VonMarcel Priggeschließen
Eine Unwetterfront prallt von der Nordsee auf Niedersachsen. Heftiger Sturm und starke Gewitter erreichen den Norden. Die Situation soll sich verschlimmern.
Update von Mittwoch, 10. Juli, 08:55 Uhr: Die Wetter-Experten aktualisieren in einem Warnlagebericht die Gewitter-Situation in Niedersachsen und Bremen. Demnach greift am Mittwoch, 10. Juli, die Kaltfront des Tiefs, das sich grade über die Nordsee erstreckt, auf die Bundesländer über.
Gewitter-Lage in Niedersachsen könnte sich verschlimmern: Experten erklären die Situation im Norden
Zuerst sind im Südosten Niedersachsens Gewitter mit stürmischen Böen von etwa 70 km/h aus südlicher bis südwestlicher Richtung und heftigem Regen von etwa 15 Liter pro Quadratmeter pro Stunde zu erwarten. Zudem warnen die Experten vom Deutschen Wetterdienst: Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Gewitteraktivität nach Norden ausweitet. Dabei könnte sich die Lage verschlimmern. Sturmböen bis zu 85 km/h und Starkregen bis zu 25 Liter pro Quadratmeter pro Stunde drohen.
Ab Mittag wird zudem erwartet, dass die Gewitteraktivität von der Ems und am Nachmittag von Ostwestfalen aus erneut einsetzt. Dann bewegt sich die Unwetterfront ostwärts, schwächt sich aber bis zum Abend weitgehend ab. Donnerstagmorgen soll die Gewitter-Lage im Osten Niedersachsens enden.
Schwerer Sturm mit Gewitter und Starkregen: Unwetterfront rollt auf Niedersachsen zu
Erstmeldung von Dienstag, 09. Juli, 08:17 Uhr: Hannover/Bremen – Die Freude ist von kurzer Dauer: Zuerst haben Wetter-Experten für Niedersachsen einen enormen Temperatursprung angekündigt. Plötzlich klettert das Thermometer vielerorts auf die 30-Grad-Marke. Jetzt sagen die Meteorologen für den Norden aber die Wetterwende voraus. Ein heftiges Unwetter mit schweren Sturmböen kommt auf Niedersachsen zu.
Das Wetter in Niedersachsen soll am Dienstag, 9. Juli, noch sommerlich werden. In Bremen werden 29 Grad, in Hannover sogar 32 Grad erwartet. Nach Angaben vom Deutschen Wetterdienst (DWD) liegt das an einer hochsommerlich warmen Luftmasse. Diese geht jedoch in der Nacht zu Mittwoch in eine Kaltfront über. Ein Wetterwechsel mit Folgen.
Denn dann kommt es zu einem heftigen Unwetter, berichten die Meteorologen für den Norden. In Niedersachsen gibt es vor allem westlich der Weser eine Wahrscheinlichkeit für schwere Gewitter. Dabei können auch schwere Sturmböen um die 100 Kilometer pro Stunde auftreten.
Wetterwechsel in Niedersachsen: Weitere kräftige Gewitter am Mittwoch erwartet
Doch damit nicht genug: Auch Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Hagel droht. Im Laufe der Nacht bis in den Morgen hinein zieht die Unwetterfront von Hamburg, über Hannover bis Göttingen, so die Wetter-Experten.
Weitere kräftige Gewitter werden dann im Laufe des Mittwochs in Niedersachsen erwartet. Die Höchstwerte liegen dann zwischen 22 Grad auf den Inseln und 28 Grad in Braunschweig. Am Donnerstag soll es dann etwas ruhiger werden. Es werden tagsüber kaum Schauer erwartet, erst später kann von Südwesten her zu Gewittern kommen. Die Temperaturen liegen zwischen 21 Grad auf den Inseln und 27 Grad in Hannover.
Rubriklistenbild: © DWD/Gottfried Czepluch/Imago


