Wetter-Vorhersage

Warnung vor Schneefall und Glätte: Kältewelle trifft auf Niedersachsen

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Eine Kältewelle bringt den Schnee nach Niedersachsen. In einer aktuellen Prognose wird von viel Niederschlag gesprochen. 15 Zentimeter Neuschnee drohen.

Update von Mittwoch, 8. Januar, 20:50 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Warnungen vor Schneefall und Glätte in Niedersachsen konkretisiert. Demnach setzt am Mittwochabend im ganzen Land Frost ein, der auch am Donnerstag zu Glätte führen kann.

Darüber hinaus kommt es vor allem im Süden Niedersachsens zu Schneefall, der im Lauf der Nacht anhält und am frühen Morgen an Stärke zunimmt. Für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer wird es gefährlich: Schneefall tritt mit Mengen zwischen fünf und zehn Zentimetern auf. In Staulagen rechnen die Wetter-Experten mit Schneemengen bis 15 Zentimetern. Verbreitet wird es infolgedessen glatt. Der Schneefall werde bis in den Abend hinein anhalten, heißt es beim DWD.

Schneefall gefährdet den Verkehr am Donnerstag in großen Teilen Niedersachsens.

Dabei bleibt den Menschen in Niedersachsen immerhin Sturm erspart. Dieser soll wiederum in südlicheren Lagen auftreten – unter anderem in Hessen. Und auch in Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg wird das Wetter am Donnerstag stürmisch.

Update von 12:20 Uhr: Die heranrollende Kältewelle führt nun doch regional zu viel Schneefall. In Südniedersachsen könnten bis Donnerstagvormittag mehr als 25 Zentimeter Neuschnee erwartet werden, berichtete der Deutsche Wetterdienst. Zunächst soll es am Mittwochabend bis zu acht Zentimeter Schnee geben, gefolgt von bis zu weiteren 20 Zentimetern Schnee am Donnerstagvormittag.

Bis Donnerstagvormittag könnte Südniedersachsen im Schnee versinken. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor bis zu 25 Zentimetern Neuschnee.

Auch in anderen Teilen Niedersachsens und in Bremen wird am Nachmittag mit vorübergehenden Schneeschauern und entsprechender Glätte gerechnet. Zudem sollen weitere Schneefälle und Schneeschauer in den kommenden Tagen auftreten. Die Temperaturen pendeln sich in großen Teilen Niedersachsen sowie in Bremen um den Gefrierpunkt ein. Nach Angaben von wetter.net ist die Schneefallgrenze in großen Teilen Niedersachsens auf unter 100 Höhenmeter gesunken.

Bis Minus 10 Grad: Kältewelle rollt auf Niedersachsen zu – In diesen Regionen ist Schnee vorausgesagt

Erstmeldung vom Dienstag, 7. Januar, 10:51 Uhr: Bremen/Hannover – Sturm, Schnee, Gewitter, dann ein heftiger Temperaturanstieg in Niedersachsen. Das Wetter im Norden hat zum Jahreswechsel noch einmal aufgedreht. Winter-Wetter sieht jedenfalls anders aus. Doch nun könnten sich die meteorologischen Aussichten normalisieren. Denn die Temperaturen sollen in den kommenden Tagen sinken, so die Experten. Eine Kältewelle steht bevor.

Kältewelle trifft Niedersachsen: Nach dem Sturm sinken die Temperaturen im Norden

Der heftige Sturm in Niedersachsen hatte seine Auswirkungen: Der Bahnverkehr wurde gestört und ein 60-Jähriger ist schwer verletzt worden. Das Sturmtief, das durch den Norden fegt, schwächt jedoch langsam ab, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Zunächst kann es am Dienstag, 7. Januar, aber noch regional zu schweren Sturmböen und Graupelgewittern kommen. Im Bergland kommt es zu starken Schneeschauern. Die Tageshöchstwerte betragen 7 Grad.

Dann wird es im Norden jedoch immer kälter. So kommt es am Mittwoch bis maximal 6 Grad. Der Tag bleibt laut Wetter-Experten stark bewölkt, mit Schauern. Zwischenzeitlich kann es auch in der Südosthälfte Niedersachsens zu leichtem Schneefall kommen. Besonders an der Küste könnte es noch etwas stürmen.

Bis zu minus 10 Grad: Wetter-Ausblick prognostiziert Kälte-Einbruch

Ebenso düster zeigt sich der Donnerstag. Das Niedersachsen-Wetter bleibt bewölkt, es kommt zeitweise regional im Binnenland und im Südosten zu Schneefall. Die Höchstwerte liegen bei maximal 2 bis 5 Grad. Am Freitag erwartet den Norden dann viel Niederschlag. Es bleibt wechselnd bewölkt mit Regen, Schneeregen und Schneeschauern, vor allem an der Nordsee. Maximal werden 4 Grad erwartet.

Tiefe Temperaturen, Frost und Schnee: Niedersachsen steht nach dem Sturm vor einer Kältewelle. Die Experten sprechen regional von bis zu minus 10 Grad.

Wie die Trendprognose des DWD zeigt, bleibt es auch am kommenden Wochenende kalt. Am Tag kommt es an beiden Tagen in und um Bremen zu Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag konnten in der Spitze sogar minus 10 Grad drohen.

Sonne-Wolken-Mix trotz Frost: Schnee bleibt in Bremen rar

Die große Schneewalze bleibt im Umkreis der Hansestadt in den kommenden Tagen jedoch wohl aus. Das geht aus den Daten von wetter.net hervor. Lediglich am Dienstag ist Schnee zu erwarten. Laut den Daten des DWD kommt es zudem in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu Schneefall. Neuschnee von einem Zentimeter sind wahrscheinlich, manche Prognosen gehen auch von vier Zentimeter und mehr für Bremen und das Umland aus.

Rubriklistenbild: © Wojtek Jargilo/dpa & DWD (Montage)

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