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Ein Winter-Sturm fegt über Niedersachsen, das Wetter bleibt sehr wechselhaft. Die Meteorologen vom DWD geben aktuelle Warnungen heraus.
Update von Mittwoch, 20. November, 10:18 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst gibt nun auch eine amtliche Warnung vor Sturmböen an der niedersächsischen Küste heraus. „Gewitterböen“ bis Windstärke 7 können an der Nordsee auftreten. Das entspricht einer Geschwindigkeit bis zu 61 km/h.
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Update von Mittwoch, 20. November, 7:50 Uhr: Der Winter-Sturm, der bereits in den vergangenen Tagen über Niedersachsen fegte, führt im Norden weiter zu sehr wechselhaften Wetterbedingungen. Die Experten vom Deutschen Wetterdienst aktualisieren ihre Warnungen abermals.
Niedersachsen erwartet wechselhafte Wetterbedingungen und Glätte
So soll es zunächst am Morgen im Landkreis Rotenburg und Stadt und Kreis Oldenburg zu Glätte kommen. Diese hält voraussichtlich bis 9 Uhr an. Auch in der Nacht zu Donnerstag kann es zu Frost und demnach zu glatten Straßen kommen. Ein LKW-Fahrer ist auf der schneebedeckten A7 am Dienstag sogar ums Leben gekommen.
Doch das ist noch nicht alles, was uns das Niedersachsen-Wetter beschert. An der Küste kann es zu einzelnen Gewittern mit Böen bis zu 55 km/h (Windstärke 7) kommen. Graupelgewitter und Schneeschauer sind weiterhin möglich.
Update von Dienstag, 19. November, 12:53 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst gibt aktuelle eine Warnung vor Frost heraus. Diese soll von Dienstag, 22 Uhr, bis Mittwoch, 8 Uhr, anhalten. Betroffen sind nach Angaben der Experten die Landkreise Rotenburg, Oldenburg, Nienburg, Verden, Diepholz und die Stadt Bremen.
Wetter in Niedersachsen: Experten warnen vor Sturm, Gewitter, Dauerregen, Schnee mit Glätte und Frost
Erstmeldung von Dienstag, 19. November, 08:26 Uhr: Hannover/Bremen – Das Wetter in Niedersachsen spielt verrückt. Meteorologen haben bereits Unwetter und mehrere gefährliche Lagen erwartet. Am Dienstagmorgen, 19. November, warnen die Experten vom Deutschen Wetterdienst vor gleich fünf Extremen, die alle im Norden erwartet werden.
Grund dafür ist laut den Wetter-Experten instabile, maritime Polarluft, die Niedersachsen und Bremen beeinflusst. Im Laufe des Dienstages bewegt sich diese Tiefdruckzone mit ihrem Frontensystem von den Niederlanden über Niedersachsen nach Mecklenburg-Vorpommern und anschließend weiter nordostwärts.
Was bedeutet das für das Niedersachsen-Wetter? Vor allem Unbeständigkeit. Das lässt sich aus dem aktuellen Warnlagebericht des DWD deuten. Derzeit wird vor dem Sturm, Gewittern, Dauerregen, Schneefall mit Glätte und Frost gewarnt. Zuerst soll es in einem breiten Gebiet von Emsland über Bremen bis zur Lüneburger Heide zu Neuschnee kommen. Dadurch kann es verbreitet glatt werden. Eine Schneedecke bis zu 2 Zentimetern ist zu erwarten.
Ab dem Nachmittag lässt der Schneefall von Südwesten Niedersachsens her nach und es taut wieder. Im Harz ist ab dem Morgen bis zum frühen Vormittag ebenfalls leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 und 3 Zentimetern möglich. Später setzt ein anderes Extrem in der Region ein. Im Harz soll es bis zum späten Abend zu Dauerregen kommen, der unterschiedlich stark ausfallen kann. Dabei sind Niederschlagsmengen um 30 Liter pro Quadratmeter zu erwarten, in Staulagen sogar Mengen um 50 Liter pro Quadratmeter.
Sturm peitscht über Norddeutschland: Bis zu 50 Liter pro Quadratmeter und bis zu Windstärke 10
Außerdem setzt der Sturm in Niedersachsen – der an der Nordsee bereits zu einem Problem mit einem Flugzeugträger geführt hat – wieder ein. Windböen oder stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h (Windstärke 7 und 8) aus Süd bis Südwest sind südlich einer Linie von Weser-Leine-Bergland bis zum Harz zu erwarten. In der Nähe von Schauern und in exponierten Lagen sind sogar Sturmböen um 85 km/h (Windstärke 9) möglich. Im Bergland sind vereinzelt schwere Sturmböen bis 95 km/h (Windstärke 10) nicht auszuschließen. Am Mittag dreht der Wind von West auf Nordwest und schwächt sich bis zum Abend ab. Zum Nachmittag hin sind dann an der Küste vereinzelte Gewitter möglich.
In der Nacht zum Mittwoch kann es vor allem östlich der Weser stellenweise durch Schneeschauer oder überfrierende Nässe glatt werden. Vor allem östlich der Weser ist mit leichtem Frost bis -1 Grad zu rechnen, im Harz sogar bis -3 Grad.
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