VonMarcel Priggeschließen
Elias Bartlschließen
Windböen haben Niedersachsen auch am Montag weiter im Griff. An exponierten Küstenabschnitten könnten sogar Sturmböen bis 70 km/h auftreten.
Update von Donnerstag, 21. Dezember, 07.30 Uhr: Die ersten Ausläufer des Sturmtiefs „Zoltan“ sind im Norden angekommen. Im Landkreis Oldenburg, in Dötlingen, ist eine große Buche umgestürzt und hat die Fahrbahn blockiert. Ein Fahrzeugführer hatte das Hindernis offenbar zu spät gesehen und fuhr noch gegen den umgestürzten Baum, berichten Reporter vor Ort.
Er wurde aber glücklicherweise nicht verletzt und das Fahrzeug offenbar nicht stark beschädigt, denn er konnte die Einsatzstelle nach kurzer Zeit bereits verlassen. Die Feuerwehr zersägte anschließend den Baum mit Kettensägen und entfernte die Baumteile mit Muskelkraft von der Fahrbahn.
Da der Baum beim Umfallen jedoch auch noch Äste eines anderen Baums beschädigte, die nun drohten herunterzufallen, wurde zusätzlich die Drehleiter von der Feuerwehr Wildeshausen alarmiert um die Gefahr zu beseitigen.
Wetterwarnung für Niedersachsen und Bremen: Orkan-Böen und Sturmflut
Update von Mittwoch, 20. Dezember, 14:00 Uhr: Orkan, Überschwemmungen, Sturmflut: An Weihnachten droht Wetter-Chaos in Niedersachsen. Zu den Regenmassen gesellen sich am Donnerstag und am Freitag Orkan-Böen an der Nordsee. Es kann zu einer Sturmflut kommen.
Dazu sind die Flüsse und Bäche bereits jetzt zum Bersten voll. Noch mehr Regen könnte auch sie zum Überlaufen bringen. Es drohen Überschwemmungen.
Auch im Inland soll es die kommenden Tage stürmisch werden: Während an der Küste Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h erreicht werden können, drohen andernorts schwere Sturmböen. Bäume hätten im nassen Erdreich kaum noch Halt. Wetter-Experte Dominik Jung: „Wenn jetzt noch viel Wind dazu kommt, können diese reihenweise umfallen.“ Eine echte Gefahr für Leib und Leben.
Wetterwarnung für Niedersachsen und Bremen: Sturmböen bis 70 km/h erwartet
Update von Sonntag, 17. Dezember, 15:00 Uhr: Es soll weiter stürmisch bleiben. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer aktuellen Prognose am Sonntag. Bis einschließlich Montag, 18. Dezember, bis 10:30 Uhr, sollen an der Nordsee und im angrenzenden Binnenland Windböen bis zu 60 km/h auftreten. Stürmische Böen bis 70 km/h sind ebenso möglich. Insbesondere am Montagabend soll der Wind auffrischen, so die Experten.
Die Tageshöchstwerte pendeln sich bei bis zu 8 Grad ein, das Wetter in Niedersachsen zeigt sich am Montag stark bewölkt und dementsprechend bedeckt. An der Küste kann es auch zu Sprühregen kommen.
Stürmische Böen in Niedersachsen: Wetterwarnung für Küsten und Bergland
Erstmeldung von Samstag, 16. Dezember, 17:06 Uhr: Bremen – Das Wetter in Niedersachsen und Bremen zeigt sich in den nächsten 24 Stunden bis Sonntag, den 17. Dezember 2023, um 10.30 Uhr, von seiner stürmischen Seite. An den Küsten und im Bergland sind verbreitet stürmische Böen zu erwarten. Ab den Abendstunden sind auch im Binnenland teils Windböen möglich. Trotz der stürmischen Bedingungen bleibt es mild und meist trocken.
Eine umfangreiche Hochdruckzone, die sich von Frankreich bis nach Rumänien erstreckt, führt mit einer westlichen Strömung milde Meeresluft nach Niedersachsen und Bremen. Dies trägt zu den milden Temperaturen bei.
Ab den Vormittagsstunden sind zunehmend auch an den übrigen Küstenabschnitten und im angrenzenden Binnenland aufkommende Windböen bis 60 km/h aus Südwest bis West zu erwarten. An exponierten Küstenabschnitten können vereinzelt Sturmböen um 70 km/h auftreten. Auch am Sonntag bleibt es weiterhin windig.
Stürmische Zeiten: Wetterlage für die nächsten 24 Stunden
Trotz der stürmischen Bedingungen bleibt es in den nächsten 24 Stunden meist trocken. Die Hochdruckzone sorgt für eine westliche Strömung milder Meeresluft, die für angenehme Temperaturen sorgt.
Rubriklistenbild: © Nord-West-Media TV



