VonFabian Raddatzschließen
Der Traum von Schnee an Weihnachten ist geplatzt, stattdessen erwarten uns zur Weihnachtszeit Orkanböen und viel Regen. Es herrscht Sturm-Gefahr!
Bremen/Hannover – Der Winter ist vorbei. Zumindest vorerst. War vorher noch von Schneesturm und minus 20 Grad die Rede, kamen plötzlich wieder fast frühlingshafte Temperaturen um die Ecke. Nach kurzem Glatteis-Alarm in Niedersachsen und Bremen wird es zwischen Weihnachten und Neujahr sogar noch deutlich ungemütlicher.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net wartet sogar mit einer echten Schockprognose auf: Im Norden herrscht Unwetter-Gefahr! „Es gibt reichlich Wind, Regen und milde Luft und dazu auch noch das Potenzial für schwere Stürme“, so Jung. Es zeichne sich ein ähnliches Bild ab wie im Februar dieses Jahres, als Unwetter in Niedersachsen und Bremen tobten.
Wetter an Weihnachten 2022: Schock-Prognose für Niedersachsen und Bremen
Viel Wind und sogar Sturmböen in tiefen Lagen würden warme Luft nach Deutschland drücken, die hierzulande zu heftigen Regenfällen führen können. In Westdeutschland steigen die Pegelstände von Rhein und Main dann ordentlich, in Bayern herrscht sogar amtliche Hochwasser-Gefahr.
Aber auch in Norddeutschland wird es alles andere als gemütlich: viel Wind und Regen statt Schnee an Weihnachten in Bremen und Niedersachsen. Vor allem nass wird es werden, dabei Temperaturen an die zehn Grad zwischen Weihnachten und Neujahr. Am zweiten Weihnachtstag herrscht dann sogar Sturm-Gefahr.
80 bis 90 Stundenkilometer sind nach Einschätzungen des Wetter-Experten möglich. Jung: „Der Winter ist nun weit weg. Er wird in diesem Jahr auch nicht mehr nach Deutschland kommen.“ Zwar könne es immer wieder auch mal kurz etwas kühlere Luft geben, die große Abkühlung sei aber nicht in Sicht. „Die milden Luftmassen bleiben nun erstmal für längere Zeit wetterbestimmend.“
Wetter in Bremen und Niedersachsen: Regen und Stürme auch im neuen Jahr
Nass und windig geht es auch ins neue Jahr. „Orkanböen vor den britischen Inseln lassen auch die Sturm-Gefahr bei uns wachsen“, so Jung. Gleichzeitig können die Sturmböen auch von heftigen Regenfällen begleitet werden. Wann der Winter mit knackigen Temperaturen – und vielleicht auch Sonne – zurückkehrt, sei derzeit noch unklar.
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