VonMarcel Priggeschließen
Es ist zu einer neuen Wahlpanne in Niedersachsen gekommen. In zwei Wahlkreisen sind Muster-Zettel verschickt worden. Und auch die Stadt Oldenburg meldet Probleme.
Niedersachsen - Nachdem es bereits vor Kurzem zu einer Mega-Wahlpanne bezüglich der Bundestagswahl 2025, bei der tausende Menschen betroffen sind, gekommen ist, gibt es wieder schlechte Nachrichten aus zwei Wahlkreisen. Hier wurden versehentlich Musterstimmzettel versandt. Und auch in der Stadt Oldenburg kommt es zu Problemen.
Neue Wahlpanne in Niedersachsen: Musterstimmzettel versehentlich verschickt
Betroffen sind nach Angaben der Deutschen Presseagentur die Wahlkreise 52 und 53 – Also Goslar, Northeim sowie Göttingen. In Südniedersachsen sollen sich die betroffenen Personen bei ihrer Gemeinde melden, um einen gültigen Stimmzettel zu erhalten. „Die Stimmabgabe auf einem Musterstimmzettel ist ungültig“, betonte die Landkreisverwaltung gegenüber der dpa. Aus Hann. Münden und Braunlage seien Hinweise auf die fehlerhaften Unterlagen eingegangen. Die einzelnen Kommunen sind für die Briefwahl zuständig.
Stimmzettel-Panne vor der Bundestagswahl 2025: Auch Oldenburg betroffen
In Oldenburg wurden nach Angaben der dortigen Verwaltung zudem bis zu 200 Wahlscheine doppelt gedruckt und verschickt. Einige Bürger haben die doppelten Dokumente bereits erhalten. Die Stadt teilte mit: „Nach Rücksprache mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern wurde sichergestellt, dass die doppelte Ausführung entsorgt wird“. Weitere Betroffene sollen sich bei der Stadt melden, werden aber auch von der Verwaltung kontaktiert.
Eine doppelte Stimmabgabe ist ohnehin ausgeschlossen, da die Unterlagen identische Nummern tragen, heißt es weiter. Bei der Auszählung der Stimmen wird nach Absprache mit der Landeswahlleitung besonders auf diese Wahlzettel geachtet.
Auch im Wahlkreis 49 ist es zu einem Fehler kurz vor der Bundestagswahl gekommen. Hier mussten Stimmzettel neu gedruckt werden. Nach Angaben des Landkreises Wolfenbüttel seien Buchstaben auf den Wahlunterlagen vertauscht worden. Insgesamt sei die Nachfrage nach den Wahlzetteln jedoch hoch. Der Briefwahl-Boom in Niedersachsen habe zu Rekordzahlen und zu Wartezeiten geführt. Das ergab eine Befragung in verschiedenen niedersächsischen Regionen.
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