- VonLukas Münchschließen
Noch dominiert Beate mit grauem Hochdruckwetter, doch die Zeichen stehen auf Wandel. Ab Mitte nächster Woche könnte alles kippen – wird es wieder frostig oder frühlingshaft mild?
Niedersachsen – Das Hammerhoch ist da: Beate legt sich über ganz Europa und das geschlagene sieben Tage lang. Für den Norden bedeutet das: regionaler Dauerfrost adé, größtenteils Temperaturen über dem Gefrierpunkt und einiges an Sonne.
„Zu Wochenbeginn bleibt uns das ruhige Hochdruckwetter noch weitgehend erhalten. Erst zur Wochenmitte deutet sich nach jetzigem Stand eine zögerliche Wetterumstellung an“, prognostiziert der Meteorologe Nico Bauer von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach für die kommenden Tage. Gewarnt wird auch, wie schon die vergangenen Tage, vor Glätte, die örtlich auftreten könne.
Schlechte Sicht ab Donnerstagabend – Niedersachsen und Bremen in Nebel gehüllt
Die Wetterprognose für Niedersachsen und Bremen sieht nach Angaben des DWD am Donnerstag, 16. Januar, teils länger anhaltenden Nebel mit etwas Sprühregen vor, ansonsten bleibt es stark bewölkt mit Auflockerungen von Süden. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 3 Grad im Raum Göttingen und 7 Grad an der Ems. Auf den Inseln weht teils mäßiger Südwestwind, ansonsten bleibt es schwachwindig.
Autofahrer, die nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs sind, sollten auf jeden Fall Acht geben, denn es bildet sich rascher, sich ausbreitender Nebel, der die Sichtweite gebietsweise auf unter 150 Meter reduziert. Die DWD-Experten warnen daher in der Region vor schlechter Sicht bis Freitagmorgen, 10.30 Uhr.
In der Nacht zum Freitag gibt es zunächst vorübergehend größere Auflockerungen von Süden, es bildet sich rasch Nebel, während es sonst stark bewölkt bleibt.
Wetter in Niedersachsen: Freitag gebietsweise Minustemperaturen und Glättegefahr
Die Tiefstwerte liegen an der Küste bei etwa 2 Grad, während im Landesinneren Frost mit Minus 2 Grad in Hannover und Minus 6 Grad im Oberharz herrscht, was Glättegefahr mit sich bringt. Auf den Inseln bleibt der Südwestwind teils mäßig, sonst schwach.
Am Freitag beginnt der Tag oft neblig-trüb, gebietsweise bleibt es durchgehend neblig, während es andernorts aufklart und ab dem mittleren Bergland durchweg sonnig wird. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 1 und 5 Grad. An der Küste weht teils mäßiger Südwestwind, sonst bleibt es schwachwindig. Der 17. Januar ist der Tag des heiligen Antonius, eine Bauernregel besagt, dass sich aus der Wetterlage an diesem Tag die Regenmenge des gesamten Jahres ableiten lässt.
Am Samstag kann es in Niedersachen und Bremen örtlich frieren, Glättegefahr
In der Nacht zum Samstag ist es anfangs noch teils klar, ansonsten verbreitet neblig oder hochnebelartig. Die Tiefstwerte liegen zwischen Minus 2 und Minus 6 Grad, was Glättegefahr bedeutet, während es auf den Inseln bei 1 Grad frostfrei bleibt. Der Wind bleibt schwach.
Am Samstag beginnt der Tag mit Nebel oder Hochnebel und etwas Sprühregen, im Tagesverlauf nehmen die Auflockerungen von Süden zu, teils wird es heiter. Die Höchsttemperaturen erreichen 2 bis 5 Grad. Der Wind bleibt schwach.
Den Sonntag beherrscht in Bremen und Niedersachsen weiter der Nebel
In der Nacht zum Sonntag ist gebietsweise Nebel oder Hochnebel zu erwarten, meist jedoch klar. Die Tiefstwerte liegen zwischen Minus 1 und Minus 5 Grad, die Inseln teils frostfrei bei 1 Grad. Ein schwacher südöstlicher Wind weht.
Am Sonntag wird es nach Auflösung örtlicher Nebelfelder vielfach sonnig. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 3 und 6 Grad, in den Hochlagen bis 8 Grad. Ein schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis Süd weht.
Zunehmender Wind zum Wochenstart im Norden
In der Nacht zum Montag bleibt es klar, bevor von Westen her später dichte Bewölkung oder Nebel aufzieht. Die Tiefstwerte liegen zwischen Minus 1 und Minus 5 Grad, auf den Inseln bei 1 Grad. Der Wind weht schwach aus südlicher Richtung, dreht auf Südwest und nimmt etwas zu.
Eine Veränderung der Hochdruckgebiet-Situation sieht das Portal wetter.net derweil ab dem 24. Januar als wahrscheinlich an. Bis dahin sollen die Temperaturen konstant im Bereich über null Grad bleiben. Am kommenden Samstag könnte in der Region sogar die Zehn-Grad-Marke geknackt werden, ehe es sich dann wieder verschlechtern soll.
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