Wetter-Vorhersage

Wetterlage in Niedersachsen weiter angespannt: DWD mit neuen Warnungen

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Ein Winter-Sturm fegt über Niedersachsen, das Wetter bleibt sehr wechselhaft. Die Meteorologen vom DWD geben aktuelle Warnungen heraus.

Update von Mittwoch, 20. November, 10:18 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst gibt nun auch eine amtliche Warnung vor Sturmböen an der niedersächsischen Küste heraus. „Gewitterböen“ bis Windstärke 7 können an der Nordsee auftreten. Das entspricht einer Geschwindigkeit bis zu 61 km/h.

Neuschnee und Winter in Niedersachsen: Die schönsten Bilder aus der Region

Schneefall in der Ortsmitte von Stuhr-Brinkum.
In Stuhr-Brinkum verwandelte sich die Ortsmitte mit dem ersten Schnee des Jahres in ein Winter-Panorama. © Rainer Jysch
Schnee in Syke
Syke wird jetzt zwar nicht komplett eingeschneit, für eine nahezu durchgehende Schneedecke hat es jedoch gereicht. © Marvin Köhnken
Eine Rose mit Schnee
Schnee fällt auch im Landkreis Rotenburg. Ob diese Rose den Frost wohl übersteht? © Michael Krüger
Ein Auto auf einer eingeschneiten Straße
Viele Autofahrer hatten auf den niedersächsischen Straßen zu kämpfen. © Bernd März/Imago
Eine schneebedeckte Einfahrt
Das Herbstlaub führt zu einer ganz besonderen Farbenpracht im Zusammenspiel mit dem Schnee. © Dennis Bartz
Eine glatte Straße mit Schnee
Der Schnee hinterlässt zeitweise glatte Straßen in der Region. © Michael Krüger
Ein LKW im Schnee
Bei einem solchen Wetter unterwegs zu sein, macht sicherlich keinen Spaß. © Bernd März/Imago
Ein Schneemann
Die ersten Schneemänner sind auch gebaut worden © Holger Heitmann
Ein Blatt eines Baumes im Schnee
Wenn der Herbst sich verabschiedet ist der Winter nicht weit. © Dennis Bartz
Straßenmeisterei an einer Autobahn in Niedersachsen
Die Straßenmeistereien hatten viel zu tun. © Bernd März/Imago
Dach Bremen Schnee
Auf den Dächern in Bremen blieb auch einiges an Schnee liegen. © Marcel Prigge
Bremen Schnee
Wobei der Schnee an anderer Stelle recht schnell wieder schmolz. © Marcel Prigge
Ein Schneemann in Leer
In Leer hatte sogar ein unechter Schneemann mit dem Neuschnee zu kämpfen. © NonstopNews
Schnee in Rotenburg
Aufgrund des Wetters mussten viele Autofahrer auch ihre Geschwindigkeit anpassen. © Holger Heitmann
Eine Autobahn bei Schnee in Niedersachsen
Und auch Auf den Autobahnen in Niedersachsen musste sehr gemächlich gefahren werden. © Bernd März/Imago
Laub und Schnee
Plötzlicher Schnee und Laub auf dem Boden. Die Zeit zwischen den Jahreszeiten bieten manchmal ganz eindrückliche Bilder. © Holger Heitmann
Rotenburger Amtsbrücke
Schnee liegt ebenfalls auf der Rotenburger Amtsbrücke. © Hendrik Denkmann
Rotenburger Amtsbrücke im Schnee
Nur stellenweise bleibt die weiße Pracht jedoch liegen. © Hendrik Denkmann
Schnee, der gerade geräumt wird
Örtlich musste sogar geräumt werden. © Bernd März/Imago
Eine schneebedeckte Landschaft
Schnee so weit das Auge reicht – auch im Landkreis Verden © Dennis Bartz
Zwei Personen gehen im Harz bei Schnee spazieren
Manch einer ist bei dem Wetter zum Wandern in den Harz gegangen. © Bernd März/Imago
Ein Schild von Hannover
Der Schnee bereitete der Region um Hannover und der A7 Probleme. © Bernd März/Imago
Ein Schild an einer Autobahn bei Schnee in Niedersachsen
So bekommen die Autofahrer fast schon Schwierigkeiten die Schilder zu erkennen. © Bernd März/Imago
Schnee in Niedersachsen
So sieht es ja schon fast weihnachtlich aus. © Bernd März/Imago

Update von Mittwoch, 20. November, 7:50 Uhr: Der Winter-Sturm, der bereits in den vergangenen Tagen über Niedersachsen fegte, führt im Norden weiter zu sehr wechselhaften Wetterbedingungen. Die Experten vom Deutschen Wetterdienst aktualisieren ihre Warnungen abermals.

Niedersachsen erwartet wechselhafte Wetterbedingungen und Glätte

So soll es zunächst am Morgen im Landkreis Rotenburg und Stadt und Kreis Oldenburg zu Glätte kommen. Diese hält voraussichtlich bis 9 Uhr an. Auch in der Nacht zu Donnerstag kann es zu Frost und demnach zu glatten Straßen kommen. Ein LKW-Fahrer ist auf der schneebedeckten A7 am Dienstag sogar ums Leben gekommen.

Doch das ist noch nicht alles, was uns das Niedersachsen-Wetter beschert. An der Küste kann es zu einzelnen Gewittern mit Böen bis zu 55 km/h (Windstärke 7) kommen. Graupelgewitter und Schneeschauer sind weiterhin möglich.

Update von Dienstag, 19. November, 12:53 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst gibt aktuelle eine Warnung vor Frost heraus. Diese soll von Dienstag, 22 Uhr, bis Mittwoch, 8 Uhr, anhalten. Betroffen sind nach Angaben der Experten die Landkreise Rotenburg, Oldenburg, Nienburg, Verden, Diepholz und die Stadt Bremen.

Aufgrund des Wetters mussten viele Autofahrer auch ihre Geschwindigkeit anpassen.

Wetter in Niedersachsen: Experten warnen vor Sturm, Gewitter, Dauerregen, Schnee mit Glätte und Frost

Erstmeldung von Dienstag, 19. November, 08:26 Uhr: Hannover/Bremen – Das Wetter in Niedersachsen spielt verrückt. Meteorologen haben bereits Unwetter und mehrere gefährliche Lagen erwartet. Am Dienstagmorgen, 19. November, warnen die Experten vom Deutschen Wetterdienst vor gleich fünf Extremen, die alle im Norden erwartet werden.

Grund dafür ist laut den Wetter-Experten instabile, maritime Polarluft, die Niedersachsen und Bremen beeinflusst. Im Laufe des Dienstages bewegt sich diese Tiefdruckzone mit ihrem Frontensystem von den Niederlanden über Niedersachsen nach Mecklenburg-Vorpommern und anschließend weiter nordostwärts.

Was bedeutet das für das Niedersachsen-Wetter? Vor allem Unbeständigkeit. Das lässt sich aus dem aktuellen Warnlagebericht des DWD deuten. Derzeit wird vor dem Sturm, Gewittern, Dauerregen, Schneefall mit Glätte und Frost gewarnt. Zuerst soll es in einem breiten Gebiet von Emsland über Bremen bis zur Lüneburger Heide zu Neuschnee kommen. Dadurch kann es verbreitet glatt werden. Eine Schneedecke bis zu 2 Zentimetern ist zu erwarten.

Maritime Polarluft und ein Tief aus den Niederlanden bestimmen das Wetter in Bremen und Niedersachsen. Stürmische Böen und Schneefall sorgen für Unruhe.

Ab dem Nachmittag lässt der Schneefall von Südwesten Niedersachsens her nach und es taut wieder. Im Harz ist ab dem Morgen bis zum frühen Vormittag ebenfalls leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 und 3 Zentimetern möglich. Später setzt ein anderes Extrem in der Region ein. Im Harz soll es bis zum späten Abend zu Dauerregen kommen, der unterschiedlich stark ausfallen kann. Dabei sind Niederschlagsmengen um 30 Liter pro Quadratmeter zu erwarten, in Staulagen sogar Mengen um 50 Liter pro Quadratmeter.

Sturm peitscht über Norddeutschland: Bis zu 50 Liter pro Quadratmeter und bis zu Windstärke 10

Außerdem setzt der Sturm in Niedersachsen – der an der Nordsee bereits zu einem Problem mit einem Flugzeugträger geführt hat – wieder ein. Windböen oder stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h (Windstärke 7 und 8) aus Süd bis Südwest sind südlich einer Linie von Weser-Leine-Bergland bis zum Harz zu erwarten. In der Nähe von Schauern und in exponierten Lagen sind sogar Sturmböen um 85 km/h (Windstärke 9) möglich. Im Bergland sind vereinzelt schwere Sturmböen bis 95 km/h (Windstärke 10) nicht auszuschließen. Am Mittag dreht der Wind von West auf Nordwest und schwächt sich bis zum Abend ab. Zum Nachmittag hin sind dann an der Küste vereinzelte Gewitter möglich.

In der Nacht zum Mittwoch kann es vor allem östlich der Weser stellenweise durch Schneeschauer oder überfrierende Nässe glatt werden. Vor allem östlich der Weser ist mit leichtem Frost bis -1 Grad zu rechnen, im Harz sogar bis -3 Grad.

Rubriklistenbild: © Holger Heitmann

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