Feier zum Jubiläum

1400 Jahre Soest: Eine Stadt geht an den Strand und tanzt

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Ab 18 Uhr sorgte Headliner Dry und Bolinger für gute Stimmung. Eine kleine Nachwuchs-DJane war ebenfalls dabei.
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Blieb die Beach-Area am Nachmittag noch leer, füllte sich der umgestaltete Parkplatz am Großen Teich am Abend immer mehr. Es lockten Musik, Cocktails und Strandstimmung.

Soest – Im Takt der Musik wippen, treibende Beats und pulsierende Bässe hören: Dazu hat es am Freitag beim 1400-jährigen Stadtjubiläum mehr als nur eine Gelegenheit gegeben. Es spielten vier Bands und acht DJs in gut neun Stunden. Auf der größten der insgesamt drei Musikbühnen eröffnete DJ Jthan am Nachmittag die Beach-Area: Die rund 800 Tonnen aufgeschütteter Sand, Palmen und Sonnenliegen ließen den Parkplatz am Großen Teich nicht wieder erkennen und sorgten für Strand-Flair mitten im Herzen der Altstadt.

Schauer am Nachmittag sorgten für eine leere Beach-Area

Von Anfang an auf der sandigen Tanzfläche dabei war Eva Mauter: Die 56-jährige Soesterin tanzte und tanzte. „Soviel an Musik gibt es hier sonst in Soest nicht. Egal, ob einer mit mir tanzt oder nicht – ich bleibe weiter in Bewegung“, freute sich Mauter, die zunächst allein vor der Bühne stand. Der am Nachmittag einsetzende Regen trieb die meisten Besucher unter die Dächer von den Imbiss- und Getränkebuden.

Trotz der am Nachmittag einsetzten Regenschauer tanzten einige der Besucher auf der Beach-Area weiter.

Blieb die Fläche vor der Beach-Area am Nachmittag zunächst noch leer, zog es am Abend immer mehr Leute auf den sandigen Boden. Auch die Sonne ließ sich blicken. Im Stundentakt wechselten sich die DJs hinter den Turntabels ab und spielten ihre Sets – besonders Fans des elektronischen Genres kamen auf ihre Kosten.

Als der Himmel heller wurde, füllte sich der Stadt-Strand auf dem Parkplatz am Großen Teich. Daniel Schröder

Am Abend füllten sich die Plätze vor den Bühnen

Am Abend herrschte auch vor den anderen zwei Musikbühnen auf Vreithof und Petrikirchhof buntes Treiben. Liebhaber von Punkrock waren am Petrikirchhof gut aufgehoben: Die Lippstädter Band „KITT“ war kurzfristig für die Punkrock-Band „Heimische Vögel“ auf der Bühne eingesprungen. Diese mussten wegen Corona absagen.

Der Sänger von „KITT“ begrüßte die Zuhörer mit „1400 Jahre Soest“ und erntete dafür viel Applaus. Auf dem Vreithof ließen es „Voice of Swing by Jens Dreesmann“ hingegen etwas melodischer angehen und gaben Hits aus der Swing-Ära zum Besten.

Die Band „KITT“ war kurzfristig für die Lippstädter Punkrock-Band „Heimische Vögel“ auf der Bühne des Petrikirchhofes eingesprungen. Die „Heimischen Vögel“ mussten wegen Corona absagen.

Und weil eine Nacht zum Feiern nicht ausreicht, wird am Samstag einfach weiter gefeiert: Bereits ab 12 Uhr legen die DJs auf der Bühne der Beach-Area wieder auf – die Live-Acts sind ab 19 Uhr zu hören.

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