in vielen Bereichen an. Das ist der Grund, weshalb Schüler ab sofort nicht mehr in Präsenz an dem Unterricht im Landkreis teilnehmen müssen.
Wie der Landkreis mitteilt, gelte das für Schüler, die aufgrund „von hochwasserbedingten Straßensperrungen und fehlender Schülerbeförderung nicht zum Unterricht kommen können“. Die jeweiligen Schulen könnten nach Angaben eines Sprechers selbst entscheiden, ob sie einen Online-Distanzunterricht anbieten.
Straßen gesperrt, Busse fallen aus: Kein Präsenzunterricht für Schüler im Landkreis Verden
Momentan kommt es zu einer Vielzahl an Straßensperrungen im Landkreis Verden. Diese Straßen sind betroffen:
- L156 zwischen Werder und Achim in beiden Richtungen gesperrt
- K7 zwischen Etelsen und Hagen in beiden Richtungen gesperrt
- K9 zwischen Daverden und Intschede in beiden Richtungen gesperrt
- Langwedeler Straße zwischen Langwedel und Groß Eissel in beiden Richtungen gesperrt
- K27 zwischen Groß Eissel und B215 in Verden (Aller) in beiden Richtungen gesperrt
- L203 zwischen B215, Hönisch und Abzweig nach Oiste in beiden Richtungen gesperrt
Zudem fallen im Landkreis vier Buslinien aus. Auch die Hochwasser-Insel Eissel sieht sich der Herausforderung des Busverkehrs ausgesetzt. Die Eltern müssten entscheiden, ob der Schulweg von den Kindern angetreten werden kann.
Hochwasser: Für Schülerinnen und Schüler im #LandkreisVerden, die auf Grund hochwasserbedingter Straßensperrungen und fehlender Schülerbeförderung nicht zum Unterricht kommen können, ist die Präsenzunterrichtspflicht bis auf weiteres ausgesetzt. https://t.co/h7e8w058fC
— Landkreis Verden (@LandkreisVerden) January 4, 2024
Über den aktuellsten Stand sollten sich Betroffene in der VBN Fahrplaner App oder im Internet erkundigen, so der Landkreis in der Mitteilung weiter. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Eltern selbst entscheiden können, ob die Witterungsbedingungen für ihre Kinder zumutbar sind.
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